var WAHL_KANZLERDUELL_STREAM_CACHE = {"9":{"id":"34","text":"die 17 und 18 j\u00e4hrigen Scjh\u00fcler fl\u00fcchten. Aus einem Geb\u00fcsch beobachten sie, wie Pfleger und Not\u00e4rzte versuchen das Leben des Mannes zu retten. ","text_id":"9","node_id":"11","deleted":"1","start":1252865322,"end":"2009-09-13 20:13:29","comments_counter":0},"1":{"id":"3","text":"Test test test test test test Test test test test test test Test test test test test test Test test test test test test Test test test test test test Test test test test test test ","text_id":"1","node_id":"11","deleted":"1","start":1252778780,"end":"2009-09-12 20:33:09","comments_counter":0},"10":{"id":"35","text":"Die beiden mutma\u00dfen T\u00e4ter, zwei Deutsche, sind polizeilich bereits bekannt. \n","text_id":"10","node_id":"11","deleted":"1","start":1252865358,"end":"2009-09-13 20:13:27","comments_counter":0},"2":{"id":"6","text":"Testen der Meldungen mit Frank-Walter Steinmeier. Testen der Meldungen mit Frank-Walter Steinmeier. Testen der Meldungen mit Frank-Walter Steinmeier. Testen der Meldungen mit Frank-Walter Steinmeier. Testen der Meldungen mit Frank-Walter Steinmeier. Testen der Meldungen mit Frank-Walter Steinmeier. ","text_id":"2","node_id":"14","deleted":"1","start":1252856457,"end":"2009-09-13 18:47:02","comments_counter":0},"3":{"id":"8","text":"Merkel, 1, 2, 3, ...","text_id":"3","node_id":"11","deleted":"1","start":1252857649,"end":"2009-09-13 18:46:57","comments_counter":0},"11":{"id":"36","text":"","text_id":"11","node_id":"11","deleted":"1","start":1252865385,"end":"0000-00-00 00:00:00","comments_counter":0},"12":{"id":"29","text":"Nach Spanien nach Barcelona heiraten und uns Arbeit und ein neues Leben beginnen es sollte nicht mit unserem alten Leben hier zu tun haben doch wie ein neues Leben anfangen ohne Geld. Er soll 100.000 ? von Marokko nach Spanien transportieren. Illegal \u00fcber die Grenze. Vermutlich Drogengeld. Der Anwalt der Familie hat schon viele Jugendliche verteidigt. Was er getan habe sei typisch f\u00fcr diese Grenzregion. Wenn es um 100.000 ? geht dann ist v\u00f6llig klar dass es sich um Geld aus einem kriminellen Gesch\u00e4ft handeln muss. So etwas kommt bei uns sehr oft vor.","text_id":"12","node_id":"14","deleted":"1","start":1252863884,"end":"2009-09-13 19:51:14","comments_counter":0},"4":{"id":"12","text":"Entgegen zahlreicher Vermutungen sind wir nicht mit der S-Bahn nach Adlershof gefahren. Darum kann von einem p\u00fcnktlichen Start ausgegangen werden.","text_id":"4","node_id":"14","deleted":"1","start":1252858184,"end":"2009-09-13 18:47:07","comments_counter":0},"13":{"id":"32","text":"Um 20:10 Uhr kann man nicht melden\nin wenigen Minuten geht es Silos mit dem Landkreis gibt das TV Duells geht es hier los mit dem leichteren Skript das TV Duells Livestream Skript\n\nLive-Transkript das TV Duells lesen Sie bitte diskutieren Sie mit. Die erfahren Sie Wort genau und in Echtzeit, was die Kanzlerkandidaten erz\u00e4hlen, was die Antworten und wie es sie sagen hier erfahren Sie Wort genau und in Echtzeit was die Kanzlerkandidaten erz\u00e4hlen, was sie Antworten und was sie genau sagen\nwir freuen uns auf ihre Kommentare und hofft auf ein spannendes Duell hoffen auf ein spannendes Duell\nnoch ein bisschen \u00fcben\nGleich geht es um das Kanzlerduell\nFrank Walter Steinmeier gegen Angela Merkel\ndie Bundeskanzlerin Kanzlerin\nKanzlerkandidat\nFrank Walter Steinmeier gegen Angela Merkel\n\nUnd die Moderatoren werden Fragen und das sind Frank Plasberg und Maybrit Illner und Peter Kloeppel\n\n\n\n\n\n\nBonn Peter Kloeppel","text_id":"13","node_id":"14","deleted":"1","start":1252865064,"end":"2009-09-13 20:13:35","comments_counter":0},"5":{"id":"16","text":"Einen wundersch\u00f6nen guten Abend!","text_id":"5","node_id":"14","deleted":"1","start":1252861708,"end":"2009-09-13 19:38:04","comments_counter":0},"6":{"id":"17","text":"Es geht weiter im Text, darum hier die n\u00e4chste Eingabe.","text_id":"6","node_id":"14","deleted":"1","start":1252861739,"end":"2009-09-13 19:37:54","comments_counter":0},"7":{"id":"22","text":"Test als Angela Merkel","text_id":"7","node_id":"11","deleted":"1","start":1252862695,"end":"2009-09-13 19:37:34","comments_counter":0},"14":{"id":"44","text":"--- NEUSTART ---\nAlso, wir versuchen Ihre Fragen zu beantworten, ich jedenfalls, und dann w\u00fcrde ich sagen, lassen sie uns erst einmal in MEdia res gehen, ehe wir nun schon dar\u00fcber richten, ob es ein Duell oder ein Duett oder sonst was war. Die Vergangenheit war gut, und da werden sie mich auch nicht abbringen,  dass wir vieles auf den Weg gebracht haben. Das zeigen auch die Zahlen. Aber, ich sage nochmal auch f\u00fcr eine Demokratie ist es gut, glaube ich, wenn gro\u00dfe Koalitionen nicht die Normalit\u00e4t ist und ich werbe im \u00fcbrigen heute nicht f\u00fcr eine Koalition vordergr\u00fcndig, sondern ich werbe f\u00fcr die Union. F\u00fcr CDU und CSU, die gerne st\u00e4rker in einer n\u00e4chsten Regierung sein m\u00f6chten. ","text_id":"14","node_id":"11","deleted":"1","start":1252868195,"end":"2009-09-13 23:42:00","comments_counter":0},"8":{"id":"31","text":"Doch auch die steigen aus, verfolgen die Gruppe und greifen an. ","text_id":"8","node_id":"11","deleted":"1","start":1252864427,"end":"2009-09-13 20:13:41","comments_counter":0},"15":{"id":"46","text":"Wenn sie mir in der 89 Minute nochmal die Fragen stellen, oder in der 86., bevor wir unser Schlu\u00dfstatement geben, dann  kann ich sie vielleicht beantworten. Im Augenblick w\u00fcrde ich sagen, lassen sie uns doch \u00fcber die Inhalte sprechen. ","text_id":"15","node_id":"11","deleted":"1","start":1252868309,"end":"2009-09-13 23:39:05","comments_counter":0},"16":{"id":"58","text":"Also, erst einmal, finde ich, sollte gesagt werden, dass die gro\u00dfe Koaliton in der Tat gut gearbeitet hat unter meiner F\u00fchrung. Ich will noch einmal daran erinnern, als ich 2005 Bundeskanzlerin wurde, da hatte Deutschland \u00fcber 5 Mio. Arbeitslose im Winter 2005\/2006. Das haben wir Ende 2008 auf unter 3 Mio. gebracht. Das zeigt, die unionsgef\u00fchrte Bundesregierung hat hier vieles vorangebracht und das hat dem Land gut getan. Denn auch heute, selbst in der Krise, haben wir noch \u00fcber 1 Mio. mehr sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse. Das bedeutet f\u00fcr Millionen von Familien eine bessere Situation. Ich glaube, dass wir aber diesen Kurs noch entschlossener fahren k\u00f6nnten. Das wir entschiedener manchen Weg in mehr Arbeit gehen k\u00f6nnten. Und deshalb werbe ich f\u00fcr eine neue Regierung, wobei ich nicht anstehe zu sagen, das wir gut miteinander gearbeitet haben, dass wir vieles auf den Weg gebracht haben, aber es war eben n\u00f6tig aus Rot-Gr\u00fcn erst einmal eine gro\u00dfe Koalition zu machen unter einer Unionsf\u00fchrung, um so weit fortzukommen ...","text_id":"16","node_id":"11","deleted":"0","start":1252866840,"end":"2009-09-25 21:46:07","comments_counter":0},"17":{"id":"50","text":"Ich beantworte die Fragen so, wie ich mir das vorgenommen habe und ich glaube die Definition was ein Duell und was ein Duett ist \u00fcberlassen wir den Zuschauerinnen und Zuschauern drau\u00dfen. Ich sage ganz einfach, die gro\u00dfe Koaltion hat gute Arbeit gemacht und jetzt brauchen wir in der schwersten Krise seit den 30er Jahren wirklich eine entschiedene Politik f\u00fcr mehr Arbeit und da braucht es noch mehr Union in der Bundesregierung.   ","text_id":"17","node_id":"11","deleted":"1","start":1252869437,"end":"2009-09-13 23:38:02","comments_counter":0},"19":{"id":"65","text":"Wenn sie mir in der 89. Minute nochmal die Frage stellen, oder in der 86., bevor wir unser Schlu\u00dfstatement geben, dann kann ich sie vielleicht noch besser beantworten. Im Augenblick w\u00fcrde ich sagen, lassen sie uns doch \u00fcber die Inhalte sprechen. ","text_id":"19","node_id":"11","deleted":"0","start":1252866976,"end":"2009-09-25 21:54:38","comments_counter":0},"18":{"id":"63","text":"Also, wir versuchen ihre Fragen zu beantworten, ich jedenfalls, und dann, w\u00fcrde ich sagen, lassen sie uns erst einmal in medias res gehen, ehe wir nun schon dar\u00fcber richten, ob es nun ein Duell oder ein Duett oder sonst was war. Die Vergangenheit war gut und da werden Sie mich auch nicht davon abbringen, dass wir vieles auf den Weg gebracht haben, das zeigen doch auch die Zahlen. Aber, ich sage nochmal, auch f\u00fcr eine Demokratie ist es gut, glaube ich, wenn gro\u00dfe Kolitionen nicht die Normalit\u00e4t sind und ich werbe im \u00fcbrigen heute nicht f\u00fcr eine Koalition vordergr\u00fcndig, sondern ich werbe f\u00fcr die Union, f\u00fcr CDU und CSU, die gerne st\u00e4rker in einer n\u00e4chsten Regierung sein m\u00f6chten. ","text_id":"18","node_id":"11","deleted":"0","start":1252866930,"end":"2009-09-25 21:53:08","comments_counter":0},"20":{"id":"80","text":"Ich will vielleicht nochmal kurz darauf eingehen, was unter Rot-Gr\u00fcn geschehen ist. Jawoll, da sind Reformen gemacht worden unter dem absoluten Druck von das es nicht weiter ging und diese Reformen sind im \u00fcbrigen auch von der Union durch die Mehrheit im Bundesrat unterst\u00fctzt worden und dann haben wir in der gro\u00dfen Koalition nat\u00fcrlich vieles angesto\u00dfen, was dazu beigetragen hat, dass dieser Prozess auch fortgesetzt werden konnte. \nJetzt, in dieser gro\u00dfen Krise, kann ich nur sagen, f\u00fchle ich mich sehr best\u00e4tigt. Ich habe Anfang des Jahrhunderts, wenn man so will, also schon 2000, \u00fcber die neue soziale Markwirtschaft nachgedacht und auch dar\u00fcber mir Gedanken gemacht, dass wir eine Weiterentwicklung der sozialen Marktwirtschaft brauchen, weil wir die Globalisierung haben. Und es hat sich gezeigt, dass das was die soziale Marktwirtschaft ausmacht, n\u00e4mlich das der Staat der H\u00fcter der Ordnung ist, international grob vernachl\u00e4ssigt wurde. Die Finanzinstitutionen, die Banken waren der Meinung, f\u00fcr jeden auf der Welt k\u00f6nnen Regeln gelten, f\u00fcr sie nicht. Und f\u00fcr mich hat sich auf erschreckende Weise best\u00e4tigt, wir haben ja w\u00e4hrend unser G8-Pr\u00e4sidentschaft versucht hier auch Regelungen einzuf\u00fchren, wir sind damals nicht weiter gekommen bei vielen L\u00e4ndern. F\u00fcr mich hat sich auf erschreckende Weise best\u00e4tigt, dass es bis eben an den Abgrund gehen musste, weltweit, bevor man \u00fcberhaupt etwas tun konnte. \nUnd jetzt sage ich, wir brauchen Regeln f\u00fcr die internationalen Finanzm\u00e4rkte und wir brauchen auch einen Export der Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft, davon bin ich zutiefst \u00fcberzeugt, und deshalb setze ich mich auch f\u00fcr eine Charta f\u00fcr nachhaltiges Wirtschaften international ein, also f\u00fcr Grunds\u00e4tze, wie wir wirtschaften wollen, denn die einfachen Menschen m\u00fcssen sozusagen alles was aus dieser Krise erw\u00e4chst, jetzt tragen, w\u00e4hrend die, die sie verursacht haben, l\u00e4ngst \u00fcber alle sieben Berge sind, jedenfalls zum gro\u00dfen Teil.","text_id":"20","node_id":"11","deleted":"0","start":1252867173,"end":"2009-09-25 22:06:59","comments_counter":0},"21":{"id":"99","text":"Ja, dankesch\u00f6n. Ich war immer eine Verfechterin der sozialen Marktwirtschaft, deshalb bin ich in die CDU gegangen und die soziale Marktwirtschaft ist alles andere als irgendetwas Radikales. Sie ist die Vers\u00f6hnung von Kapital und Arbeit. Der Staat als H\u00fcter der Ordnung, das k\u00f6nnen wir von Ludwig Erhardt durchsehen, und wenn man sich mal die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland anguckt, dann kommen alle Gesetze von der Rente \u00fcber die Mitbestimmung und vieles andere mehr aus den Zeiten, als die CDU dieses Land gef\u00fchrt hat und das wird auch immer ... das wird immer ... (Moderator: Aber Herr Steinmeier hat doch gesagt, das er doch tats\u00e4chlich Sie zur Sozialdemokratie gebracht hat, mehr oder weniger)... ja, was Herr Steinmeier gesagt hat, wenn ich jetzt einfach, Herr Limbourg, meins sagen k\u00f6nnte, dann k\u00f6nnen sich die Zuschauer ihr Bild dar\u00fcber machen. Es w\u00fcrde ja ... ich glaube auch nicht, dass wir einen Neustart der sozialen Marktwirtschaft brauchen. Ich glaube, die soziale Marktwirtschaft in Deutschland war im Gro\u00dfen-Ganzen OK, sonst h\u00e4tte ja Rot-Gr\u00fcn sozusagen auch in der Marktradikalit\u00e4t der internationalen M\u00e4rkte gelebt. Das ist ja nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass wir international noch keine Mechanismen haben und ich geb ihnen vollkommen recht, nat\u00fcrlich m\u00fcssen wir manches auch national regeln. Dazu geh\u00f6ren z. B. die Managergeh\u00e4lter, da haben wir ja einiges gemeinsam auf den Weg gebracht und das, wo wir unterschiedlicher Meinung sind, dar\u00fcber kann man gerne sprechen. Aber wirklich durchsetzen ... wirklich durchsetzen ... wenn sich mich diesen Satz noch zuende sprechen lassen ... wirklich durchsetzen werden wir die Dinge nur, wenn sie in den wesentlichen Punkten auch international gelten. ","text_id":"21","node_id":"11","deleted":"0","start":1252867464,"end":"2009-09-25 22:11:45","comments_counter":0},"22":{"id":"108","text":"Also ich bin ja nun keine Lehrerein und deshalb gebe ich auch keine Schulnoten. Ich kann nur verstehen, dass angesichts vieler Umst\u00e4nde, viele Menschen es in Deutschland nicht ausreichend gerecht finden, z. B. wenn ich dann an Acandor jetzt in diesen Tagen denke, jede Karstadtverk\u00e4uferin sorgt sich um ihren Job, wei\u00df nicht was aus ihr wird, und einer arbeitet ein halbes Jahr und bekommt f\u00fcr f\u00fcnf Jahre das Gehalt. Und das kann nicht in Ordnung sein. Und das verstehe ich und dar\u00fcber ... ja ich muss ja nur sagen wor\u00fcber sich die Ungerechtigkeit festmacht.","text_id":"22","node_id":"11","deleted":"0","start":1252867583,"end":"2009-09-25 22:15:46","comments_counter":0},"23":{"id":"68","text":"Das kann ich nicht mit letzter Sicherheit beantworten.","text_id":"23","node_id":"14","deleted":"1","start":1252870875,"end":"2009-09-25 22:10:29","comments_counter":0},"31":{"id":"90","text":"Ich bin daf\u00fcr, dass wir das machen. Wir haben nur durchsetzen k\u00f6nnen in der gro\u00dfen Koalition, dass der Bonus, der regelm\u00e4\u00dfig zur Auszahlung kommt nicht mehr in Ein-Jahresfrist sondern in einem l\u00e4ngeren Zeitraum von drei Jahren gebunden wird. Und auch die Haltefrist von Aktienoptionen verl\u00e4ngert wird auf vier Jahre. Immerhin: das ist gelungen. Aber ich gebe Ihnen, Herr Kl\u00f6ppel, v\u00f6llig recht, das reicht mir nicht. Da m\u00fcssen wir weitermachen, da brauchen wir sch\u00e4rfere Bedingungen.","text_id":"31","node_id":"14","deleted":"0","start":1252869078,"end":"2009-09-25 22:52:08","comments_counter":0},"32":{"id":"91","text":"Ich bin sehr Ihrer Auffassung, dass wir die Bankenaufsicht viel effektiver ausgestalten m\u00fcssen und wir d\u00fcrfen, Frau Merkel, auch nicht alles auf die internationale Ebene abschieben. Wir m\u00fcssen international erfolgreich sein, das ist gar keine Frage. Die Finanzm\u00e4rkte sind international und deshalb brauchen wir auch eine effektive internationale Finanzaufsicht. \nDie Frage ist nur, was tun wir, wenn wir uns mit einzelnen Vorschl\u00e4gen auf der internationalen Ebene nicht durchsetzen. Da gibt es ja jetzt einen Vorschlag, den Peer Steinbr\u00fcck und ich in der vergangenen Woche gemacht haben: eine internationale Finanzmarktsteuer. Gar nicht so sehr um die Aufsicht zu verbessern mindestens ebenso wichtig, weil wir sagen, wir m\u00fcssen den Menschen bei uns zuhause auch zeigen, dass wir die Verursacher der Krise an der Bew\u00e4ltigung der Kosten der Krise beteiligen. Peer Steinbr\u00fcck hat es auf der Finanzminister-Konferenz in London vorgetragen, eine vorsichtige Unterst\u00fctzung erhalten und das macht uns den Mut damit nach Pittsburgh zu gehen. Ich habe gelesen, Frau Merkel, Sie werden das unterst\u00fctzen. Die Frage ist, was passiert nach Pittsburgh? Es k\u00f6nnte ja sein dass wir uns in Pittsburgh da noch nicht ganz durchsetzen und da ist die entscheidende Frage, geben wir dann das Vorhaben auf oder machen wir national die Konsequenz und sagen, dann gibt es hier bei uns zuhause eine B\u00f6rsenumsatzsteuer, die wir vorgeschlagen haben und zu der sich die CDU bisher nicht entschlie\u00dfen kann.","text_id":"32","node_id":"14","deleted":"0","start":1252869292,"end":"2009-09-25 22:57:54","comments_counter":0},"34":{"id":"96","text":"Es w\u00e4re putzig, wie Sie sagen, wenn man das ganze Problem auf einen Kreditmediator abw\u00e4lzen w\u00fcrde. Ich meine das ist ja nun wahrlich nicht, und so naiv war hier bei uns auch keiner, nicht einmal in der SPD Frau Illner, stellen Sie sich das mal vor. Sondern wir haben nat\u00fcrlich gesagt, wir m\u00fcssen vermeiden, wir m\u00fcssen vermeiden, was in den USA passiert ist. Das schlechteste Beispiel ist gesetzt worden durch die Pleite der Lehman Brothers Bank und insofern haben wir versucht aufzuhalten, was aufzuhalten ist. Die deutschen Bankinstitute, die wichtigen, die systemrelevanten, sind weitgehend am Markt geblieben. Schon das war auch ein Schutz f\u00fcr die produzierenden Unternehmen und Betriebe. Wir haben das Problem der so genannten Kreditklemme noch nicht beseitigt. Das hat ganz unterschiedliche Ursachen. Eine der Ursachen ist zum Beispiel, dass eine ganze Reihe von ausl\u00e4ndischen Banken, die ihr Kreditvolumen auf dem deutschen Markt zur Verf\u00fcgung gestellt haben, schlicht und einfach nicht mehr da sind. Nicht mehr da sind, weil sie pleite sind oder aber weil sie staatliche Banken geworden sind, wie viele britischen Banken, die Ihr Geld und Kredite jetzt auf dem Heimatmarkt zur Verf\u00fcgung stellen. Jetzt brauchen wir weitere Druckm\u00f6glichkeiten, um in der Tat die Banken auch dazu zu bringen, die Hilfen, die wir ihnen gegeben haben, als Kredite an die Realwirtschaft und an die Betriebe und Unternehmen weiterzugeben. \nDas tun wir in Gespr\u00e4chen mit den Banken, auch nachdr\u00fcckliche Gespr\u00e4chen mit den Banken und wir haben ein Beispiel \u00fcbernommen aus der franz\u00f6sischen Praxis, der so genannte Kreditmediator, der in der Tat Argumentationsunterst\u00fctzung f\u00fcr kleine und mittelst\u00e4ndische Betriebe gibt um an Kredite zu kommen, die ihnen bisher nicht gew\u00e4hrt worden sind. Das ist ein kleiner, aber durchaus f\u00fcr eine gro\u00dfe Zahl von mittelst\u00e4ndischen Betrieben, wirksamer Beitrag.","text_id":"34","node_id":"14","deleted":"0","start":1252869583,"end":"2009-09-25 23:00:54","comments_counter":0},"35":{"id":"100","text":"Ja nat\u00fcrlich. Meinen Sie die h\u00e4tten wir nicht aufgemacht. Ich meine, Sie haben doch die ganzen Diskussionen vom Jahresbeginn in Erinnerung als in den USA Pr\u00e4sident Obama ein 900 Milliarden Konjunkturpaket auf den Markt warf ...","text_id":"35","node_id":"14","deleted":"0","start":1252869876,"end":"2009-09-25 23:03:10","comments_counter":0},"36":{"id":"102","text":"Politische Beobachter w\u00fcnschen sich, dass Politik sich immer wiederholt. Und man immer mit denselben Ma\u00dfnahmen reagiert. Die Wirklichkeit ist leider eine andere. 2004\/2005 steuerten wir zu auf eine Zahl von 5 Millionen Arbeitslosen. Das war so nicht haltbar und das h\u00e4tte uns alles zerschlagen, was wir an sozialen Sicherungssystemen hatten. Wir haben damals eingegriffen - ja - mit Entscheidungen, die weh getan haben, auch der SPD wehgetan haben. Wir haben Wahlen dar\u00fcber verloren. Nur Sie k\u00f6nnen heute nicht mit denselben Ma\u00dfnahmen reagieren. Sie k\u00f6nnen sozusagen nicht einfach nochmal dasselbe machen - h\u00e4rter machen - und dann haben Sie eine neue Wirklichkeit, die in ihrer Sicht dann bequemer ist. Nein. Wir m\u00fcssen jetzt versuchen dass wir den Anstieg der Neuverschuldung begrenzen, wir haben das kombiniert, die Neuverschuldung der kommenden Jahre mit der so genannten Schuldenbremse. Und wir m\u00fcssen nat\u00fcrlich die Haushalte der n\u00e4chsten Jahre vorsichtig steuern. Wir k\u00f6nnen sie nicht drastisch expandieren. Aber es ist richtig und das steckt ja in Ihrer Frage drin, nachfolgende Generationen werden an diesem Abbau der Neuverschuldung, werden zu diesem Abbau der Neuverschuldung beitragen m\u00fcssen. Nur, sehen Sie, ich habe das jetzt auch in den letzten Jahren hinter mir. Wir haben das begonnen 2004 und 2005 und wir sind damals auch von ungef\u00e4hr 50 Milliarden Neuverschuldung auf 6 Milliarden zur\u00fcckgekommen. Insofern ist es eine Gr\u00f6\u00dfenordnung, die ich jetzt noch f\u00fcr zu bew\u00e4ltigen halte.","text_id":"36","node_id":"14","deleted":"0","start":1252869942,"end":"2009-09-25 23:03:55","comments_counter":0},"24":{"id":"116","text":"Ich w\u00fcrde mich freuen, wenn mehr Menschen sagen w\u00fcrden, dass es gerecht zugeht, aber ich weiss nicht, ob sie die Zahl haben, wie es vor vier Jahren aussah und wie es vor acht Jahren  aussah. Das ist nun so einfach in den Raum gestellt. Menschen die in Ostdeutschland z.B. keine Arbeit haben, die haben zum Teil den Eindruck, dass es nicht korrekt zugeht. Die w\u00fcrden gerne Arbeiten, dass ist doch ganz selbstverst\u00e4ndlich und deshalb m\u00fcssen wir immer wieder daran arbeiten aber wenn, dann k\u00f6nnen wir das nur in einer Langzeitperspektive beurteilen. ","text_id":"24","node_id":"11","deleted":"0","start":1252867669,"end":"2009-09-25 22:23:02","comments_counter":0},"25":{"id":"73","text":"Wissen Sie, das Grundproblem ist, wir befinden uns in einer Lohnspirale nach unten. Die kann man laufen lassen oder die muss man aufhalten. Ich sage, man muss sie aufhalten. Wir sind auf die Forderung nach dem Mindestlohn nicht aus Spa\u00df gekommen, sondern wir haben uns die Praxis und die Diskussion in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern angeguckt. 27 europ\u00e4ische L\u00e4nder, 20 von denen haben den Mindestlohn eingef\u00fchrt. Gro\u00dfbritannien und Frankreich mit ganz vergleichbaren Diskussionen, wie sie hier auch stattgefunden haben. Der Arbeitsplatzverlust hat dort nicht stattgefunden. \nIch sage, wir m\u00fcssen diese Lohn-Spirale nach unten aus mehreren Gr\u00fcnden aufhalten. \nErstens: Weil hier auch der Aspekt von W\u00fcrde von Arbeit bedroht ist. Wer den ganzen Tag arbeiten geht muss von seinem Einkommen aus Arbeit auch leben k\u00f6nnen - wirklich leben k\u00f6nnen. Das geh\u00f6rt dazu. Wir d\u00fcrfen den nicht verweisen auf das Amt am Monatsende und sie sich zus\u00e4tzlich noch St\u00fctze abzuholen. Ich sage das aber auch mit einer Perspektive nach vorn. Das wird sich r\u00e4chen, wenn wir uns nicht entschlie\u00dfen, den Mindestlohn jetzt in diesen Jahren durchzusetzen. Weil das allesamt Leute sind, die sp\u00e4ter im Alter arm sein werden. Und deshalb sage ich, wer nicht will, dass die Menschen heute unterhalb des Mindestlohns oder eines Mindestlohns arbeiten, zu Niedrigst- und Billigst-L\u00f6hnen, wer daf\u00fcr pl\u00e4diert, dass die weiterhin in Niedrigst- und Billigst-L\u00f6hnen arbeiten, der gibt jetzt schon die Basis f\u00fcr Armut im Alter. Das kann nicht das Ziel von Politik sein und das ist nicht im Interesse der Menschen.","text_id":"25","node_id":"14","deleted":"0","start":1252867995,"end":"2009-09-25 22:34:49","comments_counter":0},"26":{"id":"75","text":"Meinetwegen auch das, aber ich habe in keine Aktien oder in Fonds investiert. Insofern habe ich auch keine \u00c4nderung meiner Verm\u00f6genslage oder Anlage vor. Insofern betrifft das Opel nicht. Also Sie k\u00f6nnen sicher sein, was Opel angeht, bin ich zuversichtlich. Und ich geh\u00f6re zu den Menschen die sagen, jetzt ist uns etwas gelungen, nach langem Streit, und jetzt k\u00f6nnen wir uns da vielleicht dar\u00fcber freuen, dass - was viele bezweifelt haben - dass ein Investor gefunden wird, die vier deutschen Standorte aufrechterhalten bleiben und die gro\u00dfe Mehrzahl der Arbeitspl\u00e4tze auch. Dass wir da hingekommen sind, ist gut. Wenn Sie mir erlauben, dann w\u00fcrde ich allerdings...","text_id":"26","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871553,"end":"2009-09-25 21:54:23","comments_counter":0},"93":{"id":"163","text":"Aber Frau Merkel, das klingt jetzt mehr nach Duett und weniger nach Duell, Sie sollen ja jetzt, eigentlich war die Frage ja, Herrn Steinmeier sagen, warum er der schlechtere Bundeskanzler w\u00e4re.","text_id":"93","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252866883,"end":"2009-09-25 21:48:22","comments_counter":0},"37":{"id":"105","text":"Lassen Sie mich noch ein Wort dazu sagen, weil Frau Illner hat ja sozusagen unterstellt, dass wir f\u00fcr die Neuverschuldung sozusagen in unverantwortlicher Weise in die H\u00f6he getrieben h\u00e4tten. Frau Illner, ich will Ihnen nur noch sagen, wenn man nichts getan h\u00e4tte, um Arbeitspl\u00e4tze hier - um f\u00fcr Arbeitspl\u00e4tze hier eine Br\u00fccke zu bauen - dazu brauchten wir das Konjunkturprogramm ...","text_id":"37","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870166,"end":"2009-09-25 23:05:41","comments_counter":0},"94":{"id":"168","text":"Frau Merkel, wenn es nicht das Duell w\u00e4re, k\u00f6nnte man denken, wir sind bei \"Ehen vor Gericht\"? Steht zu erwarten, dass wir in den n\u00e4chsten 90 Minuten lauter Argumente geliefert bekommen, warum diese Vernunftehe an ein hoffnungsloses Ende geraten ist?","text_id":"94","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252866915,"end":"2009-09-25 21:52:38","comments_counter":0},"95":{"id":"169","text":"Das hatten wir schon festgehalten und nat\u00fcrlich zielte diese Frage darauf ab, nochmal zu erfahren, was wir eigentlich tun, wenn der Zuschauer nach diesen 90 Minuten sagt: im Grunde passen die klasse zusammen, die sollen mal weitermachen...","text_id":"95","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252866962,"end":"2009-09-25 21:54:08","comments_counter":0},"96":{"id":"170","text":"Womit ich dann auch zu meiner Frage k\u00e4me, die ich eigentlich stellen wollte. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass Sie solange darauf antworten, wenn ich Sie frage, ob Sie sich duzen... aber Sie siezen sich noch miteinander, Sie sind wahrscheinlich auch froh, dass Sie das tun. Aber ganz ehrlich: Gro\u00dfe Koalitionen waren immer auch Zeiten, die in gro\u00dfen Krisenzeiten gegr\u00fcndet worden sind. Im Moment haben wir die gr\u00f6\u00dfte Krise, wir haben es eben schon angesprochen, die wir uns vorstellen k\u00f6nnen, wirtschaftlich gesehen. Warum setzt man nicht einfach diese Gro\u00dfe Koalition entsprechend fort?","text_id":"96","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867058,"end":"2009-09-25 21:58:57","comments_counter":0},"38":{"id":"106","text":"Frau Merkel, wenn ich da zu noch etwas sagen darf. Wachstum, das ist ja gut und sch\u00f6n. Ich setze auch auf Wachstum. Aber die Frage wie, in welchem Umfang, k\u00f6nnen wir aus Wachstum Steuersenkungen finanzieren. Wenn ich mal Ihre Zahen nehme, Sie sagen Steuersenkungen in der Gr\u00f6\u00dfenordnung 20 bis 30 Milliarden, die FDP sagt Steuersenkungen von 80 bis 100 Milliarden sind notwendig. Jetzt stelle ich mir mal nur f\u00fcr 1 Sekunde vor, schwarz und gelb regierten zusammen, machen einen Koalitionsvertrag und sagen, na gut wir einigen uns ungef\u00e4hr in der Mitte und machen 50 Milliarden Steuersenkungen. Wenn Sie das aus Wachstum generieren wollen, finanzieren wollen, dann brauchten Sie pro Jahr ab dem Jahre 2010 und 2011 9% Wachstum. Sowas haben wir in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gehabt und das kommt auch nicht.","text_id":"38","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870220,"end":"2009-09-25 23:11:42","comments_counter":0},"123":{"id":"199","text":"Herr Minister Steinmeier, Sie haben diese Krise auch als Zeitenwende bezeichnet. Die gleiche Eingangsfrage an Sie: welcher Glaubenssatz gilt f\u00fcr Sie nicht mehr nach der Krise?","text_id":"123","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867281,"end":"2009-09-25 22:07:44","comments_counter":0},"124":{"id":"200","text":"Ich stell nochmal die Frage: welcher Glaubenssatz gilt nicht mehr? Was ist kaputtgegangen bei Ihnen?","text_id":"124","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867363,"end":"2009-09-25 22:08:59","comments_counter":0},"125":{"id":"202","text":"Herr Steinmeier, in dem SPD-Regierungsprogramm, dem Wahlprogramm, sagen Sie: \"Das marktradikale Zeitalter ist gescheitert.\"\nIst Angela Merkel f\u00fcr Sie eine Marktradikale?","text_id":"125","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867404,"end":"2009-09-25 22:10:14","comments_counter":0},"39":{"id":"109","text":"Bis wir die Mehrheiten daf\u00fcr haben, daf\u00fcr das wir \u00e4ndern, Herr Plasberg. Sie wissen, dass wir in die Koalitionsverhandlungen 2005 hingegangen sind mit der Forderung eine B\u00fcrgerversicherung zu machen, in der die B\u00fcrger dieses Landes zu gleichen Bedingungen versichert werden und damit auch Anspruch auf die gleichen Leistungen haben und auch gleichbehandelt werden im Wartezimmer und beim Arzt. Das konnte nicht gelingen, wir haben uns verst\u00e4ndigt auf den Gesundheitsfond und das, was mich sorgt, ist das dieser kleine Schritt nun einer ist, der zwar nicht von der CDU, aber von Teilen der CSU infrage gestellt wird und den die FDP auch wieder in den Orkus der Geschichte werfen m\u00f6chte. Das w\u00fcrde bedeuten, dass das, was wir m\u00fchsam hingekriegt haben, zur Senkung der Krankenkassenbeitr\u00e4ge, alles wieder hinf\u00e4llig wird. Die Krankenkassenbeitr\u00e4ge w\u00fcrden steigen und wenn ich dann die FDP Forderung noch mit hinzunehme, Frau Merkel, wenn Sie sagen Schwarz-Gelb ist ihr Ziel, die FDP m\u00f6chte ja nun auch noch den staatlichen Beitrag f\u00fcr das Gesundheitswesen immerhin 14 Milliarden, die wir da hineintun, auch nun wieder zur\u00fccknehmen. Auch das geht zu Lasten der Versicherten und geht auf die H\u00f6he der Beitr\u00e4ge. Und ist der falsche Weg.","text_id":"39","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870318,"end":"2009-09-25 23:11:57","comments_counter":0},"40":{"id":"114","text":"Herr Plasberg, ich ahne, Sie wollen auf eine Dienstwagen-Diskussion hinaus. Aber da sage ich Ihnen ganz offen....(lacht)  Nein nein nein. Da ist doch die Frage, Herr Plasberg, \u00fcber was reden wir eigentlich?\n","text_id":"40","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870511,"end":"2009-09-25 22:16:16","comments_counter":0},"126":{"id":"204","text":"Trauen Sie sich selbst kein Urteil zu?","text_id":"126","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867611,"end":"2009-09-25 22:16:31","comments_counter":0},"41":{"id":"71","text":"Im Fach soziale Gerechtigkeit?","text_id":"41","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252871373,"end":"2009-09-25 22:14:30","comments_counter":0},"45":{"id":"78","text":"Was w\u00fcrden wie heute Abend ohne Manager machen?","text_id":"45","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252871710,"end":"2009-09-25 22:28:03","comments_counter":0},"43":{"id":"121","text":"Opposition kommt auf keinen Fall in Betracht. Wenn sie nicht nur Hubertus Heil zitieren sondern Franz M\u00fcntefering, dann k\u00f6nnen Sie von dem h\u00f6ren oder haben Sie in Erinnerung: Opposition ist Mist. Daran halte ich mich auch. Deshalb f\u00fchre ich den Wahlkampf auch so, dass wir regieren und das wir die Regierung f\u00fchren.","text_id":"43","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871238,"end":"2009-09-25 23:30:46","comments_counter":0},"127":{"id":"208","text":"52% - tut Ihnen das weh - nach vier Jahren?","text_id":"127","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867666,"end":"2009-09-25 22:22:02","comments_counter":0},"44":{"id":"122","text":"Ich glaube das k\u00f6nnen wir diesem Land nicht an tun. Und das meine ich wirklich aus vollem Herzen. Ich glaube, dass dieses Land eine starke Sozialdemokratie braucht. Gerade jetzt in der Krise und wenn dar\u00fcber gestritten wird, welche Wege wir aus dieser Krise nehmen. Im Unterschied zu Frau Merkel... ","text_id":"44","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871265,"end":"2009-09-25 23:26:45","comments_counter":0},"50":{"id":"86","text":"Herr Steinmeier, es gibt ja auch gute Argumente gegen einen Mindestlohn, n\u00e4mlich das zum Beispiel in einem Frisiersalon, wenn wir schon bei dem Beispiel sind, einer Mitarbeiterin m\u00f6glicherweise gek\u00fcndigt wird, wenn ein gesetzlicher Mindestlohn eingef\u00fchrt werden wird. \r\nWas sind denn Ihre Argumente f\u00fcr diesen Mindestlohn?","text_id":"50","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867981,"end":"2009-09-13 22:08:06","comments_counter":0},"46":{"id":"124","text":"Nein ich bin ebenso gewiss, es wird nicht Schwarz-Gelb geben am Wahltag. Und zweitens: Gro\u00dfe Koalitionen sollten die Ausnahme in einer Demokratie bleiben. Gleichwohl sehe ich jetzt keinen Anlass, mich von dem zu distanzieren, was ich mitgetragen habe. Sage aber gleichwohl, wir sind unter unseren M\u00f6glichkeiten geblieben. Und f\u00fcr die Zukunft braucht dieses Land eine andere Politik. Braucht eine andere Politik mit einer starken Sozialdemokratie. Ja. Wenn ich Ihnen eines sage, Demokratie wird ohne sozialen Ausgleich, f\u00fcr den wir stehen, nicht auf Dauer funktionieren. Und hier ist einiges aus den Fugen geraten in den letzten Monaten. Grade deshalb brauchen wir eine starke Sozialdemokratie und was die FDP angeht, ist doch eine \u00e4hnliche Situation, Frau Illner, wie vor f\u00fcnf Jahren mit der CDU. Ich habe das wohin ja nochmal geschildert mit dem Leipziger Programm der CDU. Das war eine marktradikale... \nSie sollten mich ja gar nicht fragen, Sie sollten mich ja nur ausreden lassen.","text_id":"46","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871418,"end":"2009-09-25 23:28:30","comments_counter":0},"991111112":{"id":"220","text":"Das ist ein Aspekt von Ungerechtigkeit Herr Limbourg, der misst sich nicht und nicht unbedingt in den Leistungen die an Hartz IV Empf\u00e4nger oder an Kinder oder an Alleinerziehende ausgezahlt... Wir waren auf gutem Wege, sind aber zur\u00fcckgeworfen.","text_id":"991111112","node_id":"14","deleted":"0","start":1252867777,"end":"2009-09-25 22:49:38","comments_counter":0},"47":{"id":"126","text":"Nein, das hat mit Oskar Lafontaine nur bedingt zu tun. Ich gebe zu, nat\u00fcrlich spielen solche personellen \u00dcberh\u00e4nge eine Rolle bei der Bewertung der Linkspartei. Aber es ist nicht.. es ist nicht die entscheidende Frage. Nat\u00fcrlich spielt das eine Rolle, ich habe das wohin ein einer anderen Stelle schon einmal angemerkt, Gregor Gysi und Oskar Lafontaine sind beide aus Funktionen geflogen, geflohen, in denen Verantwortung drohte. Das ist zun\u00e4chst einmal kein gutes Beispiel in der Politik. Zweitens: Ich als Au\u00dfenminister habe das vier Jahre beobachtet, und ich habe das von der Regierungsbank aus beobachtet, dass keine einzige Verantwortung keine einzige verantwortungsvolle Position in der Au\u00dfenpolitik eingenommen worden ist, im Gegenteil, sogar ein dezidiert antieurop\u00e4ischer Kurs von der Links-Partei gefahren wurde. Das ist der Grund, weshalb ich gesagt habe, das geht auf Bundesebene nicht.","text_id":"47","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871494,"end":"2009-09-25 23:34:01","comments_counter":0},"48":{"id":"127","text":"Ich muss mich doch nicht in der Demokratie daf\u00fcr entschuldigen, dass wir mit einer eigenen Kandidatin antreten Frau Merkel.\n","text_id":"48","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871594,"end":"2009-09-25 23:36:47","comments_counter":0},"49":{"id":"131","text":"Ich h\u00f6re immer in diesen Fragen auch bei Herrn Kloeppel von ihm, so ein bisschen frohlocken dar\u00fcber, dass es mit dem Volksparteien angeblich zu Ende geht. Ich finde, wir verleugnen ein bisschen unsere eigene Geschichte. Ich meine, die Volksparteien, die Geschichte der Volksparteien hat dieser deutschen Nachkriegsdemokratie gut getan, hat ihr Stabilit\u00e4t verliehen. Es hat einen Differenzierungsprozess gegeben. Es sind jetzt mehr Parteien im Parlament. Damit ist sozusagen die Restverteilungsmasse f\u00fcr die klassischen Volksparteien kleiner geworden. Aber die SPD wird den Anspruch nicht aufgeben, ein Politikangebot f\u00fcr die gesamte Gesellschaft zu entwickeln. Das ist kein Nachteil, wenn eine Partei wie die SPD f\u00fcr das Ganze denkt und sich nicht zu einer Klientel-Partei entwickelt.","text_id":"49","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871775,"end":"2009-09-25 23:39:17","comments_counter":0},"27":{"id":"77","text":"Der Sinn und Zweck f\u00fcr deutsche Steuergelder ist, dass die deutschen Standorte erhalten bleiben und die Mehrzahl der Arbeitspl\u00e4tze. Das kann gelingen und ich glaube das wird gelingen, auf Grundlage eines Konzeptes, zu dem wir uns ja nicht aus Leichtsinn entschlossen haben und dar\u00fcber entschieden haben, sondern das wir uns vorher sehr sehr genau angeguckt haben. Das war das tragf\u00e4higste Konzept f\u00fcr eine Zukunft von Opel. Ich bin froh dar\u00fcber, dass General Motors das genauso gesehen hat und sich f\u00fcr diesen Partner entschieden hat. Das war ein langes Ringen Herr Limburg. Ich darf daran erinnern, dass ich in diesem langen Ringen beteiligt war. Und wenn Sie nach den Unterschieden fragen zwischen den Beiden, die hier vorne stehen und sie mich in gen\u00fcgender Weise sehen, dann sage ich Ihnen, denken Sie einfach mal zur\u00fcck an den Januar und den Februar, denken Sie zur\u00fcck und stellen sich vor, Schwarzgelb h\u00e4tte regiert, dann w\u00e4re Opel heute mausetot.","text_id":"27","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871631,"end":"2009-09-25 21:55:24","comments_counter":0},"51":{"id":"201","text":"Wenn Sie sagen, dass das ein ausgesprochen fairer Umgang war, dann habe ich gar nichts dagegen, wenn sie das als Vorgeschmack bezeichnen. Ich habe nur auch meine Erfahrungen in den vielen Jahren Politik und ich wei\u00df ganz genau was passiert w\u00e4re, wenn ich mich einfach stur hingestellt h\u00e4tte und gesagt h\u00e4tte, ich ignoriere den Fall eigentlich. Mir war von Anfang an v\u00f6llig klar,wir brauchen ..\n","text_id":"51","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870626,"end":"2009-09-25 23:15:58","comments_counter":0},"53":{"id":"211","text":"Ja gut, ich meine die Diskussion hat uns nicht geholfen, insofern hab ich sie mir bestimmt nicht gew\u00fcnscht und das Frau Schmidt gesagt hat, dass sie diese Sachen in Zukunft anders entscheiden wird, ist sicherlich gut und richtig. Aber ich frage Sie, wor\u00fcber reden wir. Reden wir dar\u00fcbere eigentlich, ist das Politik? Oder reden wir \u00fcber eine Frau, die 8 Jahre lang jetzt mutig gestanden hat gegen viel Lobbyismus und Interessengruppen in diesem Bereich und die daf\u00fcr gesorgt hat ...","text_id":"53","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870570,"end":"2009-09-25 23:16:28","comments_counter":0},"54":{"id":"216","text":"Haben Sie doch einfach Interesse an meinem Argument, Frau Illner. Dort hatten wir ein 900 Milliarden Konjuntkurpaket und alle haben hier geschrien: das, was hier in Deutschland gemacht wird, ist viel zu wenig. Wir haben Wert darauf gelegt, dass wir ein effizientes Konjunkturprogramm auflegen, und wo jede Ma\u00dfnahme auch gezielt auch Arbeitspl\u00e4tze erh\u00e4lt. Und deshalb war der erste Beitrag, Frau Illner, dass wir die Neuverschuldung nicht ganz so stark haben ansteigen lassen, wie das in einigen europ\u00e4ischen Nachbarl\u00e4ndern der Fall ist. Wenn Sie mal auf den...","text_id":"54","node_id":"14","deleted":"0","start":1252869890,"end":"2009-09-25 23:03:25","comments_counter":0},"28":{"id":"48","text":"F\u00fchrungskr\u00e4fte sollen ja eigentlich nicht schlecht \u00fcber den Stellvertreter reden Frau Merkel. Mit einer Ausnahme, wenn der Mann tats\u00e4chlich am Stuhl der Chefin s\u00e4gt, was ja hier klar der Fall ist. Also sie k\u00f6nnen ohne R\u00fccksicht sprechen, zu uns zu Herrn Steinmeier und ihm sagen, warum er der schechtere Bundeskanzler w\u00e4re. ","text_id":"28","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252868445,"end":"2009-09-13 23:38:29","comments_counter":0},"55":{"id":"222","text":"...sehen Sie und da ist das Glaubw\u00fcrdigkeitsproblem. Nicht bei der Neuverschuldung, die war unumg\u00e4nglich. Das Glaubw\u00fcrdigkeitsproblem entsteht da, wo Frau Merkel in einem Nebensatz sagt und deshalb machen wir Steuersenkungen. Also sind Steuersenkungen notwendig. Das ist nicht m\u00f6glich und das ist nicht finanzierbar.","text_id":"55","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870190,"end":"2009-09-25 23:08:42","comments_counter":0},"56":{"id":"97","text":"Dankesch\u00f6n f\u00fcr diese Erg\u00e4nzung.","text_id":"56","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868411,"end":"2009-09-13 22:19:25","comments_counter":0},"57":{"id":"98","text":"Ist das nicht sch\u00f6n, wie sie Doppelpa\u00df spielen. Sie sind aber immernoch im Wahlkampf.","text_id":"57","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868430,"end":"2009-09-13 22:19:54","comments_counter":0},"58":{"id":"101","text":"Deswegen kommen wir jetzt zu einem der wenigen Themen, wo es eine klare Richtungsdiskussion zwischen Ihnen beiden gibt, n\u00e4mlich wie gehts weiter mit der Atomenergie in Deutschland. Frau Merkel, das Misstrauen in der Bev\u00f6lkerung gegen die Kernkraft ist weiter gro\u00df, egal ob das jetzt eine Endlagersuche ist oder ein Kernkraftwerkbetrieb, es gibt eine Kette von Pannen, von Peinlichkeiten, die einander jagen, woher nehmen Sie eigentlich den Mut, angesichts dieser Unsicherheiten, die die Bev\u00f6lkerung ja mitbekommt, f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung zu pl\u00e4dieren.","text_id":"58","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868438,"end":"2009-09-13 22:24:26","comments_counter":0},"29":{"id":"84","text":"Ich halte den R\u00fcckweg in die Atomtechnologie, und darum geht es im Kern, f\u00fcr nicht verantwortbar Und politisch auch f\u00fcr falsch. F\u00fcr nicht verantwortbar, deshalb, Frau Merkel, weil wir ja nicht nur \u00fcber Kr\u00fcmmel reden. Dieses Anschalt- und Ausschalt-Monster in Schleswig-Holstein, ich w\u00fcrde gerne mal h\u00f6ren wenn Herr Pofalla dort im Norden der Republik sagt, dass die Atomenergie die \u00d6kologie ... die \u00f6kologische Energie des 21. Jahrhunderts ist. \nAber was mir viel wichtiger ist, mit Blick auf die Bilder, die wir in den letzten Tagen und Wochen aus Asse gesehen haben, 126.000 F\u00e4sser die da in der Salzlake herumschwimmen und vor sich hin rosten. Mit Blick auf die aktuelle Diskussion, ob auf die Gutachten zur Erkundung von Gorleben Einfluss genommen worden ist oder nicht. \nDas ist alles der falsche Weg. \nIch sage Ihnen, es muss beim Atomausstieg bleiben. Ich glaube, Sie haben sich beeinflussen lassen dadurch, dass die Umfragen pl\u00f6tzlich in den vergangenen Jahren andere waren. \nSeitdem der Atom-Konsens stand, war die \u00d6ffentlichkeit beruhigt, der Gro\u00dfkonflikt war befriedet und scheinbar war der Widerstand gegen die Atomenergie erloschen. Seitdem Sie sagen, Sie wollen zur\u00fcck in die Atomenergie, haben Sie dasselbe Verh\u00e4ltnis von Bef\u00fcrwortern und Gegnern wie damals auch. Die gro\u00dfe Mehrheit lehnt Atomenergie ab, aus, wie ich finde, richtigen Gr\u00fcnden. Politisch f\u00fcr falsch halte ich den Weg, weil wir seit acht Jahren jetzt unterwegs sind, beim schrittweisen Ausstieg aus der Atomkraft gleichzeitig erneuerbare Energien einzusetzen. \nWir sind weit gekommen, wir sind Technologie-F\u00fchrer und ich garantiere Ihnen, sobald Sie den Weg angehen in die Verl\u00e4ngerung von Laufzeiten, die R\u00fcckkehr in die Atompolitik, sobald Sie das tun, wird die Investition in diesem Bereich abbrechen und der hoffnungsvolle Weg den wir da bestritten haben, mit vielen neuen Jobs, die da enstanden sind, wird zum Abschluss kommen.","text_id":"29","node_id":"14","deleted":"0","start":1252868550,"end":"2009-09-25 22:39:36","comments_counter":0},"59":{"id":"103","text":"Was stimmt daran nicht Herr Steinmeier?","text_id":"59","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868545,"end":"2009-09-13 22:24:23","comments_counter":0},"60":{"id":"104","text":"Ja, das gibt uns einen Moment auf die Zeit zu gucken und das ist wirklich erstaunlich, beide haben 13 Minuten und 19 Sekunden geredet... oder Sie haben beide schon zusammen ge\u00fcbt, das kann nat\u00fcrlich auch sein. ","text_id":"60","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868665,"end":"2009-09-13 22:26:52","comments_counter":0},"61":{"id":"107","text":"Das kann man besser nicht hinbekommen. Und wir versuchen nochmal zu dem Thema zu wechseln, dass schon mehrfach angesprochen wurde hier in diesem Duell. K\u00f6nnen Sie einen Wahlkampf gegen diese gierigen Manager machen und wann ist f\u00fcr Sie ein Einkommen eines Untenehmers unanst\u00e4ndig?","text_id":"61","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868679,"end":"2009-09-13 22:30:19","comments_counter":0},"30":{"id":"49","text":"Test","text_id":"30","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252869397,"end":"2009-09-13 21:17:00","comments_counter":0},"62":{"id":"110","text":"Sie haben schonmal einen Vorschlag gemacht. Sie haben auf dem Parteitag in Hannover gesagt, das 20-fache dessen, was ein normaler Arbeiter verdient, ein normaler Arbeitnehmer, w\u00e4re angemessen f\u00fcr einen Vorstandsvorsitzenden. W\u00fcrden Sie das wiederholen?","text_id":"62","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868760,"end":"2009-09-13 22:33:02","comments_counter":0},"63":{"id":"112","text":"Das klingt ja alles sehr logisch, aber mal ganz im Ernst, das sind doch Lippenbekenntnisse, wenn wir uns anschauen, wie wollen Sie Geh\u00e4lter von Managern beschneiden, wenn Sie gleichzeitig Spitzenmanager zu sich ins Kanzleramt einladen zu einem Geburtstags-Abendessen, wie k\u00f6nnen Sie da die Distanz halten?","text_id":"63","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868823,"end":"2009-09-13 22:36:28","comments_counter":0},"64":{"id":"113","text":"Das hei\u00dft, Sie w\u00fcrden Herrn Ackermann auch zu seinem 65. Geburtstag wieder zu sich ins Kanzleramt einladen? ","text_id":"64","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868892,"end":"2009-09-13 22:36:04","comments_counter":0},"65":{"id":"115","text":"Aber das basiert ja im Endeffekt alles nur auf freiwilligen Vereinbarungen, wenn die Wirtschaft mitspielt ist gut, wenn nicht k\u00f6nnen Sie auch nichts machen. Oder wollen Sie nichts machen?","text_id":"65","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868910,"end":"2009-09-25 22:51:08","comments_counter":0},"33":{"id":"53","text":"Ich prophezeie mal, dass wir in dieser Konstellation wahrscheinlich auch nur deses eine Mal aufeinander treffen werden. Ich begr\u00fc\u00dfe hier im Studio Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Franz Walter Steinmeir. ","text_id":"33","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252869974,"end":"2009-09-25 21:40:36","comments_counter":0},"66":{"id":"117","text":"Das fragen wir den zweiten Gro\u00dfkoalition\u00e4r. Herr Steinmeier, wie stumpf sind eigentlich Ihre Waffen, Sie wollten bei erfolglosen Bankmanagern die entsprechenden Zahlungen, denen der Staat helfen muss, die entsprechenden Zahlungen auf 500.000 Euro beschr\u00e4nken und jetzt haben wir nicht nur eins sondern zwei und noch weitere Beispiele gefunden, wo das leider nicht so richtig gegl\u00fcckt ist, z.B. HSH Nordbank, Herr Nonnenbacher bekommt dann eher eine Haltepr\u00e4mie von 2,9 Millionen, ein anderes Beispiel ist die Commerzbank, Herr Blessing wird schon im Jahr 2010 dann mehr bekommen als diese jetzt in Rede stehenden 500.000. \nWie stumpf sind Ihre Waffen?","text_id":"66","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868970,"end":"2009-09-25 22:54:38","comments_counter":0},"67":{"id":"118","text":"Warum f\u00fchrt man beispielsweise nicht einen Malus bei schlecht wirtschaftenden B\u00e4nkern, warum zieht man ihnen nicht bewusst etwas von den Geh\u00e4ltern ab. Warum greift der Staat nicht fr\u00fcher ein?","text_id":"67","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869066,"end":"2009-09-25 22:51:38","comments_counter":0},"68":{"id":"120","text":"Sie hatten doch eigentlich Zeit in den vergangenen 12 Monaten \u00fcber solche sch\u00e4rferen Bedingungen nachzudenken? ","text_id":"68","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869100,"end":"2009-09-25 22:54:53","comments_counter":0},"69":{"id":"125","text":"Diese Beispiele, die es eben in Deutschland gibt, hatten wir schon genannt, Frau Merkel, und nat\u00fcrlich haben wir sehr aufmerksam verfolgt was in London beispielsweise angek\u00fcndigt wurde, das auf den Finanzm\u00e4rkten geschehen soll und was auch in Deutschland geschehen soll. Mal unabh\u00e4ngig von der Tatsache, dass sich viele Investmentbanker und ihre entsprechenden Banken mittlerweile wieder \u00fcber gro\u00dfe Gewinne freuen und dass das Casino sozusagen wieder er\u00f6ffnet ist, ist nat\u00fcrlich die Frage, was tut eine Regierung wie die Ihrige f\u00fcr die B\u00fcrger. Es ist beispielsweise auch viel diskutiert worden dar\u00fcber, dass es einen Finanz-T\u00dcV braucht. Also wir haben DIN-Normen in Deutschland f\u00fcr die Lautst\u00e4rke einer Fahrradklingel, aber warum gelingt es beispielsweise nicht und warum ist die CDU dagegen, f\u00fcr Zertifikate, f\u00fcr Verbriefungen einen sogenannten Finanz-T\u00dcV zu realisieren.","text_id":"69","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869232,"end":"2009-09-25 22:58:54","comments_counter":0},"70":{"id":"128","text":"Aber mal ganz ehrlich Herr Steinmeier, warum kann in Deutschland der Staat jede dreckige Kneipe schlie\u00dfen, aber keine Bank, die mit, sagen wir mal, Papieren Gesch\u00e4fte macht, die alles andere als legal und sicher sind?","text_id":"70","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869280,"end":"2009-09-25 22:56:54","comments_counter":0},"71":{"id":"130","text":"Gut, wenn Frau Merkel dazu noch gleich antwortet ... dann ...","text_id":"71","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869370,"end":"2009-09-25 22:14:45","comments_counter":0},"72":{"id":"132","text":"... organisieren. \nDass diese Finanzmarksteuer eine sogenannte Tobin-Steuer ist und tats\u00e4chlich auch eine Forderung ... (Zwischenruf Steinmeier: \"Ist sie nicht\") das ist sie nicht?","text_id":"72","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869450,"end":"2009-09-25 22:16:46","comments_counter":0},"991111113":{"id":"227","text":"Ich glaube es f\u00fchrt zu weit f\u00fcr dieses Duell. Die Tobin-Steuer war ausgerichtet,\ninsbesondere, auf die Besteuerung von Devisen-Vorg\u00e4ngen, das ist hier nicht der\nFall.","text_id":"991111113","node_id":"14","deleted":"0","start":1252869455,"end":"2009-09-26 02:13:59","comments_counter":0},"73":{"id":"133","text":"Sie haben da offensichtlich eine andere Vorstellung, der ein oder andere Kommentator wundert sich, dass es eben auch eine weitergehende Forderung ist, die im Grunde von der Linkspartei mal kam, dass es eine internationale Finanzmarktsteuer geben soll ... haben Sie da eine Furcht Herr Steinmeier, dass mit den Mindestl\u00f6hnen, mit der Rentengarantie, dass es eben beispielsweise auch mit dieser B\u00f6rsenumsatz- und Finanzmarktsteuer eine schon gef\u00fchlte inhaltliche zu gro\u00dfe N\u00e4he zu den Linken gibt?","text_id":"73","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869467,"end":"2009-09-25 22:17:16","comments_counter":0},"74":{"id":"136","text":"... egal ... und diese Idee hatten Sie offensichtlich auch noch nicht im Kopf gehabt. Nichts desto Trotz sind tats\u00e4chlich diese gef\u00e4hrlichen Produkte einerseits weiter auf dem Markt. Sie sind nicht verboten worden, sondern diese Derivate und  Zertifikate und Verbriefungen gibt es weiter, und auf der anderen Seite hat man, wie schon erw\u00e4hnt, es eben auch noch nicht geschafft diesen Finanz-T\u00dcV einzurichten, was den Menschen das Gef\u00fchl g\u00e4be, das nicht noch einmal die Gefahr best\u00fcnde (Zwischenruf Steinmeier \"brauchen wir auch\"), das \u00fcber kurz oder lang ihr Geld verloren geht. Was jetzt aber damit bewirkt werden sollte, unter anderem auch mit den St\u00fctzungsmilliarden die seitens des Staates kamen, n\u00e4mlich das der Kreditfluss zwischen den Banken und den Unternehmen in Deutschland mit all diesen Milliarden wieder in Gang kommt, das ist auch nicht geschehen, da empfiehlt die SPD was sehr putziges: n\u00e4mlich einen sogenannten Kreditmediator. Wie darf man sich das vorstellen? Ist das so ne Art Supernanny f\u00fcr bockige Banker? ","text_id":"74","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869534,"end":"2009-09-25 22:59:54","comments_counter":0},"75":{"id":"137","text":" Das is Ihre Analyse der jetzigen Situation?","text_id":"75","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869648,"end":"2009-09-25 22:21:02","comments_counter":0},"76":{"id":"138","text":"Frau Bundeskanzlerin, jetzt haben wir viel \u00fcber Kredite, \u00fcber Banken gesprochen, \u00fcber Manager, reden wir \u00fcber die deutsche Wirtschaft, haben Sie eine Ahnung im Schnitt, um wieviel Prozent die deutsche Wirtschaft in den vergangenen 10 Jahren gewachsen ist? ","text_id":"76","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869689,"end":"2009-09-25 23:01:10","comments_counter":0},"77":{"id":"140","text":"K\u00f6nnen wir ... dazu kommen wir ... dazu kommen wir auch gleich. \nIch habe ja gefragt um wieviel Prozent Sie im Schnitt, es waren 1,5 % pro Jahr, naja gut, klingt auf dem ersten Blick ganz gut, wenn wir dieses Jahr noch dazuz\u00e4hlen, dann sind es gerade mal 0,8% gewesen und Sie sagen Arbeit durch Wachstum. Wachstum muss erzeugt werden, aber wo wollen Sie das Wachstum hernehmen, es muss mindestens 2-3% betragen, um tats\u00e4chlich wieder Arbeitspl\u00e4tze hier in Deutschland zu schaffen. Woher soll das Wachstum kommen?","text_id":"77","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869748,"end":"2009-09-25 23:35:32","comments_counter":0},"79":{"id":"142","text":"Frau Merkel und das alles, wenn Sie gestatten, in einer Situation, in der dieser Staat h\u00f6chst verschuldet ist und in der diese Verschuldung wachsen wird. \nHerr Steinmeier jetzt mal ganz ehrlich: 86 Milliarden wird das Defizit des n\u00e4chsten Jahres betragen, wen wird es treffen, wer zahlt daf\u00fcr, sind es die Rentner, geht es den Rentnern zu gut, sind es die Familien, sind es die Kinder, m\u00fcsste die Politik nicht eine bare Rechnung aufmachen?","text_id":"79","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869855,"end":"2009-09-25 22:24:02","comments_counter":0},"80":{"id":"143","text":"... aber wir sind jetzt in Deutschland. Sorry ... wen trifft es? Wer zahlt es?","text_id":"80","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869887,"end":"2009-09-25 22:25:17","comments_counter":0},"81":{"id":"144","text":"Kurze Zwischenfrage: Sie sind, das wei\u00df die Menschheit, das wissen die deutschen B\u00fcrger, sie sind quasi der Autor der Agenda 2010 ... gewesen f\u00fcr Gerhard Schr\u00f6der. M\u00fcssten Sie, m\u00fcsste ein Kanzlerkandidat der SPD, an dieser Stelle nicht sagen, die Agenda 2010, liebe Freunde, war ein Kindergeburtstag im Vergleich zu dem, was wir ab 2009 gegebenenfalls nach der Wahl erleben werden.  ","text_id":"81","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869921,"end":"2009-09-25 23:03:40","comments_counter":0},"82":{"id":"145","text":"Ich h\u00e4tte jetzt ehrlich gesagt erwartet, dass Sie gegebenfalls auf den \"L\u00fcgenausschuss\" verweisen, dem die Bundeskanzlerin Angela Merkel damals in dieser Situation noch Hans Eichel ausgesetzt hat. \nFrau Merkel, k\u00f6nnten Sie sich vorstellen, dass nach dieser Wahl oder auch im Jahre 2010, die dann gew\u00e4hlte Regierung etwas \u00c4hnliches t\u00e4te oder die gew\u00e4hlte Opposition etwas \u00c4hnliches t\u00e4te, n\u00e4mlich sagen w\u00fcrde, dieser Haushalt ist in eine unendliche Verschuldung gefahren worden und sie h\u00e4tten uns eine andere, n\u00e4mlich die Wahrheit sagen m\u00fcssen?","text_id":"82","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870040,"end":"2009-09-25 23:04:10","comments_counter":0},"83":{"id":"146","text":"Neuer Themenbereich, es geht um Gesundheit, wer in Deutschland krank wird ... (Steinmeier unterbricht) ... geht von Ihrem Konto ab!","text_id":"83","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870140,"end":"2009-09-25 23:05:26","comments_counter":0},"84":{"id":"147","text":"Das stellt niemand in Abrede Herr Steinmeier. Niemand stellt in Abrede ... die Frage ist: Kann man das ohne Steuerh\u00f6hungen machen, was vorgeschlagen ist und die Situation die man jetzt ...","text_id":"84","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870183,"end":"2009-09-25 22:31:19","comments_counter":0},"99111113":{"id":"229","text":"Da sage ich aber nochmal ein ausdr\u00fcckliches \"Ja\", weil ich nocheinmal darauf hin weisen will, wenn wir mehr Wachstum bekommen, dann k\u00f6nnen wir auch anschlie\u00dfend die Schulden, die wir machen, besser zur\u00fcckzahlen. \nEntlastung generiert Wachstum und Wachstum schafft Arbeit. Das ist die Gleichung und so m\u00fcssen wir denken. Das ist ganz ganz wichtig.  ","text_id":"99111113","node_id":"11","deleted":"0","start":1252870204,"end":"2009-09-25 23:11:12","comments_counter":0},"99111112":{"id":"228","text":"9 % Wachstum kommt auch nicht, das glaube ich auch, aber wir k\u00f6nnen mehr Wachstum haben als wir jetzt haben. Ich will nur sagen, unsere Entlastungen sind neben denen, die wir gemeinsam schon vereinbart haben, f\u00fcr Anfang 2010, die im \u00fcbrigen 14 Milliarden betragen, nocheinmal f\u00fcr die ganze Legislaturperiode 15 Milliarden Euro. Das ist machbar, das ist schaffbar, mehr glaub ich, kann man auch nicht, aber ich will hier die Zuschauer nicht verwirren mit Zahlen, die wirklich nicht der Wahrheit entsprechen. ","text_id":"99111112","node_id":"11","deleted":"0","start":1252870275,"end":"2009-09-25 23:10:27","comments_counter":0},"86":{"id":"150","text":"Ich freue mich so \u00fcber Diskussionen bei ihnen, da st\u00f6re ich ungern ... \nTrotzdem neuer Themenkomplex: Es geht um Gesundheit. Wer in Deutschland krank wird, der bekommt ein Zwei-Klassen-System hautnah zu sp\u00fcren, es ist zwar nur ein \u00e4u\u00dferes Zeichen, aber da f\u00e4ngt die Dem\u00fctigung eigentlich an, n\u00e4mlich im Wartezimmer. Kassenpatienten m\u00fcssen dreimal so lange warten wie Privatpatienten. \nHerr Steinmeier, wie lange wollen Sie noch zuschauen, dass Gesundheit eine Frage der Kasse wird?","text_id":"86","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870297,"end":"2009-09-25 22:38:05","comments_counter":0},"87":{"id":"151","text":"Frau Merkel, wird denn bei Schwarz-Gelb dann es alles teuer werden in der Gesundheit, ist das Horrorszenario, ziemlich verhalten gemalt von Herrn Steinmeier, ist das dann tats\u00e4chlich etwas was die B\u00fcrger dann erwartet?","text_id":"87","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870389,"end":"2009-09-25 22:12:30","comments_counter":0},"128":{"id":"225","text":"Was tun Sie dagegen? Das interessiert ja die Zuschauer ...","text_id":"128","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870400,"end":"2009-09-25 22:53:23","comments_counter":0},"88":{"id":"152","text":"Ich glaube Herr Steinmeier hat gerade ein Rezept ausgestellt, es sah so aus ... Ihre K\u00e4mpferin f\u00fcr Gerechtigkeit im Gesundheitswesen ist seit \u00fcber 8 Jahren Ulla Schmidt, wird sie auch weiterhin Ihre Gesundheitsministerin sein, wenn Sie an der Regierung sind oder ... Kanzler sind? ","text_id":"88","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870495,"end":"2009-09-25 22:15:00","comments_counter":0},"89":{"id":"153","text":"Nee, ich wollte \u00fcber was ganz anderes reden ... aber wenn Sie es gerade ansprechen ... ich nehme das Stichwort gerne auf. Wenn Ihnen dringend danach ist reden wir \u00fcber Dienstwagen ... ok ... (Steinmeier: \"\u00fcber was reden wir eigentlich?\") ... wir reden dann, wenn Sie es vorschlagen, \u00fcber den Dienstwagen von Ulla Schmidt. Wie soll eine Frau gegen ein Zwei-Klassen-System k\u00e4mpfen, k\u00f6nnte ja jetzt ein W\u00e4hler sagen, ja, der sagt: wie soll eine Frau gegen ein Zwei-Klassen-System k\u00e4mpfen wenn Sie sich selbst First Class durch Spanien chauffieren l\u00e4sst. Wie glaubw\u00fcrdig ist das, was antworten Sie diesen W\u00e4hlern?","text_id":"89","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870515,"end":"2009-09-25 23:14:13","comments_counter":0},"90":{"id":"154","text":"Wie soll eine Frau gegen ein Zwei-Klassen-System k\u00e4mpfen, k\u00f6nnte ja jetzt ein W\u00e4hler sagen, ja, der sagt: wie soll eine Frau gegen ein Zwei-Klassen-System k\u00e4mpfen wenn Sie sich selbst First Class durch Spanien chauffieren l\u00e4sst. 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Es gab n\u00e4mlich immer wieder gewundene und widerspr\u00fcchliche Erkl\u00e4rungen, Frau Schmidt musste mal kurz aus dem Kompetenzteam raus. Man konnte den Eindruck haben, dass Sie, Herr Steinmeier, erst aus ner M\u00fccke einen Elefanten gemacht haben. Haben wir da einen Vorgeschmack darauf bekommen wie ein Kanzler Steinmeier wirkliche Krisen managed?","text_id":"92","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870592,"end":"2009-09-25 23:15:43","comments_counter":0},"10012":{"id":"232","text":"Sie haben es doch gerade hier versucht. Vielleicht h\u00e4tte es ja damals geholfen, indem Sie gesagt h\u00e4tten, wor\u00fcber reden wir eigentlich, eine Frau, die 8 Jahre k\u00e4mpft und macht und tut, da fangen wir jetzt nicht an zu richten, ob es ein... ","text_id":"10012","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870638,"end":"2009-09-25 23:20:14","comments_counter":0},"991111114":{"id":"233","text":"Da waren die Zeitungen aber schon alle geschrieben. Sie haben sich daran ja nicht beteiligt Herr Plasberg, das ist erfreulich (lacht)... ","text_id":"991111114","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870657,"end":"2009-09-25 23:20:59","comments_counter":0},"0":{"id":"203","text":"Aber jetzt gucken wir uns doch die Dinge nochmal an, ich komme ja hier auch die Situation, dass, ja genau, da muss man ganz einfach sagen es ist jetzt 2. Pr\u00e4sidentschaftswahl, unser Ziel ist klar, Afgahnistan muss ein selbstragenden Sicherheits -kraft erlangen dazu bedarf es der Ausbildung von Soldaten und von Polizisten. Und dass was jetzt gemacht wurde, ist dass bestimmte Elemente definiert wurden durch das Aussenministerium, die in den gro\u00dfen Rahmen passen \"\u00dcbergabestrategie in Verantwortung\", wir haben eine \u00dcbergangsphase und wir m\u00fcssen so schnell wie m\u00f6glich es jetzt schaffen, die Ausbildung der Sicherheitskr\u00e4fte dort hinzubekommen. Das sind Soldaten, dass ist f\u00fcr die internationale Staatengemeinschaft klar, dass m\u00fcssen 134.000 sein f\u00fcr die Polizisten m\u00fcssen wir auf einer Konferenz und dar\u00fcber hab ich mich mit dem Pr\u00e4sindenten Sarkozy, mit dem britischen Premierminister geeinigt, dass wir die noch in diesem Jahr machen m\u00fcssen, ausgearbeitet werden und dass Deutschland dort mit bestimmten Vorstellungen hineingeht und sagt wir k\u00f6nnen das und das schaffen bis 2013, wir k\u00f6nnen das und das schaffen bis 2014, das ist doch vern\u00fcnftig, das muss dann mit der Afghanischen Regierung besprochen werden, mit der internationalen Staatengemeinschaft und dann machen wir ein St\u00fcck Druck, ja, dass Afgahnistan sein Schicksal selber in die Hand nimmt. Das ist zum Teil notwendig, weil die Afghanen nat\u00fcrlich sich auch freuen wenn wir maches gut machen und sie vielleicht dann auch noch nicht so dabei sind, aber es gibt unglaublich motivierte Afghanische Polizisten, die inzwischen von uns ausgebildet wurden und ich hab sie besucht und ich kann nur sagen dass: \"Das - da m\u00fcssen wir hin\".","text_id":"0","node_id":"11","deleted":"0","start":1252870974,"end":"2009-09-25 23:27:45","comments_counter":0},"199090910":{"id":"235","text":"Ich finde, wir reden jetzt hier grade \u00fcber ein Themenfeld, was die Menschen wirklich im Kern ber\u00fchrt und deshalb m\u00f6chte ich nochmal ganz deutlich machen, es geht darum, dass jeder Mensch in diesem Land die Gesundheitsvorsorge bekommt, die er braucht und zwar unabh\u00e4ngig davon, wo er versichert ist und ich werde als Bundeskanzlerin es nicht zulassen, dass dieses aufgegeben wird, dass dieses in irgendeiner Weise in Frage gestellt wird. \nWir haben es geschafft, dass wir einen, im Vergleich zu internationalen anderen L\u00e4ndern, ein gutes Gesundheitsniveau haben. Wir haben Schwierigkeiten, Dinge zu \u00fcberbr\u00fccken, zu \u00fcberwinden, aber wir sind auf einem guten Weg und ich glaube, dass viele Menschen wirklich gro\u00dfe gro\u00dfe Sorgen haben. Und das gilt auch f\u00fcr die Pflege und es muss ganz klar sein f\u00fcr die folgenden Jahre, dass das nicht in Frage kommt, das ein Mensch wegen seines Alters, seiner Herkunft oder seiner Kasse bestimmte Leistungen nicht bekommt. Und wer immer dies erlebt, der hat alle M\u00f6glichkeiten in diesem Lande, sich zu beschweren und sein Recht zu bekommen. Das ist das eine und das andere ist, dass in der Tat wir auch in einer neuen Regierung die Grundz\u00fcge dieses Gesundheitssystems beibehalten und dazu geh\u00f6rt auch der Gesundheitsfond. Dort braucht sich keiner Sorgen zu machen. Der ist im \u00dcbrigen bel\u00e4chelt und verschrieben und niedergeschrieben worden und ich kann nur sagen, in der Krise hat er sich bew\u00e4hrt, ansonsten h\u00e4tten wir sonst jetzt schon Erh\u00f6hungen der Krankenkassenbeitr\u00e4ge. Das haben wir gl\u00fccklicherweise nicht und das ist gut, auch f\u00fcr die Menschen und f\u00fcr die Wirtschaft auch im Lande. ","text_id":"199090910","node_id":"11","deleted":"0","start":1252870676,"end":"2009-09-25 23:23:44","comments_counter":0},"97":{"id":"172","text":"Wir schauen nochmal ganz kurz auf unsere Zeitkonten, die wir Ihnen nochmal hier einblenden ... wir sehen, wir sind noch relativ gut beeinander:\n27 Minuten, 3 Sekunden f\u00fcr Kanzlerin Merkel, Herr Steinmeier 26:14.\nSie liegen knapp hinten, aber ich geb Ihnen die M\u00f6glichkeit ein bisschen aufzuholen jetzt.\nWir wollen uns \u00fcber das au\u00dfenpolitische Thema Nummer Eins in Deutschland kurz unterhalten, n\u00e4mlich das Thema Afghanistan-Einsatz.\nVor wenigen Tagen haben Sie noch gesagt, wer einen konkreten Abzugstermin der deutschen Bundeswehr-Soldaten nennt, spielt den Taliban in die H\u00e4nde. Jetzt lesen wir in der Zeitung, dass man im Au\u00dfenministerium auf einen Abzug im Jahre 2013 abzielt. Das l\u00e4sst mich sehr an Ihrer Glaubw\u00fcrdigkeit zweifeln ... darf ich erst ausreden ... das l\u00e4sst mich schon an Ihrer Glaubw\u00fcrdigkeit zweifeln, weil, wenn Sie vor ein paar Tagen noch sagen \"Wir wollen denen nicht in die H\u00e4nde spielen\", jetzt sagen Sie \"2013 scheint wohl doch ein Termin zu sein, \u00fcber den wir reden wollen\" - ist das ein Wahlkampf-Gag?","text_id":"97","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870765,"end":"2009-09-25 23:24:14","comments_counter":0},"42":{"id":"207","text":"52% - tut Ihnen das weh - nach vier Jahren?","text_id":"42","node_id":"11","deleted":"1","start":1252890354,"end":"2009-09-25 22:21:17","comments_counter":0},"98":{"id":"173","text":"Sie haben bis vor kurzem immer gesagt: \"Wir wollen keine Termine nennen.\" Jetzt nennen Sie auf einmal einen Termin, 14 Tage vor der Wahl, das \u00fcberrascht mich schon.","text_id":"98","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870829,"end":"2009-09-25 23:24:44","comments_counter":0},"10000":{"id":"214","text":"Es bleibt dabei. Herr Kl\u00f6ppel, glauben Sie mir, und bei dem Thema als Au\u00dfenminister dieses Landes, kenne ich meine Verantwortung, denn ich habe sie getragen, auch in schwierigen Zeiten, auch in dieser Debatte in dieser Woche im deutschen Bundestag, ich stehe dazu, zu unseren au\u00dfenpolitischen Verpflichtungen, die wir haben. Ich vergesse nicht, warum wir in Afghanistan sind. Das hatte seine Vorgeschichte mit dem 11.09. bei dem 3.000 Menschen ums Leben gekommen ist. Die sich fortgesetzt hat. In den Anschl\u00e4gen in Bali, in Djerba, Casablanca, vielen anderen. Und die Anschlagsserie r\u00fcckte n\u00e4her, nach Madrid, nach London, auch hier hatten wir Angst, dass wir betroffen sein k\u00f6nnten. Insofern, jetzt lassen Sie mich, das ist nicht irgendein Thema, jetzt lassen Sie mich dazu drei S\u00e4tze sagen. Insofern war es unsere Pflicht mit anderen daf\u00fcr zu sorgen, dass dieses Land Afghanistan nicht l\u00e4nger Ausbildungslager f\u00fcr islamistische Terroristen ist, die uns auch hier bedrohen. Jetzt sind wir dort. Jetzt kann ich in der Tat, kann ich nicht mit den Worten von Oskar Lafontaine und Gregor Gysi sagen, wir gehen da mal kopflos raus. Das geht nicht. Das sind wir anderen Verb\u00fcndeten schuldig, dass sind wir insbesondere einer Bev\u00f6lkerung dort schuldig, die dort in 30 Jahren Krieg und B\u00fcrgerkrieg geknechtet und entrechtet worden ist. Jetzt raus zu gehen, hie\u00dfe, dass die Frauen alle wieder in den Keller, die M\u00e4dchen  nicht mehr zur Schule gehen, die Bauern dort wieder Drogen anbauen und vieles weitere mehr.","text_id":"10000","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870833,"end":"2009-09-25 23:24:59","comments_counter":0},"99":{"id":"174","text":"Wir reden ja auch nicht \u00fcber jetzt. Wir reden \u00fcber das Jahr 2013. Ist das Jahr 2013 jetzt ein Termin bei dem Sie sagen, da beginnen wir oder beenden wir den Abzug?","text_id":"99","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870925,"end":"2009-09-25 23:25:15","comments_counter":0},"1111111":{"id":"215","text":"Und deshalb sage ich - und nicht erst seit dem Luftangriff der vorletzten Woche. Wir m\u00fcssen diese Wahlen, die jetzt stattgefunden haben als Einschnitt betrachten, ich sage und habe geschrieben, dass wir mit dem gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten klare Buchung machen m\u00fcssen. Klare Buchung, was sind seine Priorit\u00e4ten, was erwartet er von der internationalen Staatengemeinschaft, auch von uns und einen klaren Fahrplan vereinbaren, wie lange wir da sein m\u00fcssen und unser Zweck besteht darin Herr Kl\u00f6ppel, dass wir uns in Afghanistan \u00fcberfl\u00fcssig machen, dass geht aber nur dann, wenn die Sicherheitskr\u00e4fte ihre Aufgabe dort in Afghanistan selbst erf\u00fcllen k\u00f6nnen. ","text_id":"1111111","node_id":"14","deleted":"1","start":1252870929,"end":"2009-09-25 23:06:41","comments_counter":0},"100":{"id":"176","text":"Frau Merkel, dieses m\u00f6gliche Jahr ist genannt, 2013, auch Sie haben in Ihrer Regierungserkl\u00e4rung angedeutet, das etwas in den n\u00e4chsten 5 Jahren in Afghanistan geschehen m\u00fcsste.\nHaben Sie auch das abgesprochen untereinander, das 2013 so ein Jahr sein k\u00f6nnte?","text_id":"100","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870958,"end":"2009-09-25 23:26:30","comments_counter":0},"101":{"id":"177","text":"Ganz kurze Frage. Bleibt Franz-Josef Jung der Verteidigungsminister Ihres Vertrauens?","text_id":"101","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871067,"end":"2009-09-25 22:47:37","comments_counter":0},"991111111":{"id":"219","text":"Franz-Josef Jung hat mein Vertrauen, ja.","text_id":"991111111","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871071,"end":"0000-00-00 00:00:00","comments_counter":0},"102":{"id":"178","text":"Bleibt er es auch nach der n\u00e4chsten Wahl?","text_id":"102","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871075,"end":"2009-09-25 23:17:13","comments_counter":0},"99111111":{"id":"221","text":"Ich verteile keine Posten, bevor wir nicht die Wahl hatten, heute k\u00e4mpfen wir daf\u00fcr dass wir stark  abschneiden und dann reden wir dar\u00fcber, aber Franz-Josef Jung hat mein Vertrauen.","text_id":"99111111","node_id":"11","deleted":"0","start":1252871079,"end":"2009-09-25 23:28:15","comments_counter":0},"103":{"id":"179","text":"Ja dann gucken wir doch mal, was nach der Wahl passiert, und wollen eigentlich von Ihnen mal wissen, mit wem Sie so regieren.\nWenn wir Sie beide hier so sehen, dann hat man schon den Eindruck dass Sie wirken wie ein \u00e4lteres Ehepaar, das zusammen in einer Beziehung ist und sich zwar jetzt gelegentlich zankt, hier, aber sich nicht viel zu sagen hat (Steinmeier: \"Herr Limbourg, was erwarten Sie? Dass wir uns v\u00f6llig distanzieren von dem was ich getan habe? Das kann ich nicht...\")\nJa, aber Sie sind doch sehr harmonisch ... ","text_id":"103","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871086,"end":"2009-09-25 23:28:45","comments_counter":0},"1001":{"id":"223","text":"Was die Zukunft angeht haben Sie deutliche Unterschiede festgestellt, was die Bewertung der Opelvorg\u00e4nge haben Sie auch unterschiedliche .. \r\n","text_id":"1001","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871112,"end":"0000-00-00 00:00:00","comments_counter":0},"10011":{"id":"224","text":"Ja, also, ich hab aber auch sehr viele Gemeinsamkeiten gesehen, Herr Steinmeier, und deswegen meine Frage an die Bundeskanzlerin: Ist es nicht tats\u00e4chlich so, dass Sie am Ende mit Schwarz-Rot auch prima weitermachen? Dass Sie dann mit Steinmeier weiter als Au\u00dfenminister haben? Und dass das dann auch eine Sache ist, mit der Sie ganz gut leben k\u00f6nnen?","text_id":"10011","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871117,"end":"2009-09-25 22:52:38","comments_counter":0},"11000000":{"id":"217","text":"Ich strebe eine andere Koalition an und zwar eine starke und Union in einer Koalition mit der FDP, ich glaube, dass das was der Kern der n\u00e4chsten Legistaturperiode sein wird, n\u00e4mlich, dass wir Arbeitspl\u00e4tze schaffen in dem wir schnell aus diesem Tal herauskommen, in dem wir Wachstum generieren, dass das mit der FDP besser zuerreichen ist, die \u00dcbereinstimmungen sind gr\u00f6\u00dfer was B\u00fcrokratieabbau anbelangt, was die Freundlichkeit gegen\u00fcber Forschung anbelangt, was die Steuerpolitik anbelangt, auch gerade die Entlastung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mehr Netto vom Brutto, und das ist unser Ziel, daf\u00fcr werbe ich und dass hei\u00dft noch lange nicht dass man in den letzten 4 Jahren nicht auch vieles gut gemacht hat, aber das Gute kann noch besser gemacht werden.","text_id":"11000000","node_id":"11","deleted":"0","start":1252871131,"end":"2009-09-25 23:29:30","comments_counter":0},"105":{"id":"181","text":"Aber wenn Sie Schwarz-Gelb anstreben, dann ist der n\u00e4chste Au\u00dfenminister, der mit Ihnen zusammen regiert Guido Westerwelle - was kann der besser als Frank-Walter Steinmeier?","text_id":"105","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871181,"end":"2009-09-25 22:55:24","comments_counter":0},"1002":{"id":"226","text":"Ich habe eben dar\u00fcber gesprochen, dass wir jetzt keine Posten verteilen, sondern dass wir jetzt \u00fcber programatische Fragen sprechen und die zentrale (Moderator will unterbrechen), nein die zentrale Frage f\u00fcr die Bundesrepublik Deutschland wird sein: wie schnell \u00fcberwinden wir diese Krise im Vergleich auch zu anderen L\u00e4ndern, Amerika, China, die dass alles auch genauso versuchen wie wir und da glaube ich einfach dass die Wachstumskr\u00e4fte mit der FDP besser freigesetzt werden k\u00f6nnen, ich sag allerdings auch, mein Wahlkampf geht f\u00fcr die Union und das wir mehr Unionspositionen in einer neuen Regierung auch durchstetzen k\u00f6nnen und das ist unser Ziel und daran werden Sie mich auch nicht hindern.","text_id":"1002","node_id":"11","deleted":"0","start":1252871189,"end":"2009-09-25 23:30:01","comments_counter":0},"106":{"id":"182","text":"Herr Steinmeier, Ihr Generalsekret\u00e4r Heil sagt: \"Eine neue Koalition, das w\u00e4re die H\u00f6chststrafe\". Was ist dann Opposition f\u00fcr die SPD?","text_id":"106","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871226,"end":"2009-09-25 22:58:39","comments_counter":0},"107":{"id":"183","text":"Wir reden doch oft in diesem Land \u00fcber Nachhaltigkeit, w\u00e4re es f\u00fcr die SPD nicht wirklich eine tolle Chance sich in der Opposition zu reanimieren ... das ist zuviel gesagt ... regenerieren w\u00e4r glaube ich das bessere Wort ... war keine Polemik.","text_id":"107","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871255,"end":"2009-09-25 23:30:31","comments_counter":0},"108":{"id":"184","text":"Herr Steinmeier, das haben wir gerade schonmal geh\u00f6rt. Wenn Sie wirklich so auf Optimismus machen und sagen, Sie streben die Kanzlerschaft an, kennen Sie das schlechteste Ergebnis der SPD in der Nachkriegszeit?","text_id":"108","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871282,"end":"2009-09-25 23:27:00","comments_counter":0},"109":{"id":"185","text":"Es lag bei 28,8% 1953 - wie wollen Sie diese 28% erreichen?","text_id":"109","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871298,"end":"2009-09-25 23:05:11","comments_counter":0},"2000011":{"id":"236","text":"Indem ich weiterhin engagiert Wahlkampf mache und indem ich Umfragen zwar nicht ignoriere, aber auch nicht zu ernst nehme. Wissen Sie, ich stelle fest, die Umfragen sind das eine und auf den Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzen und in den vielen Gespr\u00e4chen, die ich f\u00fchre, habe ich ein anderes Bild. Das Bild muss nicht repr\u00e4sentativ sein, aber das Bild zeigt, dass da was in Bewegung ist und ich glaube auch auf der Unionsseite ist man sich seit den Wahlen in Th\u00fcringen und an der Saar auch nicht mehr so ganz sicher, ob die Bl\u00fctentr\u00e4ume reifen. Und wenn sie einen letzten Blick auf das Lager von Schwarz-Gelb werfen, so ist das ja seit den letzten 14 Tagen - in den letzten 14 Tagen -  nicht gerade solider geworden. Das ist deutlich unter die 50% Marke gerutscht, insofern sehen Sie, da ist noch etwas drin. Da ist Bewegung drin. Wei\u00df ich nicht, Fragen Sie Frau Merkel ob sie nerv\u00f6s ist? Hinsichtlich der Frage. Sind sie selbst gewiss, dass das Schwarzgelb wird?","text_id":"2000011","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871305,"end":"2009-09-25 23:31:46","comments_counter":0},"110":{"id":"186","text":"Sind Sie nerv\u00f6s? Sind Sie nerv\u00f6s Frau Merkel?","text_id":"110","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871352,"end":"2009-09-25 23:06:11","comments_counter":0},"3004":{"id":"237","text":"Ne, also ich bin (Steinmeier: sind Sie selbstgewiss) ich (Steinmeier: dass dass schwarz gelb wird) ich bin mitten im Wahlkampf, ich k\u00e4mpfe um jede Stimme und ich glaube wir k\u00f6nnen dass schaffen und dass was Sie machen Herr Steinmeier, das ist ja nur, dass Sie auf der einen Seite die Koalition der Union mit der FDP als sozusagen das Schreckgespenst perse darstellen, aber auf der andern Seite ja angeblich auch mit den Liberalen gerne in eine Koalition gehen wollen und da muss ich einfach sagen dass verstehen die Menschen nicht und dass das Problem der SPD insgesamt, dass sie nicht so richtig wei\u00df wo sie hinsoll, soll sie die Erfolge der gro\u00dfen Koalition loben wie Sie das tun, soll man dagegen anrennen wie andere das tun, wenn Herr Heil sagt H\u00f6chststrafe und diese Zerissenheit ist es, die von der ich sage, das ergibt keine stabilen Verh\u00e4ltnisse und deshalb glaub - bin ich ganz gewiss, dass wir das schaffen k\u00f6nnen, aber bei der gro\u00dfen Ernsthaftigkeit um jeder einzelnen Stimme. ","text_id":"3004","node_id":"11","deleted":"0","start":1252871360,"end":"2009-09-25 23:33:16","comments_counter":0},"111":{"id":"187","text":"Herr Steinmeier, haben Sie eine zweite FDP im Koffer irgendwo?","text_id":"111","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871415,"end":"2009-09-25 23:07:11","comments_counter":0},"112":{"id":"188","text":"Das fragen wir Frau Merkel gleich. Die Frage war ... \nWas mich n\u00e4mlich noch interessieren w\u00fcrde, Sie haben eben doch selber gesagt, die SPD ist unter Ihren M\u00f6glichkeiten geblieben. Das kann man wohl sagen, bei den Landtagswahlen lagen Sie zwischen 12 und 25%, sowas in der Gr\u00f6\u00dfenordnung und jetzt bei der Bundestagswahl, rein arithmetisch gesehen wenn man mal aufaddiert, kommen Sie mit den Gr\u00fcnen auch gerade mal nur auf 35% - das hei\u00dft, Sie br\u00e4uchten einen dritten Koalitionspartner. Sie sagen, die Linken sind es nicht. W\u00e4ren es die Linken ohne Oskar Lafontaine?","text_id":"112","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871475,"end":"2009-09-25 23:29:15","comments_counter":0},"114":{"id":"190","text":"Nein, und Sie sagen: \"Nur \u00fcber meine Leiche\". Und da wissen wir ja aber auch, dass es in der SPD relativ schnell gehen kann.","text_id":"114","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871545,"end":"2009-09-25 23:09:12","comments_counter":0},"400056":{"id":"241","text":"Ach Frau Illner, ich kenne die SPD sehr lange, ich glaube in 35 Jahren, bin ich Mitglied und ich kenne die inneren Diskussionen, wei\u00df wann es Spannungen und Reibungen gibt. Das was ich gesagt habe zur Koalition mit einer Linkspartei auf der Bundesebene, haben wir nicht nur diskutiert und ich habe es gesagt und es steht im Regierungsprogramm drin, keine Zweifel man opponiert dagegen... ","text_id":"400056","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871553,"end":"2009-09-25 23:35:02","comments_counter":0},"115":{"id":"191","text":"Frau Merkel, glauben Sie ihm? \nDas w\u00e4re die Frage: Glauben Sie ihm, dass es kein Rot-Rot-Gr\u00fcn gibt? ","text_id":"115","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871575,"end":"2009-09-25 23:09:57","comments_counter":0},"199090909":{"id":"230","text":"So richtig kann ich ihm nicht glauben, weil es ja um die SPD als Ganzes geht und Herr Steinmeier hat Frau Ypsilanti nicht verhindern k\u00f6nnen und ihr Verhalten, Herr Steinmeier hat nicht verhindern k\u00f6nnen, dass man versucht hat, eine erfolgreichen Bundespr\u00e4sidenten abzuw\u00e4hlen mit Hilfe der Stimmen der Linken und deshalb bin ich einfach skeptisch. Ich nehm das alles zu Kentnis, ich nehm, dass alles zur...","text_id":"199090909","node_id":"11","deleted":"0","start":1252871576,"end":"2009-09-25 23:36:32","comments_counter":0},"199090911":{"id":"242","text":"Lassen Sie mich einfach zu Ende reden. Ich nehme das alles zur Kenntnis, Sie brauchen sich \u00fcberhaupt nicht daf\u00fcr zu entschuldigen, dass Sie mit einer eigenen Kandidatin antreten, Sie m\u00fcssen sich nur entschuldigen, dass Sie das h\u00f6chste Amt im Staat mit Hilfe der Linkspartei erringen wollten und das ist ein Punkt, den ich halt f\u00fcr ein Mangel am Glaubw\u00fcrdigkeit halte, wenn es jetzt weiter geht. Herr Struck sagt, 2013 k\u00f6nnte es mit den Linken eine Koalition geben, dann sage ich ganz einfach eine Garantie haben wir nicht, dass es nicht in der Legistaturperiode schon kommt und vielleicht ist das dann gegen Herrn Steinmeier, aber garantieren kann man das nicht.","text_id":"199090911","node_id":"11","deleted":"0","start":1252871596,"end":"2009-09-25 23:38:02","comments_counter":0},"116":{"id":"192","text":"Sie k\u00e4mpfen f\u00fcr Schwarz-Gelb. Allein ein Drittel der Deutschen w\u00fcnscht sich diese Tigerenten-Konstellation ... oder Koalition k\u00f6nnte man sagen, w\u00fcnscht sich Schwarz-Gelb.\nHaben Sie ne Erkl\u00e4rung daf\u00fcr, warum? Warum die Menschen Angst davor haben?","text_id":"116","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871632,"end":"2009-09-25 23:12:27","comments_counter":0},"1090909":{"id":"231","text":"Der Redlichkeitshalber m\u00fcssten Sie jetzt sagen, wie sich die Menschen andere Koalitionen w\u00fcnschen und diese W\u00fcnsche liegen auch nicht h\u00f6her. Es ist so, dass das einen ziemlich hohen Prozentsatz schon darstellt, das ist eine Koaltion von Union und FDP, ich hab das lieber, das man das auspricht, mit einer starken Union, die auch f\u00fcr das Miteinander von wirtschaftlicher Vernunft und sozialer Balance sorgt und ich glaube, dass das unserem Land sehr sehr gut tun k\u00f6nnte und ich k\u00e4mpfe darin f\u00fcr eine starke Union von CDU und CSU.","text_id":"1090909","node_id":"11","deleted":"0","start":1252871646,"end":"2009-09-25 23:38:32","comments_counter":0},"117":{"id":"193","text":"Wir h\u00f6ren immer wieder was von starken Parteien, die Zeitkonten sehen auch relativ stark aus. Mit 32 Minuten 36 f\u00fcr Angela Merkel, 32:26 f\u00fcr Frank-Walter Steinmeier - eine allerletzte Frage w\u00fcrde ich gerne schon dazu wissen, noch Antwort von Ihnen, bevor wir zu den Schluss-Statements kommen. Wenn Sie sagen, wir sind eine Volkspartei, eine starke, aber wie gro\u00df muss man eigentlich sein, um diesen Titel tats\u00e4chlich noch zu verdienen, mit gerade mal 35 oder gerade mal 20%. \nGanz kurze Antwort bitte, wenn es geht. ","text_id":"117","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871680,"end":"2009-09-25 23:38:47","comments_counter":0},"156665":{"id":"238","text":"Eine Volkspartei hat den Anspruch, alle Menschen anzusprechen, von denen die heute keine Arbeit haben \u00fcber die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, bis zu denen, die Unternehmer sind, von den Jungen bis zu den \u00c4lteren in unserem Land. Das ist unser Anpruch in der Mitte der Gesellschaft zu stehen - Ich glaube die CDU und die CSU erf\u00fcllen diesen Anspruch sehr erfolgreich und das sieht man ja auch immer wieder wenn man sich die Wahlergebnisse jetzt zum Beispiel in Sachsen auch anschaut. 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","text_id":"120","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871817,"end":"2009-09-25 23:17:58","comments_counter":0},"2147483647":{"id":"239","text":"Ja liebe B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger,\nich will ehrlich sein, wir sind mitten in der Krise und wir sind noch nicht \u00fcber dem Berg. Ich bin fest davon \u00fcberzeugt, wir k\u00f6nnen aus dieser Krise herauskommen, unsere Volkswirtschaft ist stark und die Menschen werden helfen, dass wir diese Krise \u00fcberwinden. Die Frage ist nur: welche Richtung nehmen wir bei dem Weg aus dieser Krise und dazu werden Sie eine Entscheidung treffen am 27. September, eine Entscheidung, nicht eine Schicksalswahl f\u00fcr die Parteien, aber eine Wahl, eine Entscheidung \u00fcber die Richtung von Politik, die Zukunft des Landes und Ihre pers\u00f6nliche Zukunft. Die eine Richtung ist die von Schwarz-Gelb. Schwarz-Gelb wird bedeuten, dass diejenigen, die zu den Verursachern der Krise geh\u00f6ren nicht f\u00fcr die Folgekosten zur Verantwortung gezogen werden, Schwarz-Gelb wird bedeuten, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander geht, Schwarz-Gelb wird bedeuten, dass eine R\u00fcckkehr in die Atmokraft stattfindet. Das ist nicht mein Weg. Das ist kein sozialdemokratischer Weg. Ich steh daf\u00fcr, dass jeder, der arbeitet, aus seinem Einkommen auch leben kann. Ich steh daf\u00fcr, das Gesundheit f\u00fcr jeden zur Verf\u00fcgung steht - ganz unabh\u00e4ngig davon, wie er versichert wird, dass keine Unterschiede stattfinden. Und ich steh daf\u00fcr, dass es beim Ausstieg aus der Atomenergie bleibt. \nMeine Damen und Herren, machen Sie sich die Bedeutung dieser Entscheidung klar, weil meine feste \u00dcberzeugung ist, Demokratie wird ohne sozialen Ausgleich auf Dauer nicht funktionieren. Deshalb will ich eine Regierung f\u00fchren, die sozial denkt und die daf\u00fcr sorgt, dass auch Vernunft und Verantwortung in die Wirtschaft zur\u00fcckkehrt. Ich will Arbeit f\u00fcr Morgen und ich will Ausstieg aus der Atomkraft. Das ist mein Weg, meine Damen und Herren, ich bitte Sie um Ihre Unterst\u00fctzung und nat\u00fcrlich auch um Ihre Stimme f\u00fcr die SPD.","text_id":"2147483647","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871854,"end":"2009-09-25 23:40:18","comments_counter":0},"121":{"id":"197","text":"Frau Bundeskanzlerin, das letzte Wort geht an Sie.","text_id":"121","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871968,"end":"2009-09-25 23:21:14","comments_counter":0},"18919819":{"id":"240","text":"Liebe B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger,\nich m\u00f6chte mich zuerst bedanken f\u00fcr das Vertrauen, was Sie mir in den vergangen Jahren geschenkt haben. Das hat mir sehr geholfen, insbesondere in schwierigen Situationen. 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Arbeitspl\u00e4tze sichern und  neue Arbeitspl\u00e4tze schaffen, ich glaube Arbeit f\u00fcr alle,  das ist m\u00f6glich, das k\u00f6nnen wir hinbekommen. In der sozialen Marktwirtschaft muss es gelingen, das die Starken etwas leisten k\u00f6nnen, damit den Schwachen geholfen wird. In der sozialen Marktwirtschaft ist es so, dass Arbeit und Umwelt nicht in einem Gegensatz stehen und das wollen wir voranbringen. Eine Politik f\u00fcr Familien, f\u00fcr Bildung, f\u00fcr Umwelt und vor allem f\u00fcr Arbeit, das verspreche ich Ihnen und daf\u00fcr bitte ich um Ihre Unterst\u00fctzung und Ihre zwei Stimmen f\u00fcr die Union und damit auch f\u00fcr mich als Bundeskanzlerin. Gemeinsam k\u00f6nnen wir viel erreichen. 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","text_id":"2","node_id":"14","deleted":"1","start":1252856457,"end":"2009-09-13 18:47:02","comments_counter":0},{"id":"7","text":"Steinmeier, 1, 2, 3 ...","text_id":"3","node_id":"14","deleted":"1","start":1252857605,"end":"2009-09-13 18:47:00","comments_counter":0},{"id":"8","text":"Merkel, 1, 2, 3, ...","text_id":"3","node_id":"11","deleted":"1","start":1252857649,"end":"2009-09-13 18:46:57","comments_counter":0},{"id":"9","text":"Moderator ist hier, 1, 2, 3 ...","text_id":"11","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252857826,"end":"2009-09-13 18:46:55","comments_counter":0},{"id":"10","text":"Gr","text_id":"12","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252857838,"end":"2009-09-13 18:17:01","comments_counter":0},{"id":"11","text":"Test","text_id":"4","node_id":"11","deleted":"1","start":1252858156,"end":"2009-09-13 18:53:32","comments_counter":0},{"id":"12","text":"Entgegen zahlreicher Vermutungen sind wir nicht mit der S-Bahn nach Adlershof gefahren. 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Weil sich die Stadtverwaltung nicht darum k\u00fcmmert und ich muss keine zwei Zeit damit verschwenden aus der Luft f\u00fcr die ganze Dimension des Urteils des Unheils deutlich mit ihnen kamen die Immobilien Spekulanten","text_id":"10","node_id":"14","deleted":"1","start":1252862801,"end":"2009-09-13 19:37:25","comments_counter":0},{"id":"26","text":"Verantwortlich sind die Taliban. Sie haben mehrere Verbrechen zugleich begangen. Sie haben mehrere Laster Benzin gestohlen und Unschuldige an diesem Verbrechen beteiligt. ","text_id":"17","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252863524,"end":"2009-09-13 20:13:45","comments_counter":0},{"id":"27","text":"Milliarden damit zur Europ\u00e4ischen Union war eine Festung und ist eine Festung vor einigen Umschlag Afrikaner mit ihrem Traum von Europa drau\u00dfen zu halten\nGeschichte als multikulturelles Musterbeispiel und es wachsen die Spannungen. Bisher hat die h\u00f6chste Geburtenrate in Spanien. 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Die erfahren Sie Wort genau und in Echtzeit, was die Kanzlerkandidaten erz\u00e4hlen, was die Antworten und wie es sie sagen hier erfahren Sie Wort genau und in Echtzeit was die Kanzlerkandidaten erz\u00e4hlen, was sie Antworten und was sie genau sagen\nwir freuen uns auf ihre Kommentare und hofft auf ein spannendes Duell hoffen auf ein spannendes Duell\nnoch ein bisschen \u00fcben\nGleich geht es um das Kanzlerduell\nFrank Walter Steinmeier gegen Angela Merkel\ndie Bundeskanzlerin Kanzlerin\nKanzlerkandidat\nFrank Walter Steinmeier gegen Angela Merkel\n\nUnd die Moderatoren werden Fragen und das sind Frank Plasberg und Maybrit Illner und Peter Kloeppel\n\n\n\n\n\n\nBonn Peter Kloeppel","text_id":"13","node_id":"14","deleted":"1","start":1252865064,"end":"2009-09-13 20:13:35","comments_counter":0},{"id":"33","text":"","text_id":"20","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252865271,"end":"0000-00-00 00:00:00","comments_counter":0},{"id":"34","text":"die 17 und 18 j\u00e4hrigen Scjh\u00fcler fl\u00fcchten. 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","text_id":"9","node_id":"11","deleted":"1","start":1252865322,"end":"2009-09-13 20:13:29","comments_counter":0},{"id":"35","text":"Die beiden mutma\u00dfen T\u00e4ter, zwei Deutsche, sind polizeilich bereits bekannt. \n","text_id":"10","node_id":"11","deleted":"1","start":1252865358,"end":"2009-09-13 20:13:27","comments_counter":0},{"id":"36","text":"","text_id":"11","node_id":"11","deleted":"1","start":1252865385,"end":"0000-00-00 00:00:00","comments_counter":0},{"id":"37","text":" ","text_id":"21","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252865895,"end":"2009-09-13 20:19:08","comments_counter":0},{"id":"38","text":"Test","text_id":"22","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252865928,"end":"2009-09-13 20:19:03","comments_counter":0},{"id":"39","text":"","text_id":"23","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252866357,"end":"0000-00-00 00:00:00","comments_counter":0},{"id":"51","text":"Live aus Berlin, Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Herausforderer Vizekanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier, befragt von Maybrit Illner und Peter Kl\u00f6ppel, Peter Limbourg und Frank Plasberg.","text_id":"31","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252866616,"end":"2009-09-25 21:39:20","comments_counter":0},{"id":"52","text":"Guten Abend aus Berlin liebe Zuschauerinnen und Zuschauer zu diesem Duell 2009, nat\u00fcrlich auch im Namen meiner Kollegen. Dieses Duell ist ein besonderes Duell, in 14 Tagen findet die Bundestagswahl statt im Jahr 1 der gr\u00f6\u00dften Finanzkrise seit dem Krieg und wir werden regiert von einer gro\u00dfen Koalition. Kanzlerin und Vizekanzler: 4 Jahre lang haben sie miteinander regiert und jetzt soll damit Schluss sein, ab dem 27. September. Zum ersten Mal treffen sie in diesem Wahlkampf als Gegener direkt aufeinander, und es ist wohl auch das einzige Mal, dass sie in diesem Wahlkampf aufeinander treffen, so gesehen ist es eine einzigartige Veranstatung und ich prophezeie mal, dass wir in dieser Konstellation wahrscheinlich auch nur dieses eine Mal aufeinander treffen werden. Ich begr\u00fc\u00dfe hier im Studio Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Franz Walter Steinmeier.","text_id":"32","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252866634,"end":"2009-09-25 21:41:21","comments_counter":0},{"id":"54","text":"Herr Steinmeier, wenn nicht jetzt, wann dann: erkl\u00e4ren Sie den W\u00e4hlern, erkl\u00e4ren Sie Frau Merkel, der k\u00f6nnen Sie es gleich ins Gesicht sagen, erkl\u00e4ren Sie doch mal, warum Angela Merkel nach der Wahl nicht mehr Bundeskanzlerin sein soll. ","text_id":"34","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252866683,"end":"2009-09-25 21:41:51","comments_counter":0},{"id":"56","text":"Herr Plasberg, weil es eine bessere Alternative gibt, n\u00e4mlich mich. Worum geht es denn am 27 September? Am 27. September ist Bundestagswahl und da geht es um die Richtung von Politik und Frau Merkel ist ja heute nicht hier als die Kanzlerin der gro\u00dfen Koalition sondern als Kandidatin f\u00fcr Schwarzgelb. 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Ich will f\u00fcr Arbeit von morgen sorgen und daf\u00fcr, dass kein R\u00fcckweg in die Atomkraft stattfindet. Daf\u00fcr stehe ich und daf\u00fcr werbe ich um Unterst\u00fctzung. Ja.","text_id":"19","node_id":"14","deleted":"0","start":1252866765,"end":"2009-09-25 21:43:06","comments_counter":0},{"id":"59","text":"F\u00fchrungskr\u00e4fte sollen ja eigentlich nicht schlecht \u00fcber den Stellvertreter reden Frau Merkel, mit einer Ausnahme, wenn der Mann tats\u00e4chlich am Stuhl der Chefin s\u00e4gt, was ja hier klar der Fall ist. Also, Sie k\u00f6nnen ohne R\u00fccksicht sprechen - zu uns, zu Herrn Steinmeier, warum er der schlechtere Bundeskanzler w\u00e4re.","text_id":"36","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252866802,"end":"2009-09-25 21:44:36","comments_counter":0},{"id":"40","text":"Guten Abend aus Berlin libe Zuschauerinnen und Zuschauer zu diesem Duell 2009. ","text_id":"24","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252866824,"end":"2009-09-13 21:24:16","comments_counter":0},{"id":"58","text":"Also, erst einmal, finde ich, sollte gesagt werden, dass die gro\u00dfe Koaliton in der Tat gut gearbeitet hat unter meiner F\u00fchrung. Ich will noch einmal daran erinnern, als ich 2005 Bundeskanzlerin wurde, da hatte Deutschland \u00fcber 5 Mio. Arbeitslose im Winter 2005\/2006. Das haben wir Ende 2008 auf unter 3 Mio. gebracht. Das zeigt, die unionsgef\u00fchrte Bundesregierung hat hier vieles vorangebracht und das hat dem Land gut getan. Denn auch heute, selbst in der Krise, haben wir noch \u00fcber 1 Mio. mehr sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse. Das bedeutet f\u00fcr Millionen von Familien eine bessere Situation. Ich glaube, dass wir aber diesen Kurs noch entschlossener fahren k\u00f6nnten. Das wir entschiedener manchen Weg in mehr Arbeit gehen k\u00f6nnten. Und deshalb werbe ich f\u00fcr eine neue Regierung, wobei ich nicht anstehe zu sagen, das wir gut miteinander gearbeitet haben, dass wir vieles auf den Weg gebracht haben, aber es war eben n\u00f6tig aus Rot-Gr\u00fcn erst einmal eine gro\u00dfe Koalition zu machen unter einer Unionsf\u00fchrung, um so weit fortzukommen ...","text_id":"16","node_id":"11","deleted":"0","start":1252866840,"end":"2009-09-25 21:46:07","comments_counter":0},{"id":"41","text":"Gten Abend","text_id":"25","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252866843,"end":"2009-09-13 21:24:24","comments_counter":0},{"id":"42","text":"Guten abend ","text_id":"26","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252866851,"end":"2009-09-13 23:41:32","comments_counter":0},{"id":"163","text":"Aber Frau Merkel, das klingt jetzt mehr nach Duett und weniger nach Duell, Sie sollen ja jetzt, eigentlich war die Frage ja, Herrn Steinmeier sagen, warum er der schlechtere Bundeskanzler w\u00e4re.","text_id":"93","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252866883,"end":"2009-09-25 21:48:22","comments_counter":0},{"id":"165","text":"Ich hab erstmal eine Vorstellung davon, was f\u00fcr einen Einbruch wir jetzt hatten und das bedeutet nat\u00fcrlich einen tiefen Einschnitt, wie es ihn in 60 Jahren Bundesrepublik noch nicht gegeben hat und deshalb hei\u00dft die Aufgabe f\u00fcr die n\u00e4chste Legislaturperiode, dar\u00fcber stimmen die Zuschauer ja dann auch ab, am 27. September, wie kommen wir m\u00f6glichst schnell aus diesem Tal wieder heraus und f\u00fcr mich ist da sozusagen ein Satz mit 3 Worten das Credo und das hei\u00dft Wachstum schafft Arbeit und es geht darum Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen. In den letzten Jahren hatten wir zwischen 2005 und 2008 z.b. ja immer moderate Wachstumsraten aber jetzt haben wir einen Einbruch wie wir ihn in unserer Geschichte noch nicht gekannt haben und jetzt geht alles darum wie wir schnell aus dem Tal herauskommen und Arbeitspl\u00e4tze wieder neu schaffen. ","text_id":"37","node_id":"11","deleted":"0","start":1252866890,"end":"2009-09-25 21:50:38","comments_counter":0},{"id":"168","text":"Frau Merkel, wenn es nicht das Duell w\u00e4re, k\u00f6nnte man denken, wir sind bei \"Ehen vor Gericht\"? Steht zu erwarten, dass wir in den n\u00e4chsten 90 Minuten lauter Argumente geliefert bekommen, warum diese Vernunftehe an ein hoffnungsloses Ende geraten ist?","text_id":"94","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252866915,"end":"2009-09-25 21:52:38","comments_counter":0},{"id":"63","text":"Also, wir versuchen ihre Fragen zu beantworten, ich jedenfalls, und dann, w\u00fcrde ich sagen, lassen sie uns erst einmal in medias res gehen, ehe wir nun schon dar\u00fcber richten, ob es nun ein Duell oder ein Duett oder sonst was war. Die Vergangenheit war gut und da werden Sie mich auch nicht davon abbringen, dass wir vieles auf den Weg gebracht haben, das zeigen doch auch die Zahlen. Aber, ich sage nochmal, auch f\u00fcr eine Demokratie ist es gut, glaube ich, wenn gro\u00dfe Kolitionen nicht die Normalit\u00e4t sind und ich werbe im \u00fcbrigen heute nicht f\u00fcr eine Koalition vordergr\u00fcndig, sondern ich werbe f\u00fcr die Union, f\u00fcr CDU und CSU, die gerne st\u00e4rker in einer n\u00e4chsten Regierung sein m\u00f6chten. ","text_id":"18","node_id":"11","deleted":"0","start":1252866930,"end":"2009-09-25 21:53:08","comments_counter":0},{"id":"169","text":"Das hatten wir schon festgehalten und nat\u00fcrlich zielte diese Frage darauf ab, nochmal zu erfahren, was wir eigentlich tun, wenn der Zuschauer nach diesen 90 Minuten sagt: im Grunde passen die klasse zusammen, die sollen mal weitermachen...","text_id":"95","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252866962,"end":"2009-09-25 21:54:08","comments_counter":0},{"id":"65","text":"Wenn sie mir in der 89. Minute nochmal die Frage stellen, oder in der 86., bevor wir unser Schlu\u00dfstatement geben, dann kann ich sie vielleicht noch besser beantworten. Im Augenblick w\u00fcrde ich sagen, lassen sie uns doch \u00fcber die Inhalte sprechen. ","text_id":"19","node_id":"11","deleted":"0","start":1252866976,"end":"2009-09-25 21:54:38","comments_counter":0},{"id":"60","text":"Ok, bevor wir dazu kommen, ganz kurze Frage Herr Steinmeier: Sie haben 4 Jahre mit Angela Merkel am Kabinettstisch gesessen, duzen Sie sich eigentlich inzwischen?","text_id":"37","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252866986,"end":"2009-09-25 21:55:08","comments_counter":0},{"id":"61","text":"Nein, wir duzen uns nicht. Und das halte ich jetzt auch nicht f\u00fcr notwendig in der Politik. Man kann sachlich und ordentlich zusammenarbeiten ohne sich zu duzen, aber ein Wort lassen sie mich noch zu den Ausf\u00fchrungen von Frau Merkel sagen. Frau Merkel hat zu Recht darauf hingewiesen, dass die Arbeitslosigkeit herunter gegangen ist. Dar\u00fcber ist niemand mehr froh als ich. Aber ich glaube niemand wird bestreiten, auch niemand der der gegenw\u00e4rtigen Regierung der gro\u00dfen Koalition angeh\u00f6rt, Frau Merkel, niemand wird bestreiten, dass das Fr\u00fcchte sind, die nicht einfach vom Himmel gefallen sind. Und bei ihren Bemerkungen zu rot-gr\u00fcn sage ich nur: unter rot-gr\u00fcn sind Ma\u00dfnahmen eingeleitet worden, manchmal auch schmerzhafte Entscheidungen getroffen worden, die es \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich gemacht haben, das wir zur Reduzierung von Arbeitslosigkeit kommen. Mich freut, das wir 1,6 Millionen mehr Erwerbsbesch\u00e4ftigte haben, mich freut das wir die Arbeitslosenzahl von 5 Millionen auf 3 Millionen herunter bekommen haben. Aber wir wollen doch daran erinnern, das waren Entscheidungen aus rot-gr\u00fcner Zeit, die das m\u00f6glich gemacht haben.","text_id":"20","node_id":"14","deleted":"0","start":1252866994,"end":"2009-09-25 21:55:39","comments_counter":0},{"id":"170","text":"Womit ich dann auch zu meiner Frage k\u00e4me, die ich eigentlich stellen wollte. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass Sie solange darauf antworten, wenn ich Sie frage, ob Sie sich duzen... aber Sie siezen sich noch miteinander, Sie sind wahrscheinlich auch froh, dass Sie das tun. Aber ganz ehrlich: Gro\u00dfe Koalitionen waren immer auch Zeiten, die in gro\u00dfen Krisenzeiten gegr\u00fcndet worden sind. Im Moment haben wir die gr\u00f6\u00dfte Krise, wir haben es eben schon angesprochen, die wir uns vorstellen k\u00f6nnen, wirtschaftlich gesehen. Warum setzt man nicht einfach diese Gro\u00dfe Koalition entsprechend fort?","text_id":"96","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867058,"end":"2009-09-25 21:58:57","comments_counter":0},{"id":"62","text":"Ich glaube, das ist ein Missverst\u00e4ndnis gegen\u00fcber Wahlen und dem Wahlakt, Herr Kl\u00f6ppel, wenn Sie sagen, gro\u00dfe Koalitionen werden gegr\u00fcndet. Gro\u00dfe Koalitionen werden nicht gegr\u00fcndet, sie sind in der Regel nicht einmal beabsichtigt, sie sind das Ergebnis eines W\u00e4hlervotums, so war das auch hier. Weder die CDU noch die SPD hat 2005 Wahlkampf f\u00fcr eine Gro\u00dfe Koalition gef\u00fchrt. Das W\u00e4hlervotum war so, dass am Ende keine andere regierungsf\u00e4hige Regierung zu Stande kam. Und insofern haben wir uns in dieser gro\u00dfen Koalition zusammengef\u00fcgt, haben versucht, das Beste daraus zu machen. Ich hab vorhin gesagt, wir sind trotzdem unter unseren M\u00f6glichkeiten geblieben, weil zwar viele gute Vorschl\u00e4ge von der SPD sich durchgesetzt haben und ich auch finde, dass diese Gro\u00dfe Koalition auch durchaus sozialdemokratisch gepr\u00e4gt ist. Aber an vielen wichtigen Stellen sind wir gescheitert, weil die CDU Vorschl\u00e4ge nicht mitgetragen hat. Ich habe genannt den Mindestlohn, ich habe gennant die effektive Begrenzung von Managergeh\u00e4ltern.","text_id":"21","node_id":"14","deleted":"0","start":1252867080,"end":"2009-09-25 22:04:28","comments_counter":0},{"id":"64","text":"Gut Herr Steinmeier, da kommen wir gleich zu, fangen wir erstmal an mit den Inhalten, kommen wir also zum Hauptthema dieses Wahlkampfs und das ist mit Sicherheit: wie kommt Deutschland aus der Wirtschafts-und Finanzkrise raus? Vor genau einem Jahr war der Zusammenbruch von Lehman-Brothers, dieser Bankencrash hat die Welt ersch\u00fcttert, und er hat vor allem viele zweifeln lassen, ob die Art wie wir wirtschaften, wirklich die richtige ist. Frau Merkel, welche Grunds\u00e4tze, die Sie vielleicht fr\u00fcher gehabt haben sind mit dieser Krise weggesp\u00fclt worden? Gibt es Dinge, woran Sie jetzt nicht mehr glauben, was Sie vor der Krise geglaubt haben?","text_id":"38","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867140,"end":"2009-09-25 22:05:44","comments_counter":0},{"id":"80","text":"Ich will vielleicht nochmal kurz darauf eingehen, was unter Rot-Gr\u00fcn geschehen ist. Jawoll, da sind Reformen gemacht worden unter dem absoluten Druck von das es nicht weiter ging und diese Reformen sind im \u00fcbrigen auch von der Union durch die Mehrheit im Bundesrat unterst\u00fctzt worden und dann haben wir in der gro\u00dfen Koalition nat\u00fcrlich vieles angesto\u00dfen, was dazu beigetragen hat, dass dieser Prozess auch fortgesetzt werden konnte. \nJetzt, in dieser gro\u00dfen Krise, kann ich nur sagen, f\u00fchle ich mich sehr best\u00e4tigt. Ich habe Anfang des Jahrhunderts, wenn man so will, also schon 2000, \u00fcber die neue soziale Markwirtschaft nachgedacht und auch dar\u00fcber mir Gedanken gemacht, dass wir eine Weiterentwicklung der sozialen Marktwirtschaft brauchen, weil wir die Globalisierung haben. Und es hat sich gezeigt, dass das was die soziale Marktwirtschaft ausmacht, n\u00e4mlich das der Staat der H\u00fcter der Ordnung ist, international grob vernachl\u00e4ssigt wurde. Die Finanzinstitutionen, die Banken waren der Meinung, f\u00fcr jeden auf der Welt k\u00f6nnen Regeln gelten, f\u00fcr sie nicht. Und f\u00fcr mich hat sich auf erschreckende Weise best\u00e4tigt, wir haben ja w\u00e4hrend unser G8-Pr\u00e4sidentschaft versucht hier auch Regelungen einzuf\u00fchren, wir sind damals nicht weiter gekommen bei vielen L\u00e4ndern. F\u00fcr mich hat sich auf erschreckende Weise best\u00e4tigt, dass es bis eben an den Abgrund gehen musste, weltweit, bevor man \u00fcberhaupt etwas tun konnte. \nUnd jetzt sage ich, wir brauchen Regeln f\u00fcr die internationalen Finanzm\u00e4rkte und wir brauchen auch einen Export der Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft, davon bin ich zutiefst \u00fcberzeugt, und deshalb setze ich mich auch f\u00fcr eine Charta f\u00fcr nachhaltiges Wirtschaften international ein, also f\u00fcr Grunds\u00e4tze, wie wir wirtschaften wollen, denn die einfachen Menschen m\u00fcssen sozusagen alles was aus dieser Krise erw\u00e4chst, jetzt tragen, w\u00e4hrend die, die sie verursacht haben, l\u00e4ngst \u00fcber alle sieben Berge sind, jedenfalls zum gro\u00dfen Teil.","text_id":"20","node_id":"11","deleted":"0","start":1252867173,"end":"2009-09-25 22:06:59","comments_counter":0},{"id":"43","text":"Ich wei\u00df nicht na duzen uns nicht und das halte ich auch nicht f\u00fcr notwendig in der Politik. Aber ein Wort lassen Sie mir noch zu den Ausf\u00fchrungen von Frau Merkel sagen. Frau Merkel hat zu Recht darauf hingewiesen, dass die Arbeitslosigkeit heruntergegangen ist. Dabei ist niemand mehr froh als ich. Aber niemand wird bestreiten, dass das Fr\u00fcchte sind, die nicht einfach vom Himmel gefallen sind. Und zu ihren Bemerkungen von Rot-Gr\u00fcn sage ich nur: unter rot-gr\u00fcn sind Ma\u00dfnahmen eingeleitet worden, manchmal auch schmerzhafte Entscheidungen getroffen worden. Dies hat \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich gemacht, dass sie zur Reduzierung von Arbeitslosigkeit kommen. Mich freut, dass sie 1,6 Millionen mehr Besch\u00e4ftigte haben, mich freut das f\u00fcr die Arbeitslosenzahlen von 5 Millionen auf 3 Millionen runter bekommen haben. Aber wir wollen doch daran erinnern, das waren Entscheidungen aus rot-gr\u00fcner Zeit, die das m\u00f6glich gemacht haben.","text_id":"14","node_id":"14","deleted":"1","start":1252867206,"end":"2009-09-13 23:41:49","comments_counter":0},{"id":"199","text":"Herr Minister Steinmeier, Sie haben diese Krise auch als Zeitenwende bezeichnet. Die gleiche Eingangsfrage an Sie: welcher Glaubenssatz gilt f\u00fcr Sie nicht mehr nach der Krise?","text_id":"123","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867281,"end":"2009-09-25 22:07:44","comments_counter":0},{"id":"66","text":"Ich bin fest davon \u00fcberzeugt, dass manche Denke, die uns in diese Krise gef\u00fchrt hat, untauglich geworden ist um uns aus dieser Krise wieder herauszuf\u00fchren. Ich will zwei Dinge sagen. Erstens: es ist eine Krise sicherlich in Daten und Fakten. Das ist eine Krise in Wachstumsraten, das ganz ohne Zweifel, ja. Aber ich bin sicher, mit der Kraft unserer Volkswirtschaft werden wir uns daraus in den n\u00e4chsten Jahren wieder heraus bewegen. Was dramatischer ist und womit wir noch Jahre zu tun haben werden, wird die Krise in den K\u00f6pfen sein. Und das scheint mir unterbelichtet zu sein und das wird auch nicht gen\u00fcgend gesehen auf ihrer Seite Frau Merkel. Ich glaube, wir m\u00fcssen sehen, dass wir einen wirklichen Neustart der sozialen Marktwirtschaft brauchen. Denn Glaubw\u00fcrdigkeit hat gelitten, die Legitimation hat gelitten und ich habe vor kurzem gesagt, das was hier wenige mit unverantwortlichem Verhalten an Werten zerst\u00f6rt haben, das k\u00f6nnten extreme Populisten in einem Land gar nicht zerst\u00f6ren. Insofern m\u00fcssen wir zu einer neuen Haltung zur\u00fcckkehren, eine Wirtschaft ohne eine ethische Grundhaltung kann nicht bestehen und wir m\u00fcssen diese Diskussion \u00fcber eine neue wirtschaftsethische Haltung in der Tat begleiten durch strenge Regeln.","text_id":"22","node_id":"14","deleted":"0","start":1252867292,"end":"2009-09-25 22:08:14","comments_counter":0},{"id":"200","text":"Ich stell nochmal die Frage: welcher Glaubenssatz gilt nicht mehr? Was ist kaputtgegangen bei Ihnen?","text_id":"124","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867363,"end":"2009-09-25 22:08:59","comments_counter":0},{"id":"202","text":"Herr Steinmeier, in dem SPD-Regierungsprogramm, dem Wahlprogramm, sagen Sie: \"Das marktradikale Zeitalter ist gescheitert.\"\nIst Angela Merkel f\u00fcr Sie eine Marktradikale?","text_id":"125","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867404,"end":"2009-09-25 22:10:14","comments_counter":0},{"id":"69","text":"Das kann ich nicht mit letzter Sicherheit beantworten. Das ist auch durch die Gro\u00dfe Koalition noch nicht beantwortet. Sehen Sie - wo sind wir gestartet? Wir sind gestartet gemeinsam mit der gro\u00dfen Koalition als das Grundsatzprogramm der CDU galt. Das Grundsatzprogramm der CDU war ein marktradikales Programm, das Leipziger Programm von der Beseitigung des K\u00fcndigungsschutzes, Einschr\u00e4nkung der Mitbestimmung bis hin zur Flattax bei den Steuern kann ich mich erinnern, das war deutlich marktradikal. In der Gro\u00dfen Koalition, wenn Sie so wollen, hat die Sozialdemokratie die CDU wieder zur Mitte gebracht. Ob das der letzte Standpunkt ist, das kann ich Ihnen nicht beantworten. Das m\u00fcssten sie Frau Merkel fragen.\n","text_id":"24","node_id":"14","deleted":"0","start":1252867417,"end":"2009-09-25 22:10:44","comments_counter":0},{"id":"67","text":"Ja, das mach ich dann direkt, Frau Merkel, da k\u00f6nnen Sie direkt drauf antworten.","text_id":"39","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867460,"end":"2009-09-25 22:11:15","comments_counter":0},{"id":"99","text":"Ja, dankesch\u00f6n. Ich war immer eine Verfechterin der sozialen Marktwirtschaft, deshalb bin ich in die CDU gegangen und die soziale Marktwirtschaft ist alles andere als irgendetwas Radikales. Sie ist die Vers\u00f6hnung von Kapital und Arbeit. Der Staat als H\u00fcter der Ordnung, das k\u00f6nnen wir von Ludwig Erhardt durchsehen, und wenn man sich mal die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland anguckt, dann kommen alle Gesetze von der Rente \u00fcber die Mitbestimmung und vieles andere mehr aus den Zeiten, als die CDU dieses Land gef\u00fchrt hat und das wird auch immer ... das wird immer ... (Moderator: Aber Herr Steinmeier hat doch gesagt, das er doch tats\u00e4chlich Sie zur Sozialdemokratie gebracht hat, mehr oder weniger)... ja, was Herr Steinmeier gesagt hat, wenn ich jetzt einfach, Herr Limbourg, meins sagen k\u00f6nnte, dann k\u00f6nnen sich die Zuschauer ihr Bild dar\u00fcber machen. Es w\u00fcrde ja ... ich glaube auch nicht, dass wir einen Neustart der sozialen Marktwirtschaft brauchen. Ich glaube, die soziale Marktwirtschaft in Deutschland war im Gro\u00dfen-Ganzen OK, sonst h\u00e4tte ja Rot-Gr\u00fcn sozusagen auch in der Marktradikalit\u00e4t der internationalen M\u00e4rkte gelebt. Das ist ja nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass wir international noch keine Mechanismen haben und ich geb ihnen vollkommen recht, nat\u00fcrlich m\u00fcssen wir manches auch national regeln. Dazu geh\u00f6ren z. B. die Managergeh\u00e4lter, da haben wir ja einiges gemeinsam auf den Weg gebracht und das, wo wir unterschiedlicher Meinung sind, dar\u00fcber kann man gerne sprechen. Aber wirklich durchsetzen ... wirklich durchsetzen ... wenn sich mich diesen Satz noch zuende sprechen lassen ... wirklich durchsetzen werden wir die Dinge nur, wenn sie in den wesentlichen Punkten auch international gelten. ","text_id":"21","node_id":"11","deleted":"0","start":1252867464,"end":"2009-09-25 22:11:45","comments_counter":0},{"id":"70","text":"Ich wollte Ihnen versprechen, dass \u00fcber Managergeh\u00e4lter - es ist immer leicht, \u00fcber Dritte zu sprechen - gleich ausf\u00fchrlich gesprochen wird.\nSie haben das Modell der Sozialwirtschaft als ein Erfolgsmodell gelobt, es ist ein Erfolgsmodell, aber es lebt davon, dass die Menschen sagen, es geht gerecht zu in diesem Land. Und in diesem Monat September haben bei einer Umfrage 53 % der Menschen gesagt, es geht nicht gerecht zu in diesem Land und das nach 4 Jahren ihrer Kanzerschaft. Wenn sie diesem Land, wenn Sie diesem Deutschland, eine Schulnote geben k\u00f6nnten, ich bitte Sie darum, welche Schulnote w\u00fcrden Sie ihm geben im Fach \"Soziale Gerechtigkeit\"?","text_id":"40","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867547,"end":"2009-09-25 22:13:45","comments_counter":0},{"id":"108","text":"Also ich bin ja nun keine Lehrerein und deshalb gebe ich auch keine Schulnoten. Ich kann nur verstehen, dass angesichts vieler Umst\u00e4nde, viele Menschen es in Deutschland nicht ausreichend gerecht finden, z. B. wenn ich dann an Acandor jetzt in diesen Tagen denke, jede Karstadtverk\u00e4uferin sorgt sich um ihren Job, wei\u00df nicht was aus ihr wird, und einer arbeitet ein halbes Jahr und bekommt f\u00fcr f\u00fcnf Jahre das Gehalt. Und das kann nicht in Ordnung sein. Und das verstehe ich und dar\u00fcber ... ja ich muss ja nur sagen wor\u00fcber sich die Ungerechtigkeit festmacht.","text_id":"22","node_id":"11","deleted":"0","start":1252867583,"end":"2009-09-25 22:15:46","comments_counter":0},{"id":"204","text":"Trauen Sie sich selbst kein Urteil zu?","text_id":"126","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867611,"end":"2009-09-25 22:16:31","comments_counter":0},{"id":"205","text":"Und wenn ich das erg\u00e4nzen darf: Es h\u00e4tte nicht nur den Steuerzahler gekostet. Es h\u00e4tte die Unternehmen, mittelst\u00e4ndische Unternehmen und \u00e4hnliches \u00fcber den Pensions-Sicherungsverein riesige Kosten verursacht die unsere mittelst\u00e4ndische Wirtschaft belastet h\u00e4tten und das w\u00e4r jetzt in der Krise genau das falsche gewesen.","text_id":"41","node_id":"11","deleted":"0","start":1252867614,"end":"2009-09-25 22:24:17","comments_counter":0},{"id":"218","text":"Ich sage nur, dass wir umso gerechter sind in diesem Land je mehr Menschen wir die Perspektive f\u00fcr Arbeit geben und dass meine Regierung dort erheblich vorangekommen ist aber es kann uns nat\u00fcrlich nicht zufrieden stellen wenn wir jetzt in der Krise sehen, dass die Arbeitslosigkeit wieder steigt und deshalb m\u00fcssen wir alles daran setzen durch Wachstum, nachhaltiges Wachstum, Arbeit zu schaffen dann wird auch das Gerechtigkeitempfinden sich verbessern. ","text_id":"45","node_id":"11","deleted":"0","start":1252867614,"end":"2009-09-25 22:48:22","comments_counter":0},{"id":"74","text":"Frau Merkel, wenn Sie keine Schulnote geben wollen, w\u00e4ren Sie denn dann bei den 52%, die gesagt haben \"Es geht nicht gerecht zu\" oder w\u00e4ren Sie bei den 48% die sagen \"Es geht eher gerecht zu\"? ","text_id":"43","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867640,"end":"2009-09-25 22:18:46","comments_counter":0},{"id":"111","text":"Ich w\u00fcrde sagen, dass im internationalen Vergleich viel Gerechtigkeit in Deutschland da ist, dass ich aber auch viele Dinge wei\u00df, bei denen ich m\u00f6chte, dass es noch gerechter zugeht und deshalb arbeiten wir auch politisch, deshalb haben wir unsere Programme und das Gute kann immer noch verbessert werden und deshalb haben wir Probleme an denen wir noch arbeiten m\u00fcssen.  ","text_id":"23","node_id":"11","deleted":"0","start":1252867648,"end":"2009-09-25 22:20:01","comments_counter":0},{"id":"208","text":"52% - tut Ihnen das weh - nach vier Jahren?","text_id":"127","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867666,"end":"2009-09-25 22:22:02","comments_counter":0},{"id":"116","text":"Ich w\u00fcrde mich freuen, wenn mehr Menschen sagen w\u00fcrden, dass es gerecht zugeht, aber ich weiss nicht, ob sie die Zahl haben, wie es vor vier Jahren aussah und wie es vor acht Jahren  aussah. Das ist nun so einfach in den Raum gestellt. Menschen die in Ostdeutschland z.B. keine Arbeit haben, die haben zum Teil den Eindruck, dass es nicht korrekt zugeht. Die w\u00fcrden gerne Arbeiten, dass ist doch ganz selbstverst\u00e4ndlich und deshalb m\u00fcssen wir immer wieder daran arbeiten aber wenn, dann k\u00f6nnen wir das nur in einer Langzeitperspektive beurteilen. ","text_id":"24","node_id":"11","deleted":"0","start":1252867669,"end":"2009-09-25 22:23:02","comments_counter":0},{"id":"76","text":"Herr Steinmeier, das S bei der SPD steht ja auch f\u00fcr sozial, vielleicht sind Sie ja auch etwas mutiger als die Bundeskanzlerin. Sie sind ja auch immerhin jetzt 11 Jahre mit in dieser Bundesregierung in unterschiedlichen Kabinetten. Welche Note w\u00fcrden sie Deutschland geben beim Thema soziale Gerechtigkeit?","text_id":"44","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867697,"end":"2009-09-25 22:23:47","comments_counter":0},{"id":"166","text":"Wissen Sie, die soziale Gerechtigkeit, das steht nicht nur in irgendwelchen Parteiprogrammen. Das ist der Grund, weshalb ich in die Politik gegangen bin. Und deshalb sage ich Ihnen auch mit einiger Erfahrung, das wird ein Ziel sein, auf dass wir immer wieder neu hinarbeiten m\u00fcssen. H\u00e4tten Sie mich im August vergangenen Jahres gefragt, h\u00e4tte ich gesagt, wir bewegen uns langsam von befriedigend auf die zwei zu. Diese Krise hat uns zur\u00fcckgeworfen. Und was viel besorgniserregender ist, dass seit September vergangenen Jahres zwei Dinge gleichzeitig passieren, die mich wirklich besorgt machen und wo wir gegensteuern m\u00fcssen. Wenn auf der einen Seite, Sie erinnern sich an den Fall, die Kassiererin erwischt wird  mit ihrem Pfand-Bon von 1,50 Euro in der Tasche und fristlos entlassen wird - und zur gleichen Zeit, in denselben Monaten, ein Manager, der Milliarden versenkt hat f\u00fcr seine Bank auch noch mit einer Abfindung, und diese steuerbeg\u00fcnstigt, wegkommt, da m\u00fcssen wir, (Zwischenruf Moderator: Was w\u00fcrden wie heute Abend ohne Manager machen?) - Herr Plasberg Sie k\u00f6nnen dar\u00fcber lachen, aber das zerrt an den Nerven dieser Gesellschaft. ","text_id":"50","node_id":"14","deleted":"0","start":1252867712,"end":"2009-09-25 22:45:22","comments_counter":0},{"id":"79","text":"Also ist Deutschland ein sozial ungerechtes Land, Herr Steinmeier?","text_id":"46","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867772,"end":"2009-09-25 22:29:18","comments_counter":0},{"id":"220","text":"Das ist ein Aspekt von Ungerechtigkeit Herr Limbourg, der misst sich nicht und nicht unbedingt in den Leistungen die an Hartz IV Empf\u00e4nger oder an Kinder oder an Alleinerziehende ausgezahlt... Wir waren auf gutem Wege, sind aber zur\u00fcckgeworfen.","text_id":"991111112","node_id":"14","deleted":"0","start":1252867777,"end":"2009-09-25 22:49:38","comments_counter":0},{"id":"82","text":"Vielleicht ist Hartz 4 ein gutes Stichwort. 1,3 Millionen Menschen, Frau Bundeskanzlerin, m\u00fcssen Hartz 4 Leistung in Anspruch nehmen, obwohl sie arbeiten. Sie sagen, Arbeit muss sich lohnen. Wie glauben Sie klingt dieser Satz in den Ohren von Menschen, die arbeiten und trotzdem zum Amt gehen m\u00fcssen, um sich Geld vom Staat zu holen.","text_id":"47","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867792,"end":"2009-09-25 22:32:04","comments_counter":0},{"id":"129","text":"Ja, das ist ein Zustand der nat\u00fcrlich die Menschen bedr\u00fcckt und wo nat\u00fcrlich alles daran gesetzt werden muss, dass diese Menschen auch ohne zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzung auskommen k\u00f6nnten. Diese 1,3 Millionen sind zum Teil Teilzeitbesch\u00e4ftigte, zum Teil arbeiten sie voll. Gerade diejenigen, die 8 Stunden am Tag arbeiten f\u00fcr die ist das besonders bitter und jetzt ist die ... nein, jetzt lassen sie mich bitte einmal durchreden ... nein nein, ich m\u00f6chte jetzt nur noch meinen Satz zu Ende sagen, dass wir in dieser ... in diesem Zusammenhang nat\u00fcrlich erst einmal in Deutschland ein Mindesteinkommen haben und dieses ein Rechtsanspruch ist, das zu bekommen. Und jetzt stellt sich die Frage, wir n\u00e4hern uns ja dem Thema Mindestlohn, wenn ich das richtig verstehe, kann man \u00fcber einen Mindestlohn diese Frage auffangen? Ja oder Nein?\nUnd dann sage ich, dass die Gefahr besteht, das daraus dann wieder weniger Arbeitspl\u00e4tze w\u00e4ren und die Menschen gar keine Chance haben, jemals zu einer eigenen Erwerbst\u00e4tigkeit zu kommen. Ich versteh jeden, der nicht ausreichend verdient und noch hinzu Geld bekommen muss, aber ich sage auch, jeder der auf den Weg gebracht wird wieder in eine Arbeit zu kommen, mit der er sich selbst ern\u00e4hren kann und leben kann ist ein Gewinn f\u00fcr unser Land und wir haben das an vielen vielen Stellen geschafft. ","text_id":"25","node_id":"11","deleted":"0","start":1252867812,"end":"2009-09-25 22:32:49","comments_counter":0},{"id":"83","text":"Die Frage ist nur, zu welchen Preisen das f\u00fchrt auf beiden Seiten. Vergessen Sie einfach mal den Berliner Promi- und Politfriseur Udo Waltz. Wissen Sie eigentlich zu welchem Spottpreis man sich in der Bundeshauptstadt die Haare schneiden lassen kann?","text_id":"48","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867879,"end":"2009-09-25 22:33:04","comments_counter":0},{"id":"134","text":"Ich kenne mich da relativ gut aus und weiss, dass es das inzwischen zu den verschiedensten und wirklich sehr, sehr geringen ...","text_id":"26","node_id":"11","deleted":"0","start":1252867906,"end":"2009-09-13 23:02:11","comments_counter":0},{"id":"85","text":"Aber Sie zahlen mehr als 8,95 Euro hoffe ich, weil das ist der Ladenpreis. 4,95 Euro f\u00fcr den Herren, da trifft der Niedriglohnsektor auf den Armekundensektor. Wie wollen Sie diese Spirale nach unten stoppen?","text_id":"49","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867913,"end":"2009-09-13 22:04:09","comments_counter":0},{"id":"135","text":"Ja, die wollen wir so stoppen, indem wir das tun, was wir ja selber jetzt in der Regierung gemacht haben. Es ist die Frage zu stellen, gibt es hier Tarifvertr\u00e4ge? Ich vermute, die gibt es nicht. Wenn es Tarifvertr\u00e4ge gibt, dann haben die Tarifparteien sich geeinigt, dann kann man eine Allgemeinverbindlichkeit, also f\u00fcr alle einen Mindestlohn vereinbaren oder das \u00fcber das Endsendegesetz machen, wir das jetzt in vielen F\u00e4llen auch gemacht haben. Und dann haben wir etwas ganz wichtiges gemacht, was mir pers\u00f6nlich sehr wichtig ist, nicht einen einheitlichen fl\u00e4chendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von Rostock bis M\u00fcnchen, bei dem, nach meiner festen Auffassung, Arbeitspl\u00e4tze verloren gehen, aber dort, wo es keine Tarifvereinbarungen gibt, dort wird eine Kommission in Zukunft dar\u00fcber befinden: Was ist ein fairer Grundlohn. Ich glaube 3,50 Euro, wie wir es zum Teil in Th\u00fcringen haben, wie wir es zum Teil in Sachsen haben, dass ist nicht akzeptabel und dagegen haben wir jetzt ein Instrument gefunden, mit dem wir arbeiten k\u00f6nnen.   ","text_id":"27","node_id":"11","deleted":"0","start":1252867925,"end":"2009-09-25 22:33:49","comments_counter":0},{"id":"86","text":"Herr Steinmeier, es gibt ja auch gute Argumente gegen einen Mindestlohn, n\u00e4mlich das zum Beispiel in einem Frisiersalon, wenn wir schon bei dem Beispiel sind, einer Mitarbeiterin m\u00f6glicherweise gek\u00fcndigt wird, wenn ein gesetzlicher Mindestlohn eingef\u00fchrt werden wird. \r\nWas sind denn Ihre Argumente f\u00fcr diesen Mindestlohn?","text_id":"50","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252867981,"end":"2009-09-13 22:08:06","comments_counter":0},{"id":"73","text":"Wissen Sie, das Grundproblem ist, wir befinden uns in einer Lohnspirale nach unten. Die kann man laufen lassen oder die muss man aufhalten. Ich sage, man muss sie aufhalten. Wir sind auf die Forderung nach dem Mindestlohn nicht aus Spa\u00df gekommen, sondern wir haben uns die Praxis und die Diskussion in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern angeguckt. 27 europ\u00e4ische L\u00e4nder, 20 von denen haben den Mindestlohn eingef\u00fchrt. Gro\u00dfbritannien und Frankreich mit ganz vergleichbaren Diskussionen, wie sie hier auch stattgefunden haben. Der Arbeitsplatzverlust hat dort nicht stattgefunden. \nIch sage, wir m\u00fcssen diese Lohn-Spirale nach unten aus mehreren Gr\u00fcnden aufhalten. \nErstens: Weil hier auch der Aspekt von W\u00fcrde von Arbeit bedroht ist. Wer den ganzen Tag arbeiten geht muss von seinem Einkommen aus Arbeit auch leben k\u00f6nnen - wirklich leben k\u00f6nnen. Das geh\u00f6rt dazu. Wir d\u00fcrfen den nicht verweisen auf das Amt am Monatsende und sie sich zus\u00e4tzlich noch St\u00fctze abzuholen. Ich sage das aber auch mit einer Perspektive nach vorn. Das wird sich r\u00e4chen, wenn wir uns nicht entschlie\u00dfen, den Mindestlohn jetzt in diesen Jahren durchzusetzen. Weil das allesamt Leute sind, die sp\u00e4ter im Alter arm sein werden. Und deshalb sage ich, wer nicht will, dass die Menschen heute unterhalb des Mindestlohns oder eines Mindestlohns arbeiten, zu Niedrigst- und Billigst-L\u00f6hnen, wer daf\u00fcr pl\u00e4diert, dass die weiterhin in Niedrigst- und Billigst-L\u00f6hnen arbeiten, der gibt jetzt schon die Basis f\u00fcr Armut im Alter. Das kann nicht das Ziel von Politik sein und das ist nicht im Interesse der Menschen.","text_id":"25","node_id":"14","deleted":"0","start":1252867995,"end":"2009-09-25 22:34:49","comments_counter":0},{"id":"88","text":"Herr Steinmeier, anderes Thema. Die Opelkrise scheint ja vorerst gel\u00f6st, jedenfalls bis nach der Wahl. Kurz, jetzt k\u00f6nnen Steuergelder in Milliardenh\u00f6he flie\u00dfen an \"New Opel\". W\u00fcrden Sie denn auch ihr privat erspartes Geld in \"New Opel\" investieren?","text_id":"51","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868084,"end":"2009-09-13 22:12:04","comments_counter":0},{"id":"92","text":"Wir w\u00fcrden uns ja auch gerne freuen, nur das Problem ist ja, dass wenn man sich die Sachen mal etwas genauer anguckt, \u00fcber 4 Milliarden Euro Steuergelder, dass jetzt auch noch mehr Arbeitspl\u00e4tze abgebaut werden m\u00fcssen in Deutschland und was wir heute geh\u00f6rt haben ist, das 600 Millionen von diesem Geld tats\u00e4chlich dann auch gebraucht werden soll, um in Russland die Automobilindustrie anzukurbeln. \r\nIst das der Sinn und Zweck f\u00fcr deutsche Steuergelder?","text_id":"53","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868140,"end":"2009-09-13 22:16:10","comments_counter":0},{"id":"44","text":"--- NEUSTART ---\nAlso, wir versuchen Ihre Fragen zu beantworten, ich jedenfalls, und dann w\u00fcrde ich sagen, lassen sie uns erst einmal in MEdia res gehen, ehe wir nun schon dar\u00fcber richten, ob es ein Duell oder ein Duett oder sonst was war. Die Vergangenheit war gut, und da werden sie mich auch nicht abbringen,  dass wir vieles auf den Weg gebracht haben. Das zeigen auch die Zahlen. Aber, ich sage nochmal auch f\u00fcr eine Demokratie ist es gut, glaube ich, wenn gro\u00dfe Koalitionen nicht die Normalit\u00e4t ist und ich werbe im \u00fcbrigen heute nicht f\u00fcr eine Koalition vordergr\u00fcndig, sondern ich werbe f\u00fcr die Union. F\u00fcr CDU und CSU, die gerne st\u00e4rker in einer n\u00e4chsten Regierung sein m\u00f6chten. ","text_id":"14","node_id":"11","deleted":"1","start":1252868195,"end":"2009-09-13 23:42:00","comments_counter":0},{"id":"94","text":"Frau Merkel, sie sind ja dann auch f\u00fcr den Magna-Deal gewesen und mittlerweile ist es aber so, dass ein Experte, den die Bundesregierung da auch reingeschickt hat, Herr Wennemer, hat den Verkauf als Riesen-Fehler bezeichnet, hat vorausgesagt, dass Opel in der jetzigen Form dann neu aufgebaut bald auch wieder pleite gehen kann. Haben Sie entweder den falschen Mann in die Kommission geschickt oder hat der Mann vielleicht doch Recht?","text_id":"54","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868214,"end":"2009-09-25 22:35:50","comments_counter":0},{"id":"45","text":"Live aus Berlin, Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Herausforderer SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier. Befragt von Maybrit ilner und Peter Kl\u00f6ppel, Peter Limbourg und Frank Plasberg. \nGuten Abend aus Berlin liebe Zuschauerinnen und Zuschauer zu diesem Duell 2009, nat\u00fcrlich auch im Namen meiner Kollegen. Dieses Duell ist ein besonderes Duell, in 14 Tagen findet die Bundestagswahl statt. Wir sind im Jahr 1 der gr\u00f6\u00dften Welt- und Finanzkrise seit dem Krieg und wir werden regiert von einer gro\u00dfen Koalition. Kanzlerin und Vizekanzler, 4 Jahre lang haben Sie miteinander regiert und jetzt soll damit Schluss sein, ab dem 27. September. Zum ersten Mal treffen Sie hier in diesem Wahlkampf as Gegener aufeinander, wohl auch das einzige Mal, dass sie in diesem Wahlkampf so aufeinandertreffen, so gesehen eine einzigartige Veranstaltung und ich prophezeie mal, dass wir wahrscheinlich in dieser Konstellation auch nur dieses eine Mal aufeinandertreffen werden. \nIch begr\u00fc\u00dfe hier im Studio, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier. \n\nHerr Steinmeier, wenn nicht jetzt, wann dann. Erkl\u00e4ren Sie den W\u00e4hlern, erkl\u00e4ren Sie Frau Merkel, der k\u00f6nnen Sie es gleich ins Gesicht sagen, erkl\u00e4ren Sie doch mal warum Angela Merkel nach der Wahl nicht mehr Bundeskanzlerin sein soll.","text_id":"27","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252868231,"end":"2009-09-13 23:39:31","comments_counter":0},{"id":"139","text":"Gestatten sie mir noch einmal auf die Mindestl\u00f6hne zur\u00fcckzukommen, weil ich nur anmerken m\u00f6chte, es ist richtig, dass es in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern Mindestl\u00f6hne gibt, aber es gibt nirgends so starke Tarifparteien wie in Deutschland und ich m\u00f6chte, dass es keinen Bereich gibt, wo weder Tarifvertr\u00e4ge sind noch irgendeine andere Regelung. Und genau daf\u00fcr haben wir jetzt Vorsorge getroffen. Wir werden \u00fcber das technisch ... sage ichs jetzt einfach mal ... Mindestarbeitsbedingungsgesetz ein Mittel haben, dass \u00fcberall auch Mindestl\u00f6hne auch festgesetzt werden, aber branchenspezifisch und so, dass keine Arbeitspl\u00e4tze verloren gehen. Und ein letztes Argument. Es gibt Gewerkschafter, die haben Sorge, wenn es einen Mindestlohn bei 7,50 Euro gibt, dass die, die bei 10,00 Euro einsteigen heute, in der Chemie z.B., dort runtergedr\u00fcckt werden, weil man sagt: ist ja auch OK. Jetzt zu unserem Experten ... jetzt zu unserem Experten ... ich muss sagen, dass er die Aufgabe falsch verstanden hat. Es sind Treuh\u00e4nder, die haben die Aufgabe, die Meinung der Bundesregierung in dieser Treuhand zu vertreten und deshalb haben wir auch alles daran gesetzt, dass die Treuhand dann, an dem Tag als abzustimmen war, so abgestimmt hat wie sie hat. Ich bin froh und es ist einfach schlicht und ergreifend nicht wahr, die Landesregierung, die jetzt mit im Boot sitzen, sowohl Nordrhein-Westfalen als auch Hessen, sind Regierungen, die aus Union und FDP regiert sind und die haben sich genauso manifest eingesetzt f\u00fcr die Erhaltung von Opel, wie ich das getan habe und wie sie das getan haben, Herr Steinmeier. Und ich sage ganz einfach, General Motors hat, und das war unsere Sorge, wenn sie Geld gehabt h\u00e4tten, h\u00e4tten sie es liebend gerne zur\u00fcckgekauft, daran k\u00f6nnen sie schon mal sehen, was Opel Wert ist und wir glauben, dass es jetzt eine bessere Perspektive hat. Und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind doch zutiefst motiviert, ich habe so etwas selten erlebt, und deshalb wollen wir doch die Chance geben. Und wenn sie sagen 4,5 Milliarden Steuergelder, dann ist das schlicht und ergreifend nicht wahr. Das sind Kredite ... das sind Kredite und B\u00fcrgschaften von denen wir annehmen und auch gut gepr\u00fcft annehmen, dass die Ausfallwahrscheinlichkeit gering ist, genauso wie viele andere Kredite, die wir an Mittelst\u00e4ndler abgeben. Das heisst also, hier ist \u00fcberhaupt nichts in irgendwie in Gefahr geraten, sondern hier ist einem Unternehmen, das tolle Autos baut, eine Chance gegeben worden und ich finde, dass ist das Mindeste was man tun muss.","text_id":"28","node_id":"11","deleted":"0","start":1252868238,"end":"2009-09-25 22:36:50","comments_counter":0},{"id":"46","text":"Wenn sie mir in der 89 Minute nochmal die Fragen stellen, oder in der 86., bevor wir unser Schlu\u00dfstatement geben, dann  kann ich sie vielleicht beantworten. Im Augenblick w\u00fcrde ich sagen, lassen sie uns doch \u00fcber die Inhalte sprechen. ","text_id":"15","node_id":"11","deleted":"1","start":1252868309,"end":"2009-09-13 23:39:05","comments_counter":0},{"id":"95","text":"Herr Steinmeier wollte Sie unterbrechen, jetzt nicht mehr? ","text_id":"55","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868374,"end":"2009-09-13 22:18:11","comments_counter":0},{"id":"81","text":"Nein, aber eine Erg\u00e4nzung noch. Ich meine, Herr Limbourg hat eben gesagt, wir w\u00fcrden Steuergelder riskieren. Herr Limbourg was meinen Sie eigentlich, was es den Steuerzahler gekostet h\u00e4tte, wenn wir die Pleite von Opel einfach hingenommen h\u00e4tten. Unsere Fachleute haben ausgerechnet, im Arbeits- und Sozialministerium, das uns in den ersten Jahren eine Pleite von Opel, mit Wegfall der Betriebe, mit den negativen Wirkungen auf die Zulieferbetriebe f\u00fcr Opel, das h\u00e4tte uns in den ersten Jahren 2 Milliarden Euro pro Jahr gekostet - und zwar wirklich gekostet. Wir haben geb\u00fcrgt mit der Erwartung, dass die  B\u00fcrgschaft nicht in Anspruch genommen wird.","text_id":"28","node_id":"14","deleted":"0","start":1252868379,"end":"2009-09-25 22:37:35","comments_counter":0},{"id":"47","text":"Das kann ich nicht mit letzter Sicherheit beantworten. Das ist auch durch die Gro\u00dfe Koalition noch nicht beantwortet wurden wir gestartet? Wir sind gestattet mit der gro\u00dfen Koalition als Grundsatzprogramm der CDU galt. Das Grundsatzprogramm der CDU war ein Markt radikales Programm. Das Leipziger Programmen von der Beseitigung des K\u00fcndigungsschutzes, Einschr\u00e4nkung der Mitbestimmung bis hin zur\nWieder gro\u00dfen Wert\n\n\n\nOb das der letzte Standpunkt ist das kann ich Ihnen nicht beantworten. Das m\u00fcssten sie Vermerke Fragen.","text_id":"17","node_id":"14","deleted":"1","start":1252868407,"end":"2009-09-13 23:38:47","comments_counter":0},{"id":"97","text":"Dankesch\u00f6n f\u00fcr diese Erg\u00e4nzung.","text_id":"56","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868411,"end":"2009-09-13 22:19:25","comments_counter":0},{"id":"98","text":"Ist das nicht sch\u00f6n, wie sie Doppelpa\u00df spielen. Sie sind aber immernoch im Wahlkampf.","text_id":"57","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868430,"end":"2009-09-13 22:19:54","comments_counter":0},{"id":"101","text":"Deswegen kommen wir jetzt zu einem der wenigen Themen, wo es eine klare Richtungsdiskussion zwischen Ihnen beiden gibt, n\u00e4mlich wie gehts weiter mit der Atomenergie in Deutschland. Frau Merkel, das Misstrauen in der Bev\u00f6lkerung gegen die Kernkraft ist weiter gro\u00df, egal ob das jetzt eine Endlagersuche ist oder ein Kernkraftwerkbetrieb, es gibt eine Kette von Pannen, von Peinlichkeiten, die einander jagen, woher nehmen Sie eigentlich den Mut, angesichts dieser Unsicherheiten, die die Bev\u00f6lkerung ja mitbekommt, f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung zu pl\u00e4dieren.","text_id":"58","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868438,"end":"2009-09-13 22:24:26","comments_counter":0},{"id":"48","text":"F\u00fchrungskr\u00e4fte sollen ja eigentlich nicht schlecht \u00fcber den Stellvertreter reden Frau Merkel. Mit einer Ausnahme, wenn der Mann tats\u00e4chlich am Stuhl der Chefin s\u00e4gt, was ja hier klar der Fall ist. Also sie k\u00f6nnen ohne R\u00fccksicht sprechen, zu uns zu Herrn Steinmeier und ihm sagen, warum er der schechtere Bundeskanzler w\u00e4re. ","text_id":"28","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252868445,"end":"2009-09-13 23:38:29","comments_counter":0},{"id":"149","text":"Also ich sag, dass wir eine Energieversorgung in Deutschland brauchen, die muss wirtschaftlich sein, die muss umweltvertr\u00e4glich sein und sie muss auch nat\u00fcrlich sicher in dem Sinne, dass wir Versorgungssicherheit haben. Bei der Kernenergie, die ich zum Energiemix als Br\u00fcckentechnologie, ich sag das ausdr\u00fccklich, f\u00fcr veranwortbar halte, ist es so, dass die Sicherheit die allerh\u00f6chste Stufe haben muss und deshalb sage ich, genauso wie alle anderen, dass z.B. die Vorf\u00e4lle in Kr\u00fcmmel inakzeptabel und dass das Kraftwerk deshalb auch abgeschaltet sein muss. Der Unterschied der besteht ist, m\u00fcssen wir 2020 aussteigen? Oder k\u00f6nnen wir noch eine Zeit dar\u00fcber hinaus Kernenergie haben und da ist aus meiner Sicht das Allerwichtigste, dass wir m\u00f6glichst schnell auf erneuerbare Energien umsteigen, dass wir auf Energieeffizienz umsteigen. Wir befinden uns geradezu in einer Zeit der Energierevolution. Aber alle erneuerbaren Energien sind auch subventionierte Energien bis zum heutigen Tage. Und deshalb ist der Energiemix f\u00fcr uns auch eine Grundlage daf\u00fcr, das wir rentable f\u00fcr unsere Wirtschaft, f\u00fcr unsere Arbeitspl\u00e4tze, akzeptable Energieerzeugungspreise haben. Und in diesem Sinne ist dieser Unterschied da, ja, ich sage Br\u00fcckentechnologie, aber nur solange bis wir durch erneuerbare rentable Energien wirklich auch den Umstieg schaffen.  ","text_id":"29","node_id":"11","deleted":"0","start":1252868468,"end":"2009-09-25 22:38:51","comments_counter":0},{"id":"103","text":"Was stimmt daran nicht Herr Steinmeier?","text_id":"59","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868545,"end":"2009-09-13 22:24:23","comments_counter":0},{"id":"84","text":"Ich halte den R\u00fcckweg in die Atomtechnologie, und darum geht es im Kern, f\u00fcr nicht verantwortbar Und politisch auch f\u00fcr falsch. F\u00fcr nicht verantwortbar, deshalb, Frau Merkel, weil wir ja nicht nur \u00fcber Kr\u00fcmmel reden. Dieses Anschalt- und Ausschalt-Monster in Schleswig-Holstein, ich w\u00fcrde gerne mal h\u00f6ren wenn Herr Pofalla dort im Norden der Republik sagt, dass die Atomenergie die \u00d6kologie ... die \u00f6kologische Energie des 21. Jahrhunderts ist. \nAber was mir viel wichtiger ist, mit Blick auf die Bilder, die wir in den letzten Tagen und Wochen aus Asse gesehen haben, 126.000 F\u00e4sser die da in der Salzlake herumschwimmen und vor sich hin rosten. Mit Blick auf die aktuelle Diskussion, ob auf die Gutachten zur Erkundung von Gorleben Einfluss genommen worden ist oder nicht. \nDas ist alles der falsche Weg. \nIch sage Ihnen, es muss beim Atomausstieg bleiben. Ich glaube, Sie haben sich beeinflussen lassen dadurch, dass die Umfragen pl\u00f6tzlich in den vergangenen Jahren andere waren. \nSeitdem der Atom-Konsens stand, war die \u00d6ffentlichkeit beruhigt, der Gro\u00dfkonflikt war befriedet und scheinbar war der Widerstand gegen die Atomenergie erloschen. Seitdem Sie sagen, Sie wollen zur\u00fcck in die Atomenergie, haben Sie dasselbe Verh\u00e4ltnis von Bef\u00fcrwortern und Gegnern wie damals auch. Die gro\u00dfe Mehrheit lehnt Atomenergie ab, aus, wie ich finde, richtigen Gr\u00fcnden. Politisch f\u00fcr falsch halte ich den Weg, weil wir seit acht Jahren jetzt unterwegs sind, beim schrittweisen Ausstieg aus der Atomkraft gleichzeitig erneuerbare Energien einzusetzen. \nWir sind weit gekommen, wir sind Technologie-F\u00fchrer und ich garantiere Ihnen, sobald Sie den Weg angehen in die Verl\u00e4ngerung von Laufzeiten, die R\u00fcckkehr in die Atompolitik, sobald Sie das tun, wird die Investition in diesem Bereich abbrechen und der hoffnungsvolle Weg den wir da bestritten haben, mit vielen neuen Jobs, die da enstanden sind, wird zum Abschluss kommen.","text_id":"29","node_id":"14","deleted":"0","start":1252868550,"end":"2009-09-25 22:39:36","comments_counter":0},{"id":"104","text":"Ja, das gibt uns einen Moment auf die Zeit zu gucken und das ist wirklich erstaunlich, beide haben 13 Minuten und 19 Sekunden geredet... oder Sie haben beide schon zusammen ge\u00fcbt, das kann nat\u00fcrlich auch sein. ","text_id":"60","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868665,"end":"2009-09-13 22:26:52","comments_counter":0},{"id":"107","text":"Das kann man besser nicht hinbekommen. Und wir versuchen nochmal zu dem Thema zu wechseln, dass schon mehrfach angesprochen wurde hier in diesem Duell. K\u00f6nnen Sie einen Wahlkampf gegen diese gierigen Manager machen und wann ist f\u00fcr Sie ein Einkommen eines Untenehmers unanst\u00e4ndig?","text_id":"61","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868679,"end":"2009-09-13 22:30:19","comments_counter":0},{"id":"156","text":"Ich mache keinen Wahlkampf gegen Manager, sondern ich glaube, dass wir Unternehmen brauchen, dass wir Familienunternehmer haben, die vern\u00fcnftig verdienen sollen, dass wir auch Unternehmen haben die von Managern geleitet werden und deshalb bin ich auch nicht daf\u00fcr, dass wir bei 1 Mio. eine Grenze einziehen und sagen, ab da muss dann steuerlich das anders behandelt werden. Das f\u00fchrt nicht weiter ... wenn ich das vielleicht noch zuende f\u00fchren darf, Frau Illner, ich habe ja noch nicht so lange dazu gesprochen, es ist so, dass wir das in Amerika ja hatten, darauf beruft sich ja auch z. B. die Sozialdemokratie, das hat aber auch dazu gef\u00fchrt, dass anschlie\u00dfend Bonuszahlungen in exorbitanter H\u00f6he gemacht werden, also wir m\u00fcssen schauen, das hier nicht immer wieder Umgehungstatbest\u00e4nde gef\u00fchrt werden. Ich finde, Leistung und Bezahlung m\u00fcssen in einem vern\u00fcnftigen Verh\u00e4ltnis stehen und deshalb habe ich mich am Beispiel von Arcandor dar\u00fcber aufgeregt, sechs Monate Arbeit und f\u00fcnf Jahre Gehalt. Das halte ich f\u00fcr nicht vertretbar. ... Ja, das halte ich f\u00fcr Unanst\u00e4ndig. In der Tat.  ","text_id":"30","node_id":"11","deleted":"0","start":1252868700,"end":"2009-09-25 22:40:36","comments_counter":0},{"id":"110","text":"Sie haben schonmal einen Vorschlag gemacht. Sie haben auf dem Parteitag in Hannover gesagt, das 20-fache dessen, was ein normaler Arbeiter verdient, ein normaler Arbeitnehmer, w\u00e4re angemessen f\u00fcr einen Vorstandsvorsitzenden. W\u00fcrden Sie das wiederholen?","text_id":"62","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868760,"end":"2009-09-13 22:33:02","comments_counter":0},{"id":"158","text":"So definitiv, glaube ich, habe ich das nicht gesagt, ich hab das Zitat jetzt nicht mehr im Kopf. \nIch sage nur, dass es einen Unterschied geben wird zwischen der Bezahlung der Arbeitnehmer sicherlich und auch der F\u00fchrungsaufgaben, das baut sich ja auf. Ich glaube wir m\u00fcssten einmal dar\u00fcber nachdenken und da haben wir erste Schritte gemacht, dass jetzt der gesamte Aufsichtsrat \u00fcber die Besoldung der Vorst\u00e4nde zum Beispiel befindet. Ich w\u00e4re sogar daf\u00fcr, dass auch die Eigent\u00fcmer im Grundsatz dar\u00fcber befinden, auf der Aktion\u00e4rsversammlung, was darf eigentlich verdient werden und dass das ganze auch an Erfolge gekoppelt wird, und dass es einen Zusammenhang gibt und das kann man auch gesellschaftlich diskutieren, ohne das immer im Gesetz festschreiben zu m\u00fcssen, zwischen der Gehaltssteigerung von Facharbeitern, von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und von solchen Leuten, die F\u00fchrungspositionen haben. Auch das muss aus meiner Sicht sein.","text_id":"31","node_id":"11","deleted":"0","start":1252868775,"end":"2009-09-25 22:41:21","comments_counter":0},{"id":"112","text":"Das klingt ja alles sehr logisch, aber mal ganz im Ernst, das sind doch Lippenbekenntnisse, wenn wir uns anschauen, wie wollen Sie Geh\u00e4lter von Managern beschneiden, wenn Sie gleichzeitig Spitzenmanager zu sich ins Kanzleramt einladen zu einem Geburtstags-Abendessen, wie k\u00f6nnen Sie da die Distanz halten?","text_id":"63","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868823,"end":"2009-09-13 22:36:28","comments_counter":0},{"id":"159","text":"Ja, also wir sprechen ja nun mit vielen Vertretern der Wirtschaft. Ich spreche mit den Gewerkschaften und wenn es Abendessen im Umfeld von Geburtstagen gibt oder auch Abendessen im Zusammenhang mit der Berliner Bienale oder \u00e4hnliches dann ist das nichts Besonderes, sondern dann sind das einfach Kontakte, die wir, glaube ich, haben sollten zu den unterschiedlichen Menschen in unserer Gesellschaft, ob das Wirtschaft, Gewerkschaften, K\u00fcnstler oder \u00e4hnliches sind. Darum geht es doch auch nicht. Es geht darum, dass ... Es geht darum... Ich w\u00fcrde immer wieder Abendessen machen in denen bestimmte Menschen sich miteinander treffen. Das halte ich also f\u00fcr kein Problem. Ich glaub da haben wir auch ausreichend dar\u00fcber diskutiert. Wir waren jetz aber bei der gerechten Bezahlung und da ist es so, dass wir einen Weg finden m\u00fcssen, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Erfolg eines Unternehmens und der Frage der Besoldung und ... ich glaube, dass es hervorragende Modelle auch schon in Deutschland gibt. Ich denke zum Beispiel an Bayer, die immer auch schauen wie erfolgreich ist das Unternehmen, welchen Gewinn hat man, was kann dann auch f\u00fcr die Vorstandsbez\u00fcge gelten, was gilt f\u00fcr die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aber Leute entlassen und gleichzeitig 50% mehr Gehalt bekommen, das halte ich f\u00fcr falsch.","text_id":"32","node_id":"11","deleted":"0","start":1252868834,"end":"2009-09-25 22:42:21","comments_counter":0},{"id":"113","text":"Das hei\u00dft, Sie w\u00fcrden Herrn Ackermann auch zu seinem 65. Geburtstag wieder zu sich ins Kanzleramt einladen? ","text_id":"64","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868892,"end":"2009-09-13 22:36:04","comments_counter":0},{"id":"115","text":"Aber das basiert ja im Endeffekt alles nur auf freiwilligen Vereinbarungen, wenn die Wirtschaft mitspielt ist gut, wenn nicht k\u00f6nnen Sie auch nichts machen. Oder wollen Sie nichts machen?","text_id":"65","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868910,"end":"2009-09-25 22:51:08","comments_counter":0},{"id":"160","text":"Naja wir haben... Nein nein wir haben jetzt schon einige rechtliche Regelungen gemacht, z.B. bei den Bundeszahlungen, dass man die erst nach mehreren Jahren abrufen kann, damit man sicher ist ob der Erfolg auch wirklich ein Erfolg war. Wir haben auch daf\u00fcr Sorge getragen, dass nicht mehr in einem Unterausschuss des Aufsichtsrates einfach verabredet wird, wie die Managerbez\u00fcge sind, sondern, dass das transparent im gesamten Aufsichtsrat erfolgt und wenns nach uns gegangen w\u00e4r h\u00e4tten wir das auch in der Aktion\u00e4rsversammlung noch einmal besprochen, denn das hat die Sozialdemokratie leider nicht mitgemacht.","text_id":"33","node_id":"11","deleted":"0","start":1252868916,"end":"2009-09-25 21:41:36","comments_counter":0},{"id":"117","text":"Das fragen wir den zweiten Gro\u00dfkoalition\u00e4r. Herr Steinmeier, wie stumpf sind eigentlich Ihre Waffen, Sie wollten bei erfolglosen Bankmanagern die entsprechenden Zahlungen, denen der Staat helfen muss, die entsprechenden Zahlungen auf 500.000 Euro beschr\u00e4nken und jetzt haben wir nicht nur eins sondern zwei und noch weitere Beispiele gefunden, wo das leider nicht so richtig gegl\u00fcckt ist, z.B. HSH Nordbank, Herr Nonnenbacher bekommt dann eher eine Haltepr\u00e4mie von 2,9 Millionen, ein anderes Beispiel ist die Commerzbank, Herr Blessing wird schon im Jahr 2010 dann mehr bekommen als diese jetzt in Rede stehenden 500.000. \nWie stumpf sind Ihre Waffen?","text_id":"66","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252868970,"end":"2009-09-25 22:54:38","comments_counter":0},{"id":"87","text":"Unsere Waffen sind eindeutig zu stumpf, Frau Illner. Das ist das, was ich am Anfang der Sendung schonmal gesagt habe, wir m\u00fcssen sie sch\u00e4rfen. Und das ist auch m\u00f6glich. Ich hab ein Jahr ungef\u00e4hr vor Ausbruch der Krise auf den Finanzm\u00e4rkten einen Vortrag gehalten vor 2.000 Unternehmensberatern. \nIch habe gesagt, dass was mir Sorge macht ist die Auseinanderentwicklung von den Geh\u00e4ltern ganz oben und ganz unten. Die Entfremdung, die dadurch stattfindet, dass die ganz oben gar nicht mehr verstehen, was f\u00fcr Sorgen die da ganz unten haben. Und deshalb glaube ich, weil wir um das Ganze, weil Politik Verantwortung f\u00fcr das Ganze tr\u00e4gt, haben wir auch das Recht dar\u00fcber nachzudenken, wie begrenzen wir Managergeh\u00e4lter vern\u00fcnftig. \nUnd ich habe mit Peer Steinbr\u00fcck mit dem Finanzminister gemeinsam im Januar Februar einen Vorschlag vorgelegt, den wir nicht durchgesetzt haben in der gro\u00dfen Koalition, in dem wir gesagt haben, wir wollen ja, Frau Merkel, in der Tat nicht nur das amerikanische Beispiel abbilden, sondern wir wollen eine Begrenzung nicht nur der Grundgeh\u00e4lter, der steuerlichen Beg\u00fcnstigungen bei Abfindungen von Grundgeh\u00e4ltern, sondern auch der Boni. Und der weitergehende Vorschlag, den wir damals gemacht haben, ist der, dass man die Grundgeh\u00e4lter und die Boni, also diese variablen Gehaltsbestandteile in ein bestimmtes Verh\u00e4ltnis setzt. \nMan k\u00f6nnte sagen, dass die Boni nicht dreimal h\u00f6her sein d\u00fcrfen als das Grundgehalt. Also es gibt M\u00f6glichkeiten, da Grenzen einzuziehen.","text_id":"30","node_id":"14","deleted":"0","start":1252869030,"end":"2009-09-25 22:55:08","comments_counter":0},{"id":"118","text":"Warum f\u00fchrt man beispielsweise nicht einen Malus bei schlecht wirtschaftenden B\u00e4nkern, warum zieht man ihnen nicht bewusst etwas von den Geh\u00e4ltern ab. Warum greift der Staat nicht fr\u00fcher ein?","text_id":"67","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869066,"end":"2009-09-25 22:51:38","comments_counter":0},{"id":"90","text":"Ich bin daf\u00fcr, dass wir das machen. Wir haben nur durchsetzen k\u00f6nnen in der gro\u00dfen Koalition, dass der Bonus, der regelm\u00e4\u00dfig zur Auszahlung kommt nicht mehr in Ein-Jahresfrist sondern in einem l\u00e4ngeren Zeitraum von drei Jahren gebunden wird. Und auch die Haltefrist von Aktienoptionen verl\u00e4ngert wird auf vier Jahre. Immerhin: das ist gelungen. Aber ich gebe Ihnen, Herr Kl\u00f6ppel, v\u00f6llig recht, das reicht mir nicht. Da m\u00fcssen wir weitermachen, da brauchen wir sch\u00e4rfere Bedingungen.","text_id":"31","node_id":"14","deleted":"0","start":1252869078,"end":"2009-09-25 22:52:08","comments_counter":0},{"id":"120","text":"Sie hatten doch eigentlich Zeit in den vergangenen 12 Monaten \u00fcber solche sch\u00e4rferen Bedingungen nachzudenken? ","text_id":"68","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869100,"end":"2009-09-25 22:54:53","comments_counter":0},{"id":"161","text":"Naja, also das ist ja jetzt nun wirklich eine sehr k\u00fchne Behauptung von der ich mal sagen m\u00f6chte, dass man da au\u00dferordentlich vorsichtig sein sollte. Ob es hilft, um bei dem Vorschlag zu bleiben, wenn ich sage der Bonus darf nur 3x gr\u00f6\u00dfer sein als das Grundgehalt. Ich, f\u00fcr mich hat, der Bonus mit dem Grundgehalt erst einmal nichts zu tun, weil der Bonus ein Ausdruck einer guten Tat sein soll deshalb bin ich auch f\u00fcr Malus-Regelungen, die, dar\u00fcber sprechen wir im \u00fcbrigen im Augenblick im internationalen Bereich, weil das allemal erfolgreicher ist, als wenn Deutschland das macht und anschlie\u00dfend das Unternehmen seinen Firmensitz irgendwo anders hin verlagert. Ich hoffe, dass wir da in Amerika jetzt noch Ende September vorankommen. Ich bin auch der Meinung, dass wir hier noch nicht am Ende sind, aber es m\u00fcssen Regelungen sein, die wirklich das \u00dcbel auch an der Wurzel packen und deshalb sage ich nochmal: Boni an Erfolge kn\u00fcpfen, Malus aus meiner Sicht absolut richtig, dass wir das mit einbeziehen.","text_id":"34","node_id":"11","deleted":"0","start":1252869144,"end":"2009-09-25 22:55:39","comments_counter":0},{"id":"125","text":"Diese Beispiele, die es eben in Deutschland gibt, hatten wir schon genannt, Frau Merkel, und nat\u00fcrlich haben wir sehr aufmerksam verfolgt was in London beispielsweise angek\u00fcndigt wurde, das auf den Finanzm\u00e4rkten geschehen soll und was auch in Deutschland geschehen soll. Mal unabh\u00e4ngig von der Tatsache, dass sich viele Investmentbanker und ihre entsprechenden Banken mittlerweile wieder \u00fcber gro\u00dfe Gewinne freuen und dass das Casino sozusagen wieder er\u00f6ffnet ist, ist nat\u00fcrlich die Frage, was tut eine Regierung wie die Ihrige f\u00fcr die B\u00fcrger. Es ist beispielsweise auch viel diskutiert worden dar\u00fcber, dass es einen Finanz-T\u00dcV braucht. Also wir haben DIN-Normen in Deutschland f\u00fcr die Lautst\u00e4rke einer Fahrradklingel, aber warum gelingt es beispielsweise nicht und warum ist die CDU dagegen, f\u00fcr Zertifikate, f\u00fcr Verbriefungen einen sogenannten Finanz-T\u00dcV zu realisieren.","text_id":"69","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869232,"end":"2009-09-25 22:58:54","comments_counter":0},{"id":"162","text":"Also wir haben erst einmal ein Gesetz durchgesetzt, dass die Beratungsgespr\u00e4che von Banken f\u00fcr Kunden inzwischen protokolliert werden m\u00fcssen, dass sozusagen eine Umkehr der Beweislast stattfindet, dass diejenigen, die beraten haben, nachweisen m\u00fcssen, dass sie richtig beraten haben und dass die Kunden nicht mehr so dastehen wie sie dastehen. Dass Finanzprodukte reguliert werden m\u00fcssen, das ist absolut richtig, ob das in Deutschland alleine der Fall sein muss, da bin ich anderer Meinung. Wir m\u00fcssen alle Finanzpl\u00e4tze, alle Produkte und alle Orte regulieren und zwar international. Das ist das was ganz ganz wichtig ist. Aber f\u00fcr die Verbraucher haben wir jetzt eine sofortige Verbesserung durchgesetzt in der gro\u00dfen Koalition.","text_id":"35","node_id":"11","deleted":"0","start":1252869239,"end":"2009-09-25 22:56:24","comments_counter":0},{"id":"128","text":"Aber mal ganz ehrlich Herr Steinmeier, warum kann in Deutschland der Staat jede dreckige Kneipe schlie\u00dfen, aber keine Bank, die mit, sagen wir mal, Papieren Gesch\u00e4fte macht, die alles andere als legal und sicher sind?","text_id":"70","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869280,"end":"2009-09-25 22:56:54","comments_counter":0},{"id":"91","text":"Ich bin sehr Ihrer Auffassung, dass wir die Bankenaufsicht viel effektiver ausgestalten m\u00fcssen und wir d\u00fcrfen, Frau Merkel, auch nicht alles auf die internationale Ebene abschieben. Wir m\u00fcssen international erfolgreich sein, das ist gar keine Frage. Die Finanzm\u00e4rkte sind international und deshalb brauchen wir auch eine effektive internationale Finanzaufsicht. \nDie Frage ist nur, was tun wir, wenn wir uns mit einzelnen Vorschl\u00e4gen auf der internationalen Ebene nicht durchsetzen. Da gibt es ja jetzt einen Vorschlag, den Peer Steinbr\u00fcck und ich in der vergangenen Woche gemacht haben: eine internationale Finanzmarktsteuer. Gar nicht so sehr um die Aufsicht zu verbessern mindestens ebenso wichtig, weil wir sagen, wir m\u00fcssen den Menschen bei uns zuhause auch zeigen, dass wir die Verursacher der Krise an der Bew\u00e4ltigung der Kosten der Krise beteiligen. Peer Steinbr\u00fcck hat es auf der Finanzminister-Konferenz in London vorgetragen, eine vorsichtige Unterst\u00fctzung erhalten und das macht uns den Mut damit nach Pittsburgh zu gehen. Ich habe gelesen, Frau Merkel, Sie werden das unterst\u00fctzen. Die Frage ist, was passiert nach Pittsburgh? Es k\u00f6nnte ja sein dass wir uns in Pittsburgh da noch nicht ganz durchsetzen und da ist die entscheidende Frage, geben wir dann das Vorhaben auf oder machen wir national die Konsequenz und sagen, dann gibt es hier bei uns zuhause eine B\u00f6rsenumsatzsteuer, die wir vorgeschlagen haben und zu der sich die CDU bisher nicht entschlie\u00dfen kann.","text_id":"32","node_id":"14","deleted":"0","start":1252869292,"end":"2009-09-25 22:57:54","comments_counter":0},{"id":"130","text":"Gut, wenn Frau Merkel dazu noch gleich antwortet ... dann ...","text_id":"71","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869370,"end":"2009-09-25 22:14:45","comments_counter":0},{"id":"164","text":"Ja ich darf vielleicht als erstes sagen, dass wir nat\u00fcrlich die Finanzaufsicht erheblich verbessert haben. Wir haben Mindesanforderungen an Banken jetzt festgelegt, die haben etwas mit der Bezahlung zu tun, sie haben aber vor allen Dingen auch etwas mit der Eigenkapitalunterlegung zu tun. Unser Problem muss doch sein, wir d\u00fcrfen nie wieder ein Finanzinstitut haben, was uns als Staat erpressen kann weil sie schlecht gewirtschaftet haben, wollen sie unsere Hilfe haben. Und genau das haben wir jetzt national schon sehr weit umgesetzt mit den Mindestanforderungen, die durch die Bundesagentur f\u00fcr Finanzaufsicht auch durchgesetzt werden und wir sind damit international, ich hab mir das angeguckt, weit vorangegangen und das muss auch das Beispiel f\u00fcr anderes sein. Was die Steuer anbelangt, die im \u00fcbrigen lustigerweise der Finanzminister noch im Mai als ein Lochness-Ungeheuer bezeichnet hat, so glaube ich, dass sie wirklich international durchgesetzt werden muss. Wenn man das hier macht, das kann man tun aber es wird dazu f\u00fchren, dass dann Leute die Gesch\u00e4fte wo anders machen und wir sozusagen die Leittragenden bez\u00fcglich der Arbeitspl\u00e4tze sind. Ich halte bestimmte Dinge wie die Besteuerung von Flugbenzin und \u00e4hnliches nur f\u00fcr international machbar, andere, Bankenaufsicht k\u00f6nnen wir besser oder k\u00f6nnen wir gut auch alleine oder zumindest in Europa regeln. ","text_id":"36","node_id":"11","deleted":"0","start":1252869373,"end":"2009-09-25 23:00:39","comments_counter":0},{"id":"49","text":"Test","text_id":"30","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252869397,"end":"2009-09-13 21:17:00","comments_counter":0},{"id":"50","text":"Ich beantworte die Fragen so, wie ich mir das vorgenommen habe und ich glaube die Definition was ein Duell und was ein Duett ist \u00fcberlassen wir den Zuschauerinnen und Zuschauern drau\u00dfen. Ich sage ganz einfach, die gro\u00dfe Koaltion hat gute Arbeit gemacht und jetzt brauchen wir in der schwersten Krise seit den 30er Jahren wirklich eine entschiedene Politik f\u00fcr mehr Arbeit und da braucht es noch mehr Union in der Bundesregierung.   ","text_id":"17","node_id":"11","deleted":"1","start":1252869437,"end":"2009-09-13 23:38:02","comments_counter":0},{"id":"132","text":"... organisieren. \nDass diese Finanzmarksteuer eine sogenannte Tobin-Steuer ist und tats\u00e4chlich auch eine Forderung ... (Zwischenruf Steinmeier: \"Ist sie nicht\") das ist sie nicht?","text_id":"72","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869450,"end":"2009-09-25 22:16:46","comments_counter":0},{"id":"227","text":"Ich glaube es f\u00fchrt zu weit f\u00fcr dieses Duell. Die Tobin-Steuer war ausgerichtet,\ninsbesondere, auf die Besteuerung von Devisen-Vorg\u00e4ngen, das ist hier nicht der\nFall.","text_id":"991111113","node_id":"14","deleted":"0","start":1252869455,"end":"2009-09-26 02:13:59","comments_counter":0},{"id":"133","text":"Sie haben da offensichtlich eine andere Vorstellung, der ein oder andere Kommentator wundert sich, dass es eben auch eine weitergehende Forderung ist, die im Grunde von der Linkspartei mal kam, dass es eine internationale Finanzmarktsteuer geben soll ... haben Sie da eine Furcht Herr Steinmeier, dass mit den Mindestl\u00f6hnen, mit der Rentengarantie, dass es eben beispielsweise auch mit dieser B\u00f6rsenumsatz- und Finanzmarktsteuer eine schon gef\u00fchlte inhaltliche zu gro\u00dfe N\u00e4he zu den Linken gibt?","text_id":"73","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869467,"end":"2009-09-25 22:17:16","comments_counter":0},{"id":"93","text":"Also das Argument habe ich mir wirklich noch nicht \u00fcberlegt Frau Illner. Nein. Es zeigt im Gegenteil gerade wenn Oskar Lafontaine so oft sagt in der \u00d6ffentlichkeit, dass er ja recht gehabt habe, beweist sich hier, dass die Flucht aus der Verantwortung der eindeutig falsche Weg ist. Beharrlichkeit f\u00fchrt hier zum Ziel. Wir haben seit 2005 gesagt, wir brauchen strengere Regeln auf den internationalen Finanzm\u00e4rkten und Sie sehen jetzt im Jahre 2009 kommt auch der Vorschlag einer internationalen Finanzmarktsteuer in das Stadium, wo wir internationale Unterst\u00fctzung finden, das hei\u00dft Beharrlichkeit \u00fcber Jahre f\u00fchrt zum Ziel aber nicht Flucht aus der Verantwortung. Insofern ist mir die N\u00e4he zur Linkspartei als Frage wirklich noch nicht gekommen. ","text_id":"33","node_id":"14","deleted":"0","start":1252869492,"end":"2009-09-25 22:59:24","comments_counter":0},{"id":"136","text":"... egal ... und diese Idee hatten Sie offensichtlich auch noch nicht im Kopf gehabt. Nichts desto Trotz sind tats\u00e4chlich diese gef\u00e4hrlichen Produkte einerseits weiter auf dem Markt. Sie sind nicht verboten worden, sondern diese Derivate und  Zertifikate und Verbriefungen gibt es weiter, und auf der anderen Seite hat man, wie schon erw\u00e4hnt, es eben auch noch nicht geschafft diesen Finanz-T\u00dcV einzurichten, was den Menschen das Gef\u00fchl g\u00e4be, das nicht noch einmal die Gefahr best\u00fcnde (Zwischenruf Steinmeier \"brauchen wir auch\"), das \u00fcber kurz oder lang ihr Geld verloren geht. Was jetzt aber damit bewirkt werden sollte, unter anderem auch mit den St\u00fctzungsmilliarden die seitens des Staates kamen, n\u00e4mlich das der Kreditfluss zwischen den Banken und den Unternehmen in Deutschland mit all diesen Milliarden wieder in Gang kommt, das ist auch nicht geschehen, da empfiehlt die SPD was sehr putziges: n\u00e4mlich einen sogenannten Kreditmediator. Wie darf man sich das vorstellen? Ist das so ne Art Supernanny f\u00fcr bockige Banker? ","text_id":"74","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869534,"end":"2009-09-25 22:59:54","comments_counter":0},{"id":"96","text":"Es w\u00e4re putzig, wie Sie sagen, wenn man das ganze Problem auf einen Kreditmediator abw\u00e4lzen w\u00fcrde. Ich meine das ist ja nun wahrlich nicht, und so naiv war hier bei uns auch keiner, nicht einmal in der SPD Frau Illner, stellen Sie sich das mal vor. Sondern wir haben nat\u00fcrlich gesagt, wir m\u00fcssen vermeiden, wir m\u00fcssen vermeiden, was in den USA passiert ist. Das schlechteste Beispiel ist gesetzt worden durch die Pleite der Lehman Brothers Bank und insofern haben wir versucht aufzuhalten, was aufzuhalten ist. Die deutschen Bankinstitute, die wichtigen, die systemrelevanten, sind weitgehend am Markt geblieben. Schon das war auch ein Schutz f\u00fcr die produzierenden Unternehmen und Betriebe. Wir haben das Problem der so genannten Kreditklemme noch nicht beseitigt. Das hat ganz unterschiedliche Ursachen. Eine der Ursachen ist zum Beispiel, dass eine ganze Reihe von ausl\u00e4ndischen Banken, die ihr Kreditvolumen auf dem deutschen Markt zur Verf\u00fcgung gestellt haben, schlicht und einfach nicht mehr da sind. Nicht mehr da sind, weil sie pleite sind oder aber weil sie staatliche Banken geworden sind, wie viele britischen Banken, die Ihr Geld und Kredite jetzt auf dem Heimatmarkt zur Verf\u00fcgung stellen. Jetzt brauchen wir weitere Druckm\u00f6glichkeiten, um in der Tat die Banken auch dazu zu bringen, die Hilfen, die wir ihnen gegeben haben, als Kredite an die Realwirtschaft und an die Betriebe und Unternehmen weiterzugeben. \nDas tun wir in Gespr\u00e4chen mit den Banken, auch nachdr\u00fcckliche Gespr\u00e4chen mit den Banken und wir haben ein Beispiel \u00fcbernommen aus der franz\u00f6sischen Praxis, der so genannte Kreditmediator, der in der Tat Argumentationsunterst\u00fctzung f\u00fcr kleine und mittelst\u00e4ndische Betriebe gibt um an Kredite zu kommen, die ihnen bisher nicht gew\u00e4hrt worden sind. Das ist ein kleiner, aber durchaus f\u00fcr eine gro\u00dfe Zahl von mittelst\u00e4ndischen Betrieben, wirksamer Beitrag.","text_id":"34","node_id":"14","deleted":"0","start":1252869583,"end":"2009-09-25 23:00:54","comments_counter":0},{"id":"137","text":" Das is Ihre Analyse der jetzigen Situation?","text_id":"75","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869648,"end":"2009-09-25 22:21:02","comments_counter":0},{"id":"138","text":"Frau Bundeskanzlerin, jetzt haben wir viel \u00fcber Kredite, \u00fcber Banken gesprochen, \u00fcber Manager, reden wir \u00fcber die deutsche Wirtschaft, haben Sie eine Ahnung im Schnitt, um wieviel Prozent die deutsche Wirtschaft in den vergangenen 10 Jahren gewachsen ist? ","text_id":"76","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869689,"end":"2009-09-25 23:01:10","comments_counter":0},{"id":"167","text":"Ich hab erstmal eine Vorstellung davon, was f\u00fcr einen Einbruch wir jetzt hatten und das bedeutet nat\u00fcrlich einen tiefen Einschnitt, wie es ihn in 60 Jahren Bundesrepublik noch nicht gegeben hat und deshalb hei\u00dft die Aufgabe f\u00fcr die n\u00e4chste Legislaturperiode, und dar\u00fcber stimmen die Zuschauer ja dann auch ab am 27. September, wie kommen wir m\u00f6glichst schnell aus diesem Tal wieder heraus und f\u00fcr mich ist da sozusagen ein Satz mit 3 Worten das Credo und das hei\u00dft: \"Wachstum schafft Arbeit\". Und es geht darum Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen. In den letzten Jahren hatten wir zwischen 2005 und 2008 z.B. ja immer moderate Wachstumsraten, aber jetzt haben wir einen Einbruch wie wir ihn in unserer Geschichte noch nicht gekannt haben und jetzt geht alles darum wie wir schnell aus dem Tal herauskommen und Arbeitspl\u00e4tze wieder neu schaffen.","text_id":"38","node_id":"11","deleted":"0","start":1252869700,"end":"2009-09-25 23:01:40","comments_counter":0},{"id":"140","text":"K\u00f6nnen wir ... dazu kommen wir ... dazu kommen wir auch gleich. \nIch habe ja gefragt um wieviel Prozent Sie im Schnitt, es waren 1,5 % pro Jahr, naja gut, klingt auf dem ersten Blick ganz gut, wenn wir dieses Jahr noch dazuz\u00e4hlen, dann sind es gerade mal 0,8% gewesen und Sie sagen Arbeit durch Wachstum. Wachstum muss erzeugt werden, aber wo wollen Sie das Wachstum hernehmen, es muss mindestens 2-3% betragen, um tats\u00e4chlich wieder Arbeitspl\u00e4tze hier in Deutschland zu schaffen. Woher soll das Wachstum kommen?","text_id":"77","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869748,"end":"2009-09-25 23:35:32","comments_counter":0},{"id":"171","text":"Es ist in der Tat so, dass 1.5% Wachstum gerade mal die Arbeitszahl, also die Zahl der Arbeitspl\u00e4tze erhalt, wir brauchen mehr Wachstum. Wachstum kommt in dem ich auf der einen Seite Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer motiviere, deshalb wollen wir auch \u00fcber den Tarifverlauf eine steuerliche Entlastung der Menschen f\u00fcr die Menschen anbieten, weil wir sagen die Leute m\u00fcssen wieder mehr Netto vom Brutto haben damit sich Leistung wirklich lohnt. Ein zweiter Punkt Motivation zahlt sich aus und die Menschen sp\u00fcren das. Wir haben die Lohnzusatzkosten reduziert. Als ich Bundeskanzlerin wurde betrugen sie 41.9%, jetzt sind wir unter 40%, das sind 16 Milliarden Entlastung f\u00fcr die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, und, wir brauchen nat\u00fcrlich B\u00fcrokratieabbau, Innovationsf\u00e4higkeit, neue Technologien, Zukunftsprojekte von erneuerbaren Energien und \u00fcber neue Werkstoffe, neue Antriebstechnologien. All das wird uns Exportm\u00e4rkte er\u00f6ffnen und eine 2. S\u00e4ule ist Arbeit von Menschen f\u00fcr Menschen in unserem Lande, auch hier k\u00f6nnen wir sehr viel mehr tun. Wir haben damit begonnen in der gro\u00dfen Koalition, sind aber noch nicht weit genug gekommen, z.B. Dienstleistungen, Kinderbetreuung, handwerkliche Dienstleistungen absetzen, Kampf gegen die Schwarzarbeit, das alles sind Wachstumstreiber, die wir dringend brauchen, und entschlossener brauchen als wir sie in der gro\u00dfen Koalition durchsetzen konnten.","text_id":"39","node_id":"11","deleted":"0","start":1252869769,"end":"2009-09-25 23:04:25","comments_counter":0},{"id":"142","text":"Frau Merkel und das alles, wenn Sie gestatten, in einer Situation, in der dieser Staat h\u00f6chst verschuldet ist und in der diese Verschuldung wachsen wird. \nHerr Steinmeier jetzt mal ganz ehrlich: 86 Milliarden wird das Defizit des n\u00e4chsten Jahres betragen, wen wird es treffen, wer zahlt daf\u00fcr, sind es die Rentner, geht es den Rentnern zu gut, sind es die Familien, sind es die Kinder, m\u00fcsste die Politik nicht eine bare Rechnung aufmachen?","text_id":"79","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869855,"end":"2009-09-25 22:24:02","comments_counter":0},{"id":"100","text":"Ja nat\u00fcrlich. Meinen Sie die h\u00e4tten wir nicht aufgemacht. Ich meine, Sie haben doch die ganzen Diskussionen vom Jahresbeginn in Erinnerung als in den USA Pr\u00e4sident Obama ein 900 Milliarden Konjunkturpaket auf den Markt warf ...","text_id":"35","node_id":"14","deleted":"0","start":1252869876,"end":"2009-09-25 23:03:10","comments_counter":0},{"id":"143","text":"... aber wir sind jetzt in Deutschland. Sorry ... wen trifft es? Wer zahlt es?","text_id":"80","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869887,"end":"2009-09-25 22:25:17","comments_counter":0},{"id":"216","text":"Haben Sie doch einfach Interesse an meinem Argument, Frau Illner. Dort hatten wir ein 900 Milliarden Konjuntkurpaket und alle haben hier geschrien: das, was hier in Deutschland gemacht wird, ist viel zu wenig. Wir haben Wert darauf gelegt, dass wir ein effizientes Konjunkturprogramm auflegen, und wo jede Ma\u00dfnahme auch gezielt auch Arbeitspl\u00e4tze erh\u00e4lt. Und deshalb war der erste Beitrag, Frau Illner, dass wir die Neuverschuldung nicht ganz so stark haben ansteigen lassen, wie das in einigen europ\u00e4ischen Nachbarl\u00e4ndern der Fall ist. Wenn Sie mal auf den...","text_id":"54","node_id":"14","deleted":"0","start":1252869890,"end":"2009-09-25 23:03:25","comments_counter":0},{"id":"144","text":"Kurze Zwischenfrage: Sie sind, das wei\u00df die Menschheit, das wissen die deutschen B\u00fcrger, sie sind quasi der Autor der Agenda 2010 ... gewesen f\u00fcr Gerhard Schr\u00f6der. M\u00fcssten Sie, m\u00fcsste ein Kanzlerkandidat der SPD, an dieser Stelle nicht sagen, die Agenda 2010, liebe Freunde, war ein Kindergeburtstag im Vergleich zu dem, was wir ab 2009 gegebenenfalls nach der Wahl erleben werden.  ","text_id":"81","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252869921,"end":"2009-09-25 23:03:40","comments_counter":0},{"id":"102","text":"Politische Beobachter w\u00fcnschen sich, dass Politik sich immer wiederholt. Und man immer mit denselben Ma\u00dfnahmen reagiert. Die Wirklichkeit ist leider eine andere. 2004\/2005 steuerten wir zu auf eine Zahl von 5 Millionen Arbeitslosen. Das war so nicht haltbar und das h\u00e4tte uns alles zerschlagen, was wir an sozialen Sicherungssystemen hatten. Wir haben damals eingegriffen - ja - mit Entscheidungen, die weh getan haben, auch der SPD wehgetan haben. Wir haben Wahlen dar\u00fcber verloren. Nur Sie k\u00f6nnen heute nicht mit denselben Ma\u00dfnahmen reagieren. Sie k\u00f6nnen sozusagen nicht einfach nochmal dasselbe machen - h\u00e4rter machen - und dann haben Sie eine neue Wirklichkeit, die in ihrer Sicht dann bequemer ist. Nein. Wir m\u00fcssen jetzt versuchen dass wir den Anstieg der Neuverschuldung begrenzen, wir haben das kombiniert, die Neuverschuldung der kommenden Jahre mit der so genannten Schuldenbremse. Und wir m\u00fcssen nat\u00fcrlich die Haushalte der n\u00e4chsten Jahre vorsichtig steuern. Wir k\u00f6nnen sie nicht drastisch expandieren. Aber es ist richtig und das steckt ja in Ihrer Frage drin, nachfolgende Generationen werden an diesem Abbau der Neuverschuldung, werden zu diesem Abbau der Neuverschuldung beitragen m\u00fcssen. Nur, sehen Sie, ich habe das jetzt auch in den letzten Jahren hinter mir. Wir haben das begonnen 2004 und 2005 und wir sind damals auch von ungef\u00e4hr 50 Milliarden Neuverschuldung auf 6 Milliarden zur\u00fcckgekommen. Insofern ist es eine Gr\u00f6\u00dfenordnung, die ich jetzt noch f\u00fcr zu bew\u00e4ltigen halte.","text_id":"36","node_id":"14","deleted":"0","start":1252869942,"end":"2009-09-25 23:03:55","comments_counter":0},{"id":"53","text":"Ich prophezeie mal, dass wir in dieser Konstellation wahrscheinlich auch nur deses eine Mal aufeinander treffen werden. Ich begr\u00fc\u00dfe hier im Studio Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Franz Walter Steinmeir. ","text_id":"33","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252869974,"end":"2009-09-25 21:40:36","comments_counter":0},{"id":"145","text":"Ich h\u00e4tte jetzt ehrlich gesagt erwartet, dass Sie gegebenfalls auf den \"L\u00fcgenausschuss\" verweisen, dem die Bundeskanzlerin Angela Merkel damals in dieser Situation noch Hans Eichel ausgesetzt hat. \nFrau Merkel, k\u00f6nnten Sie sich vorstellen, dass nach dieser Wahl oder auch im Jahre 2010, die dann gew\u00e4hlte Regierung etwas \u00c4hnliches t\u00e4te oder die gew\u00e4hlte Opposition etwas \u00c4hnliches t\u00e4te, n\u00e4mlich sagen w\u00fcrde, dieser Haushalt ist in eine unendliche Verschuldung gefahren worden und sie h\u00e4tten uns eine andere, n\u00e4mlich die Wahrheit sagen m\u00fcssen?","text_id":"82","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870040,"end":"2009-09-25 23:04:10","comments_counter":0},{"id":"175","text":"Wir haben das doch nicht verheimlicht, sondern es gibt keinen anderen Weg jetzt in dieser ausgesprochen tiefen Krise. Wir haben eine Situation wie wir sie in den 30er Jahren hatten und jetzt haben wir sie leider in diesem Jahrhundert wieder. Wir h\u00e4tten 2011 einen ausgeglichenen Haushalt gehabt und jetzt steht doch nur folgende Frage: Bleiben wir unten in dem Tal h\u00e4ngen und dann werden wir auf Jahre immer geringere Steuereinnahmen haben, oder setzen wir jetzt erst einmal zur \u00dcberwindung der Krise, und f\u00fcr mich ist die Krise erst vorbei wenn wir wieder da sind wo wir vor der Krise waren, setzen wir zur \u00dcberwindung der Krise alle Wachstumskr\u00e4fte frei, inklusive auch, auch wenn sichs paradox anh\u00f6rt, noch einmal gewisse Steuersenkungen zur Motivation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, um dann wieder sprudelnde Staatseinnahmen zu haben. Wir haben z.B. ein Loch gehabt 2005 f\u00fcr 2007 in der Rentenversicherung 3 Milliarden. Wussten wir gar nicht was wir machen sollen. Als wir aber gesehen haben, dass die Zahl der Besch\u00e4ftigten w\u00e4hrend der Legislaturperiode gestiegen ist, wurde das Rentenloch nicht nur gedeckt sondern wir haben jetzt eine R\u00fccklage von 15 Milliarden. Das hei\u00dft: Wachstum, Arbeitspl\u00e4tze, sozialversicherungspflichtige Arbeitspl\u00e4tze und dann k\u00f6nnen wir auch den Haushalt au\u00dferordentlich besser konsolidieren und das erf\u00fcllen was wir mit der Schuldenbremse jetzt auch vorgenommen haben: ab 2016 kaum noch Neuverschuldung, ab 2020 die L\u00e4nder gar nicht mehr. Das bedeutet eben Wachstum schafft Arbeit.","text_id":"40","node_id":"11","deleted":"0","start":1252870068,"end":"2009-09-25 23:04:55","comments_counter":0},{"id":"146","text":"Neuer Themenbereich, es geht um Gesundheit, wer in Deutschland krank wird ... (Steinmeier unterbricht) ... geht von Ihrem Konto ab!","text_id":"83","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870140,"end":"2009-09-25 23:05:26","comments_counter":0},{"id":"105","text":"Lassen Sie mich noch ein Wort dazu sagen, weil Frau Illner hat ja sozusagen unterstellt, dass wir f\u00fcr die Neuverschuldung sozusagen in unverantwortlicher Weise in die H\u00f6he getrieben h\u00e4tten. Frau Illner, ich will Ihnen nur noch sagen, wenn man nichts getan h\u00e4tte, um Arbeitspl\u00e4tze hier - um f\u00fcr Arbeitspl\u00e4tze hier eine Br\u00fccke zu bauen - dazu brauchten wir das Konjunkturprogramm ...","text_id":"37","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870166,"end":"2009-09-25 23:05:41","comments_counter":0},{"id":"147","text":"Das stellt niemand in Abrede Herr Steinmeier. Niemand stellt in Abrede ... die Frage ist: Kann man das ohne Steuerh\u00f6hungen machen, was vorgeschlagen ist und die Situation die man jetzt ...","text_id":"84","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870183,"end":"2009-09-25 22:31:19","comments_counter":0},{"id":"222","text":"...sehen Sie und da ist das Glaubw\u00fcrdigkeitsproblem. Nicht bei der Neuverschuldung, die war unumg\u00e4nglich. Das Glaubw\u00fcrdigkeitsproblem entsteht da, wo Frau Merkel in einem Nebensatz sagt und deshalb machen wir Steuersenkungen. Also sind Steuersenkungen notwendig. Das ist nicht m\u00f6glich und das ist nicht finanzierbar.","text_id":"55","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870190,"end":"2009-09-25 23:08:42","comments_counter":0},{"id":"229","text":"Da sage ich aber nochmal ein ausdr\u00fcckliches \"Ja\", weil ich nocheinmal darauf hin weisen will, wenn wir mehr Wachstum bekommen, dann k\u00f6nnen wir auch anschlie\u00dfend die Schulden, die wir machen, besser zur\u00fcckzahlen. \nEntlastung generiert Wachstum und Wachstum schafft Arbeit. Das ist die Gleichung und so m\u00fcssen wir denken. Das ist ganz ganz wichtig.  ","text_id":"99111113","node_id":"11","deleted":"0","start":1252870204,"end":"2009-09-25 23:11:12","comments_counter":0},{"id":"106","text":"Frau Merkel, wenn ich da zu noch etwas sagen darf. Wachstum, das ist ja gut und sch\u00f6n. Ich setze auch auf Wachstum. Aber die Frage wie, in welchem Umfang, k\u00f6nnen wir aus Wachstum Steuersenkungen finanzieren. Wenn ich mal Ihre Zahen nehme, Sie sagen Steuersenkungen in der Gr\u00f6\u00dfenordnung 20 bis 30 Milliarden, die FDP sagt Steuersenkungen von 80 bis 100 Milliarden sind notwendig. Jetzt stelle ich mir mal nur f\u00fcr 1 Sekunde vor, schwarz und gelb regierten zusammen, machen einen Koalitionsvertrag und sagen, na gut wir einigen uns ungef\u00e4hr in der Mitte und machen 50 Milliarden Steuersenkungen. Wenn Sie das aus Wachstum generieren wollen, finanzieren wollen, dann brauchten Sie pro Jahr ab dem Jahre 2010 und 2011 9% Wachstum. Sowas haben wir in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gehabt und das kommt auch nicht.","text_id":"38","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870220,"end":"2009-09-25 23:11:42","comments_counter":0},{"id":"228","text":"9 % Wachstum kommt auch nicht, das glaube ich auch, aber wir k\u00f6nnen mehr Wachstum haben als wir jetzt haben. Ich will nur sagen, unsere Entlastungen sind neben denen, die wir gemeinsam schon vereinbart haben, f\u00fcr Anfang 2010, die im \u00fcbrigen 14 Milliarden betragen, nocheinmal f\u00fcr die ganze Legislaturperiode 15 Milliarden Euro. Das ist machbar, das ist schaffbar, mehr glaub ich, kann man auch nicht, aber ich will hier die Zuschauer nicht verwirren mit Zahlen, die wirklich nicht der Wahrheit entsprechen. ","text_id":"99111112","node_id":"11","deleted":"0","start":1252870275,"end":"2009-09-25 23:10:27","comments_counter":0},{"id":"150","text":"Ich freue mich so \u00fcber Diskussionen bei ihnen, da st\u00f6re ich ungern ... \nTrotzdem neuer Themenkomplex: Es geht um Gesundheit. Wer in Deutschland krank wird, der bekommt ein Zwei-Klassen-System hautnah zu sp\u00fcren, es ist zwar nur ein \u00e4u\u00dferes Zeichen, aber da f\u00e4ngt die Dem\u00fctigung eigentlich an, n\u00e4mlich im Wartezimmer. Kassenpatienten m\u00fcssen dreimal so lange warten wie Privatpatienten. \nHerr Steinmeier, wie lange wollen Sie noch zuschauen, dass Gesundheit eine Frage der Kasse wird?","text_id":"86","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870297,"end":"2009-09-25 22:38:05","comments_counter":0},{"id":"109","text":"Bis wir die Mehrheiten daf\u00fcr haben, daf\u00fcr das wir \u00e4ndern, Herr Plasberg. Sie wissen, dass wir in die Koalitionsverhandlungen 2005 hingegangen sind mit der Forderung eine B\u00fcrgerversicherung zu machen, in der die B\u00fcrger dieses Landes zu gleichen Bedingungen versichert werden und damit auch Anspruch auf die gleichen Leistungen haben und auch gleichbehandelt werden im Wartezimmer und beim Arzt. Das konnte nicht gelingen, wir haben uns verst\u00e4ndigt auf den Gesundheitsfond und das, was mich sorgt, ist das dieser kleine Schritt nun einer ist, der zwar nicht von der CDU, aber von Teilen der CSU infrage gestellt wird und den die FDP auch wieder in den Orkus der Geschichte werfen m\u00f6chte. Das w\u00fcrde bedeuten, dass das, was wir m\u00fchsam hingekriegt haben, zur Senkung der Krankenkassenbeitr\u00e4ge, alles wieder hinf\u00e4llig wird. Die Krankenkassenbeitr\u00e4ge w\u00fcrden steigen und wenn ich dann die FDP Forderung noch mit hinzunehme, Frau Merkel, wenn Sie sagen Schwarz-Gelb ist ihr Ziel, die FDP m\u00f6chte ja nun auch noch den staatlichen Beitrag f\u00fcr das Gesundheitswesen immerhin 14 Milliarden, die wir da hineintun, auch nun wieder zur\u00fccknehmen. Auch das geht zu Lasten der Versicherten und geht auf die H\u00f6he der Beitr\u00e4ge. Und ist der falsche Weg.","text_id":"39","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870318,"end":"2009-09-25 23:11:57","comments_counter":0},{"id":"151","text":"Frau Merkel, wird denn bei Schwarz-Gelb dann es alles teuer werden in der Gesundheit, ist das Horrorszenario, ziemlich verhalten gemalt von Herrn Steinmeier, ist das dann tats\u00e4chlich etwas was die B\u00fcrger dann erwartet?","text_id":"87","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870389,"end":"2009-09-25 22:12:30","comments_counter":0},{"id":"213","text":"Nat\u00fcrlich nicht. In einer Koalition mit der FDP w\u00fcrde das gelten, was wir jetzt verabredet haben, n\u00e4mlich der Gesundheitsfond bleibt erhalten. Er ist ein gutes Mittel um jedem Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung auch das gleiche Geld zukommen zu lassen f\u00fcr seine medizinische Behandlung. Und die Tatsache, dass wir so unterschiedliche Wartezeiten haben, die sind in der Tat ein Skandal, die werden aber nicht dadurch verbessert, indem ich sozusagen die PKV aufl\u00f6se, die privaten Krankenversicherungen, sondern ich muss die Gesetzlichen Krankenkassen besser machen, kundenfreundlicher machen ...","text_id":"44","node_id":"11","deleted":"0","start":1252870395,"end":"2009-09-25 23:13:27","comments_counter":0},{"id":"225","text":"Was tun Sie dagegen? Das interessiert ja die Zuschauer ...","text_id":"128","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870400,"end":"2009-09-25 22:53:23","comments_counter":0},{"id":"212","text":"Dagegen tun wir, dass wir mit den Krankenkassen verabrede ... oder dass wir die Krankenkassen in einen Wettbewerb jetzt geschickt haben, \u00fcber den Gesundheitsfonds. Und dass sie bereits beginnen, weil ja die Patienten jetzt auch die Krankenkasse wechseln k\u00f6nnen, sich die Kasse die Patienten oder Versicherten, sich die Kasse heraussuchen, bei der sie das beste Angebot bekommen und ich rede immer wieder mit den Krankenkassen, dass gerade diese Wartezeiten ver\u00e4ndert werden m\u00fcssen, es gibt hier leider die, sind die Kassen zum Teil etwas ignorant, sie geben die Kalamit\u00e4ten nicht zu. Ich glaube nur, dass wir \u00fcber eine B\u00fcrgerversicherung, die letztlich in einer Einheitskasse m\u00fcndet, nicht den Weg gehen werden, den wir brauchen, dass wir Transparenz, Wettbewerb und kundenfreundliche Kassen im Lande haben werden, der Gesundheitsfonds selbst bleibt erhalten, in dem haben wir auch eine sehr sehr wichtige Sache gemacht, n\u00e4mlich Steuergelder hineingegeben, damit die Gesundheit der Kinder von allen Steuerzahlern jetzt finanziert wird, was ich f\u00fcr au\u00dferordentlich gerecht halte. ","text_id":"43","node_id":"11","deleted":"0","start":1252870405,"end":"2009-09-25 23:13:58","comments_counter":0},{"id":"152","text":"Ich glaube Herr Steinmeier hat gerade ein Rezept ausgestellt, es sah so aus ... Ihre K\u00e4mpferin f\u00fcr Gerechtigkeit im Gesundheitswesen ist seit \u00fcber 8 Jahren Ulla Schmidt, wird sie auch weiterhin Ihre Gesundheitsministerin sein, wenn Sie an der Regierung sind oder ... Kanzler sind? ","text_id":"88","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870495,"end":"2009-09-25 22:15:00","comments_counter":0},{"id":"114","text":"Herr Plasberg, ich ahne, Sie wollen auf eine Dienstwagen-Diskussion hinaus. Aber da sage ich Ihnen ganz offen....(lacht)  Nein nein nein. Da ist doch die Frage, Herr Plasberg, \u00fcber was reden wir eigentlich?\n","text_id":"40","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870511,"end":"2009-09-25 22:16:16","comments_counter":0},{"id":"153","text":"Nee, ich wollte \u00fcber was ganz anderes reden ... aber wenn Sie es gerade ansprechen ... ich nehme das Stichwort gerne auf. Wenn Ihnen dringend danach ist reden wir \u00fcber Dienstwagen ... ok ... (Steinmeier: \"\u00fcber was reden wir eigentlich?\") ... wir reden dann, wenn Sie es vorschlagen, \u00fcber den Dienstwagen von Ulla Schmidt. Wie soll eine Frau gegen ein Zwei-Klassen-System k\u00e4mpfen, k\u00f6nnte ja jetzt ein W\u00e4hler sagen, ja, der sagt: wie soll eine Frau gegen ein Zwei-Klassen-System k\u00e4mpfen wenn Sie sich selbst First Class durch Spanien chauffieren l\u00e4sst. Wie glaubw\u00fcrdig ist das, was antworten Sie diesen W\u00e4hlern?","text_id":"89","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870515,"end":"2009-09-25 23:14:13","comments_counter":0},{"id":"154","text":"Wie soll eine Frau gegen ein Zwei-Klassen-System k\u00e4mpfen, k\u00f6nnte ja jetzt ein W\u00e4hler sagen, ja, der sagt: wie soll eine Frau gegen ein Zwei-Klassen-System k\u00e4mpfen wenn Sie sich selbst First Class durch Spanien chauffieren l\u00e4sst. Wie glaubw\u00fcrdig ist das, was antworten Sie diesen W\u00e4hlern?","text_id":"90","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252870533,"end":"2009-09-25 23:14:28","comments_counter":0},{"id":"209","text":"Das sage ich nicht dem W\u00e4hler, sondern ich sage zun\u00e4chst mal Ihnen, Herr Plasberg, \u00fcber was reden wir eigentlich. Reden wir \u00fcber eine Sache, die rechtlich in Ordnung war, \u00fcber die man pers\u00f6nlich, politisch anders entscheiden kann, und, wie Frau Schmidt auch gesagt hat, in Zukunft anders entscheiden wird.","text_id":"52","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870560,"end":"2009-09-25 23:15:28","comments_counter":0},{"id":"155","text":"H\u00e4tten Sie sich das gew\u00fcnscht Herr Steinmeier?","text_id":"91","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870565,"end":"2009-09-25 22:24:47","comments_counter":0},{"id":"211","text":"Ja gut, ich meine die Diskussion hat uns nicht geholfen, insofern hab ich sie mir bestimmt nicht gew\u00fcnscht und das Frau Schmidt gesagt hat, dass sie diese Sachen in Zukunft anders entscheiden wird, ist sicherlich gut und richtig. Aber ich frage Sie, wor\u00fcber reden wir. Reden wir dar\u00fcbere eigentlich, ist das Politik? Oder reden wir \u00fcber eine Frau, die 8 Jahre lang jetzt mutig gestanden hat gegen viel Lobbyismus und Interessengruppen in diesem Bereich und die daf\u00fcr gesorgt hat ...","text_id":"53","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870570,"end":"2009-09-25 23:16:28","comments_counter":0},{"id":"157","text":"Danke f\u00fcr diese Anregung, denn ich wollte eigentlich gar nicht \u00fcber Ulla Schmidt reden, ich finde auch, das Sie 8 Jahre lang einen Job ausge\u00fcbt hat, den wahrscheinlich kein Mann ausgehalten h\u00e4tte, ich glaube das kann nur eine Frau so taff sein gegen\u00fcber den Lobbygruppen, die da wirklich aktiv vorgehen. Ich wollte auf ihre Rolle zu sprechen kommen. Es gab n\u00e4mlich immer wieder gewundene und widerspr\u00fcchliche Erkl\u00e4rungen, Frau Schmidt musste mal kurz aus dem Kompetenzteam raus. Man konnte den Eindruck haben, dass Sie, Herr Steinmeier, erst aus ner M\u00fccke einen Elefanten gemacht haben. Haben wir da einen Vorgeschmack darauf bekommen wie ein Kanzler Steinmeier wirkliche Krisen managed?","text_id":"92","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870592,"end":"2009-09-25 23:15:43","comments_counter":0},{"id":"201","text":"Wenn Sie sagen, dass das ein ausgesprochen fairer Umgang war, dann habe ich gar nichts dagegen, wenn sie das als Vorgeschmack bezeichnen. Ich habe nur auch meine Erfahrungen in den vielen Jahren Politik und ich wei\u00df ganz genau was passiert w\u00e4re, wenn ich mich einfach stur hingestellt h\u00e4tte und gesagt h\u00e4tte, ich ignoriere den Fall eigentlich. Mir war von Anfang an v\u00f6llig klar,wir brauchen ..\n","text_id":"51","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870626,"end":"2009-09-25 23:15:58","comments_counter":0},{"id":"232","text":"Sie haben es doch gerade hier versucht. Vielleicht h\u00e4tte es ja damals geholfen, indem Sie gesagt h\u00e4tten, wor\u00fcber reden wir eigentlich, eine Frau, die 8 Jahre k\u00e4mpft und macht und tut, da fangen wir jetzt nicht an zu richten, ob es ein... ","text_id":"10012","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870638,"end":"2009-09-25 23:20:14","comments_counter":0},{"id":"233","text":"Da waren die Zeitungen aber schon alle geschrieben. Sie haben sich daran ja nicht beteiligt Herr Plasberg, das ist erfreulich (lacht)... ","text_id":"991111114","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870657,"end":"2009-09-25 23:20:59","comments_counter":0},{"id":"210","text":"Sie nehmen Journalisten vielleicht zu wichtig, Herr Steinmeier (Frank Walter Steinmeier: Kann sein.)\nFrau Merkel, wenn man m\u00f6glicherweise Ulla Schmidt nicht mehr in einer Regierung ist, als Gesundheitsministerin, denn dass streben Sie an offensichtlich, wenn Sie Schwarz-Gelb anstreben, wer solls dann machen, auf wen m\u00fcssen sich die Menschen einrichten?","text_id":"0","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870659,"end":"2009-09-25 23:23:14","comments_counter":0},{"id":"235","text":"Ich finde, wir reden jetzt hier grade \u00fcber ein Themenfeld, was die Menschen wirklich im Kern ber\u00fchrt und deshalb m\u00f6chte ich nochmal ganz deutlich machen, es geht darum, dass jeder Mensch in diesem Land die Gesundheitsvorsorge bekommt, die er braucht und zwar unabh\u00e4ngig davon, wo er versichert ist und ich werde als Bundeskanzlerin es nicht zulassen, dass dieses aufgegeben wird, dass dieses in irgendeiner Weise in Frage gestellt wird. \nWir haben es geschafft, dass wir einen, im Vergleich zu internationalen anderen L\u00e4ndern, ein gutes Gesundheitsniveau haben. Wir haben Schwierigkeiten, Dinge zu \u00fcberbr\u00fccken, zu \u00fcberwinden, aber wir sind auf einem guten Weg und ich glaube, dass viele Menschen wirklich gro\u00dfe gro\u00dfe Sorgen haben. Und das gilt auch f\u00fcr die Pflege und es muss ganz klar sein f\u00fcr die folgenden Jahre, dass das nicht in Frage kommt, das ein Mensch wegen seines Alters, seiner Herkunft oder seiner Kasse bestimmte Leistungen nicht bekommt. Und wer immer dies erlebt, der hat alle M\u00f6glichkeiten in diesem Lande, sich zu beschweren und sein Recht zu bekommen. Das ist das eine und das andere ist, dass in der Tat wir auch in einer neuen Regierung die Grundz\u00fcge dieses Gesundheitssystems beibehalten und dazu geh\u00f6rt auch der Gesundheitsfond. Dort braucht sich keiner Sorgen zu machen. Der ist im \u00dcbrigen bel\u00e4chelt und verschrieben und niedergeschrieben worden und ich kann nur sagen, in der Krise hat er sich bew\u00e4hrt, ansonsten h\u00e4tten wir sonst jetzt schon Erh\u00f6hungen der Krankenkassenbeitr\u00e4ge. Das haben wir gl\u00fccklicherweise nicht und das ist gut, auch f\u00fcr die Menschen und f\u00fcr die Wirtschaft auch im Lande. ","text_id":"199090910","node_id":"11","deleted":"0","start":1252870676,"end":"2009-09-25 23:23:44","comments_counter":0},{"id":"172","text":"Wir schauen nochmal ganz kurz auf unsere Zeitkonten, die wir Ihnen nochmal hier einblenden ... wir sehen, wir sind noch relativ gut beeinander:\n27 Minuten, 3 Sekunden f\u00fcr Kanzlerin Merkel, Herr Steinmeier 26:14.\nSie liegen knapp hinten, aber ich geb Ihnen die M\u00f6glichkeit ein bisschen aufzuholen jetzt.\nWir wollen uns \u00fcber das au\u00dfenpolitische Thema Nummer Eins in Deutschland kurz unterhalten, n\u00e4mlich das Thema Afghanistan-Einsatz.\nVor wenigen Tagen haben Sie noch gesagt, wer einen konkreten Abzugstermin der deutschen Bundeswehr-Soldaten nennt, spielt den Taliban in die H\u00e4nde. Jetzt lesen wir in der Zeitung, dass man im Au\u00dfenministerium auf einen Abzug im Jahre 2013 abzielt. Das l\u00e4sst mich sehr an Ihrer Glaubw\u00fcrdigkeit zweifeln ... darf ich erst ausreden ... das l\u00e4sst mich schon an Ihrer Glaubw\u00fcrdigkeit zweifeln, weil, wenn Sie vor ein paar Tagen noch sagen \"Wir wollen denen nicht in die H\u00e4nde spielen\", jetzt sagen Sie \"2013 scheint wohl doch ein Termin zu sein, \u00fcber den wir reden wollen\" - ist das ein Wahlkampf-Gag?","text_id":"97","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870765,"end":"2009-09-25 23:24:14","comments_counter":0},{"id":"119","text":"Herr Kl\u00f6ppel, das ist nicht fair. Wenn Sie zitieren aus dem, was Sie gelesen haben, dann h\u00e4tten Sie dort gesehen, nicht den Abzug 2013, sondern dass wir innerhalb der n\u00e4chsten Legislaturperiode bis 2013 die Voraussetzungen daf\u00fcr schaffen wollen, dass der Abzug beginnen kann. Darum geht es.\n","text_id":"42","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870814,"end":"2009-09-25 22:42:51","comments_counter":0},{"id":"173","text":"Sie haben bis vor kurzem immer gesagt: \"Wir wollen keine Termine nennen.\" Jetzt nennen Sie auf einmal einen Termin, 14 Tage vor der Wahl, das \u00fcberrascht mich schon.","text_id":"98","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870829,"end":"2009-09-25 23:24:44","comments_counter":0},{"id":"214","text":"Es bleibt dabei. Herr Kl\u00f6ppel, glauben Sie mir, und bei dem Thema als Au\u00dfenminister dieses Landes, kenne ich meine Verantwortung, denn ich habe sie getragen, auch in schwierigen Zeiten, auch in dieser Debatte in dieser Woche im deutschen Bundestag, ich stehe dazu, zu unseren au\u00dfenpolitischen Verpflichtungen, die wir haben. Ich vergesse nicht, warum wir in Afghanistan sind. Das hatte seine Vorgeschichte mit dem 11.09. bei dem 3.000 Menschen ums Leben gekommen ist. Die sich fortgesetzt hat. In den Anschl\u00e4gen in Bali, in Djerba, Casablanca, vielen anderen. Und die Anschlagsserie r\u00fcckte n\u00e4her, nach Madrid, nach London, auch hier hatten wir Angst, dass wir betroffen sein k\u00f6nnten. Insofern, jetzt lassen Sie mich, das ist nicht irgendein Thema, jetzt lassen Sie mich dazu drei S\u00e4tze sagen. Insofern war es unsere Pflicht mit anderen daf\u00fcr zu sorgen, dass dieses Land Afghanistan nicht l\u00e4nger Ausbildungslager f\u00fcr islamistische Terroristen ist, die uns auch hier bedrohen. Jetzt sind wir dort. Jetzt kann ich in der Tat, kann ich nicht mit den Worten von Oskar Lafontaine und Gregor Gysi sagen, wir gehen da mal kopflos raus. Das geht nicht. Das sind wir anderen Verb\u00fcndeten schuldig, dass sind wir insbesondere einer Bev\u00f6lkerung dort schuldig, die dort in 30 Jahren Krieg und B\u00fcrgerkrieg geknechtet und entrechtet worden ist. Jetzt raus zu gehen, hie\u00dfe, dass die Frauen alle wieder in den Keller, die M\u00e4dchen  nicht mehr zur Schule gehen, die Bauern dort wieder Drogen anbauen und vieles weitere mehr.","text_id":"10000","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870833,"end":"2009-09-25 23:24:59","comments_counter":0},{"id":"68","text":"Das kann ich nicht mit letzter Sicherheit beantworten.","text_id":"23","node_id":"14","deleted":"1","start":1252870875,"end":"2009-09-25 22:10:29","comments_counter":0},{"id":"174","text":"Wir reden ja auch nicht \u00fcber jetzt. Wir reden \u00fcber das Jahr 2013. Ist das Jahr 2013 jetzt ein Termin bei dem Sie sagen, da beginnen wir oder beenden wir den Abzug?","text_id":"99","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870925,"end":"2009-09-25 23:25:15","comments_counter":0},{"id":"215","text":"Und deshalb sage ich - und nicht erst seit dem Luftangriff der vorletzten Woche. Wir m\u00fcssen diese Wahlen, die jetzt stattgefunden haben als Einschnitt betrachten, ich sage und habe geschrieben, dass wir mit dem gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten klare Buchung machen m\u00fcssen. Klare Buchung, was sind seine Priorit\u00e4ten, was erwartet er von der internationalen Staatengemeinschaft, auch von uns und einen klaren Fahrplan vereinbaren, wie lange wir da sein m\u00fcssen und unser Zweck besteht darin Herr Kl\u00f6ppel, dass wir uns in Afghanistan \u00fcberfl\u00fcssig machen, dass geht aber nur dann, wenn die Sicherheitskr\u00e4fte ihre Aufgabe dort in Afghanistan selbst erf\u00fcllen k\u00f6nnen. ","text_id":"1111111","node_id":"14","deleted":"1","start":1252870929,"end":"2009-09-25 23:06:41","comments_counter":0},{"id":"206","text":"Und deshalb sage ich - und nicht erst seit dem Luftangriff der vorletzten Woche: Wir m\u00fcssen diese Wahlen, die jetzt stattgefunden haben als Einschnitt betrachten, ich sage und habe geschrieben, dass wir mit dem gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten klare Buchung machen m\u00fcssen. Klare Buchung, was sind seine Priorit\u00e4ten, was erwartet er von der internationalen Staatengemeinschaft, auch von uns und wir m\u00fcssen einen klaren Fahrplan vereinbaren, wie lange wir da sein m\u00fcssen. Unser Zweck besteht darin, Herr Kl\u00f6ppel, dass wir uns in Afghanistan \u00fcberfl\u00fcssig machen, das geht aber nur dann, wenn die Sicherheitskr\u00e4fte ihre Aufgabe dort in Afghanistan selbst erf\u00fcllen k\u00f6nnen. ","text_id":"0","node_id":"14","deleted":"0","start":1252870940,"end":"2009-09-25 23:26:15","comments_counter":0},{"id":"176","text":"Frau Merkel, dieses m\u00f6gliche Jahr ist genannt, 2013, auch Sie haben in Ihrer Regierungserkl\u00e4rung angedeutet, das etwas in den n\u00e4chsten 5 Jahren in Afghanistan geschehen m\u00fcsste.\nHaben Sie auch das abgesprochen untereinander, das 2013 so ein Jahr sein k\u00f6nnte?","text_id":"100","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252870958,"end":"2009-09-25 23:26:30","comments_counter":0},{"id":"203","text":"Aber jetzt gucken wir uns doch die Dinge nochmal an, ich komme ja hier auch die Situation, dass, ja genau, da muss man ganz einfach sagen es ist jetzt 2. Pr\u00e4sidentschaftswahl, unser Ziel ist klar, Afgahnistan muss ein selbstragenden Sicherheits -kraft erlangen dazu bedarf es der Ausbildung von Soldaten und von Polizisten. Und dass was jetzt gemacht wurde, ist dass bestimmte Elemente definiert wurden durch das Aussenministerium, die in den gro\u00dfen Rahmen passen \"\u00dcbergabestrategie in Verantwortung\", wir haben eine \u00dcbergangsphase und wir m\u00fcssen so schnell wie m\u00f6glich es jetzt schaffen, die Ausbildung der Sicherheitskr\u00e4fte dort hinzubekommen. Das sind Soldaten, dass ist f\u00fcr die internationale Staatengemeinschaft klar, dass m\u00fcssen 134.000 sein f\u00fcr die Polizisten m\u00fcssen wir auf einer Konferenz und dar\u00fcber hab ich mich mit dem Pr\u00e4sindenten Sarkozy, mit dem britischen Premierminister geeinigt, dass wir die noch in diesem Jahr machen m\u00fcssen, ausgearbeitet werden und dass Deutschland dort mit bestimmten Vorstellungen hineingeht und sagt wir k\u00f6nnen das und das schaffen bis 2013, wir k\u00f6nnen das und das schaffen bis 2014, das ist doch vern\u00fcnftig, das muss dann mit der Afghanischen Regierung besprochen werden, mit der internationalen Staatengemeinschaft und dann machen wir ein St\u00fcck Druck, ja, dass Afgahnistan sein Schicksal selber in die Hand nimmt. Das ist zum Teil notwendig, weil die Afghanen nat\u00fcrlich sich auch freuen wenn wir maches gut machen und sie vielleicht dann auch noch nicht so dabei sind, aber es gibt unglaublich motivierte Afghanische Polizisten, die inzwischen von uns ausgebildet wurden und ich hab sie besucht und ich kann nur sagen dass: \"Das - da m\u00fcssen wir hin\".","text_id":"0","node_id":"11","deleted":"0","start":1252870974,"end":"2009-09-25 23:27:45","comments_counter":0},{"id":"177","text":"Ganz kurze Frage. Bleibt Franz-Josef Jung der Verteidigungsminister Ihres Vertrauens?","text_id":"101","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871067,"end":"2009-09-25 22:47:37","comments_counter":0},{"id":"219","text":"Franz-Josef Jung hat mein Vertrauen, ja.","text_id":"991111111","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871071,"end":"0000-00-00 00:00:00","comments_counter":0},{"id":"178","text":"Bleibt er es auch nach der n\u00e4chsten Wahl?","text_id":"102","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871075,"end":"2009-09-25 23:17:13","comments_counter":0},{"id":"221","text":"Ich verteile keine Posten, bevor wir nicht die Wahl hatten, heute k\u00e4mpfen wir daf\u00fcr dass wir stark  abschneiden und dann reden wir dar\u00fcber, aber Franz-Josef Jung hat mein Vertrauen.","text_id":"99111111","node_id":"11","deleted":"0","start":1252871079,"end":"2009-09-25 23:28:15","comments_counter":0},{"id":"179","text":"Ja dann gucken wir doch mal, was nach der Wahl passiert, und wollen eigentlich von Ihnen mal wissen, mit wem Sie so regieren.\nWenn wir Sie beide hier so sehen, dann hat man schon den Eindruck dass Sie wirken wie ein \u00e4lteres Ehepaar, das zusammen in einer Beziehung ist und sich zwar jetzt gelegentlich zankt, hier, aber sich nicht viel zu sagen hat (Steinmeier: \"Herr Limbourg, was erwarten Sie? Dass wir uns v\u00f6llig distanzieren von dem was ich getan habe? Das kann ich nicht...\")\nJa, aber Sie sind doch sehr harmonisch ... ","text_id":"103","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871086,"end":"2009-09-25 23:28:45","comments_counter":0},{"id":"223","text":"Was die Zukunft angeht haben Sie deutliche Unterschiede festgestellt, was die Bewertung der Opelvorg\u00e4nge haben Sie auch unterschiedliche .. \r\n","text_id":"1001","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871112,"end":"0000-00-00 00:00:00","comments_counter":0},{"id":"224","text":"Ja, also, ich hab aber auch sehr viele Gemeinsamkeiten gesehen, Herr Steinmeier, und deswegen meine Frage an die Bundeskanzlerin: Ist es nicht tats\u00e4chlich so, dass Sie am Ende mit Schwarz-Rot auch prima weitermachen? Dass Sie dann mit Steinmeier weiter als Au\u00dfenminister haben? Und dass das dann auch eine Sache ist, mit der Sie ganz gut leben k\u00f6nnen?","text_id":"10011","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871117,"end":"2009-09-25 22:52:38","comments_counter":0},{"id":"217","text":"Ich strebe eine andere Koalition an und zwar eine starke und Union in einer Koalition mit der FDP, ich glaube, dass das was der Kern der n\u00e4chsten Legistaturperiode sein wird, n\u00e4mlich, dass wir Arbeitspl\u00e4tze schaffen in dem wir schnell aus diesem Tal herauskommen, in dem wir Wachstum generieren, dass das mit der FDP besser zuerreichen ist, die \u00dcbereinstimmungen sind gr\u00f6\u00dfer was B\u00fcrokratieabbau anbelangt, was die Freundlichkeit gegen\u00fcber Forschung anbelangt, was die Steuerpolitik anbelangt, auch gerade die Entlastung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mehr Netto vom Brutto, und das ist unser Ziel, daf\u00fcr werbe ich und dass hei\u00dft noch lange nicht dass man in den letzten 4 Jahren nicht auch vieles gut gemacht hat, aber das Gute kann noch besser gemacht werden.","text_id":"11000000","node_id":"11","deleted":"0","start":1252871131,"end":"2009-09-25 23:29:30","comments_counter":0},{"id":"181","text":"Aber wenn Sie Schwarz-Gelb anstreben, dann ist der n\u00e4chste Au\u00dfenminister, der mit Ihnen zusammen regiert Guido Westerwelle - was kann der besser als Frank-Walter Steinmeier?","text_id":"105","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871181,"end":"2009-09-25 22:55:24","comments_counter":0},{"id":"226","text":"Ich habe eben dar\u00fcber gesprochen, dass wir jetzt keine Posten verteilen, sondern dass wir jetzt \u00fcber programatische Fragen sprechen und die zentrale (Moderator will unterbrechen), nein die zentrale Frage f\u00fcr die Bundesrepublik Deutschland wird sein: wie schnell \u00fcberwinden wir diese Krise im Vergleich auch zu anderen L\u00e4ndern, Amerika, China, die dass alles auch genauso versuchen wie wir und da glaube ich einfach dass die Wachstumskr\u00e4fte mit der FDP besser freigesetzt werden k\u00f6nnen, ich sag allerdings auch, mein Wahlkampf geht f\u00fcr die Union und das wir mehr Unionspositionen in einer neuen Regierung auch durchstetzen k\u00f6nnen und das ist unser Ziel und daran werden Sie mich auch nicht hindern.","text_id":"1002","node_id":"11","deleted":"0","start":1252871189,"end":"2009-09-25 23:30:01","comments_counter":0},{"id":"182","text":"Herr Steinmeier, Ihr Generalsekret\u00e4r Heil sagt: \"Eine neue Koalition, das w\u00e4re die H\u00f6chststrafe\". Was ist dann Opposition f\u00fcr die SPD?","text_id":"106","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871226,"end":"2009-09-25 22:58:39","comments_counter":0},{"id":"121","text":"Opposition kommt auf keinen Fall in Betracht. Wenn sie nicht nur Hubertus Heil zitieren sondern Franz M\u00fcntefering, dann k\u00f6nnen Sie von dem h\u00f6ren oder haben Sie in Erinnerung: Opposition ist Mist. Daran halte ich mich auch. Deshalb f\u00fchre ich den Wahlkampf auch so, dass wir regieren und das wir die Regierung f\u00fchren.","text_id":"43","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871238,"end":"2009-09-25 23:30:46","comments_counter":0},{"id":"183","text":"Wir reden doch oft in diesem Land \u00fcber Nachhaltigkeit, w\u00e4re es f\u00fcr die SPD nicht wirklich eine tolle Chance sich in der Opposition zu reanimieren ... das ist zuviel gesagt ... regenerieren w\u00e4r glaube ich das bessere Wort ... war keine Polemik.","text_id":"107","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871255,"end":"2009-09-25 23:30:31","comments_counter":0},{"id":"122","text":"Ich glaube das k\u00f6nnen wir diesem Land nicht an tun. Und das meine ich wirklich aus vollem Herzen. Ich glaube, dass dieses Land eine starke Sozialdemokratie braucht. Gerade jetzt in der Krise und wenn dar\u00fcber gestritten wird, welche Wege wir aus dieser Krise nehmen. Im Unterschied zu Frau Merkel... ","text_id":"44","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871265,"end":"2009-09-25 23:26:45","comments_counter":0},{"id":"184","text":"Herr Steinmeier, das haben wir gerade schonmal geh\u00f6rt. Wenn Sie wirklich so auf Optimismus machen und sagen, Sie streben die Kanzlerschaft an, kennen Sie das schlechteste Ergebnis der SPD in der Nachkriegszeit?","text_id":"108","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871282,"end":"2009-09-25 23:27:00","comments_counter":0},{"id":"123","text":"Stellen Sie sich vor, selbst dar\u00fcber habe ich mir Gedanken gemacht. Selbst das habe ich mir angesehen. \n","text_id":"45","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871292,"end":"2009-09-25 23:04:40","comments_counter":0},{"id":"185","text":"Es lag bei 28,8% 1953 - wie wollen Sie diese 28% erreichen?","text_id":"109","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871298,"end":"2009-09-25 23:05:11","comments_counter":0},{"id":"236","text":"Indem ich weiterhin engagiert Wahlkampf mache und indem ich Umfragen zwar nicht ignoriere, aber auch nicht zu ernst nehme. Wissen Sie, ich stelle fest, die Umfragen sind das eine und auf den Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzen und in den vielen Gespr\u00e4chen, die ich f\u00fchre, habe ich ein anderes Bild. Das Bild muss nicht repr\u00e4sentativ sein, aber das Bild zeigt, dass da was in Bewegung ist und ich glaube auch auf der Unionsseite ist man sich seit den Wahlen in Th\u00fcringen und an der Saar auch nicht mehr so ganz sicher, ob die Bl\u00fctentr\u00e4ume reifen. Und wenn sie einen letzten Blick auf das Lager von Schwarz-Gelb werfen, so ist das ja seit den letzten 14 Tagen - in den letzten 14 Tagen -  nicht gerade solider geworden. Das ist deutlich unter die 50% Marke gerutscht, insofern sehen Sie, da ist noch etwas drin. Da ist Bewegung drin. Wei\u00df ich nicht, Fragen Sie Frau Merkel ob sie nerv\u00f6s ist? Hinsichtlich der Frage. Sind sie selbst gewiss, dass das Schwarzgelb wird?","text_id":"2000011","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871305,"end":"2009-09-25 23:31:46","comments_counter":0},{"id":"186","text":"Sind Sie nerv\u00f6s? Sind Sie nerv\u00f6s Frau Merkel?","text_id":"110","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871352,"end":"2009-09-25 23:06:11","comments_counter":0},{"id":"237","text":"Ne, also ich bin (Steinmeier: sind Sie selbstgewiss) ich (Steinmeier: dass dass schwarz gelb wird) ich bin mitten im Wahlkampf, ich k\u00e4mpfe um jede Stimme und ich glaube wir k\u00f6nnen dass schaffen und dass was Sie machen Herr Steinmeier, das ist ja nur, dass Sie auf der einen Seite die Koalition der Union mit der FDP als sozusagen das Schreckgespenst perse darstellen, aber auf der andern Seite ja angeblich auch mit den Liberalen gerne in eine Koalition gehen wollen und da muss ich einfach sagen dass verstehen die Menschen nicht und dass das Problem der SPD insgesamt, dass sie nicht so richtig wei\u00df wo sie hinsoll, soll sie die Erfolge der gro\u00dfen Koalition loben wie Sie das tun, soll man dagegen anrennen wie andere das tun, wenn Herr Heil sagt H\u00f6chststrafe und diese Zerissenheit ist es, die von der ich sage, das ergibt keine stabilen Verh\u00e4ltnisse und deshalb glaub - bin ich ganz gewiss, dass wir das schaffen k\u00f6nnen, aber bei der gro\u00dfen Ernsthaftigkeit um jeder einzelnen Stimme. ","text_id":"3004","node_id":"11","deleted":"0","start":1252871360,"end":"2009-09-25 23:33:16","comments_counter":0},{"id":"71","text":"Im Fach soziale Gerechtigkeit?","text_id":"41","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252871373,"end":"2009-09-25 22:14:30","comments_counter":0},{"id":"187","text":"Herr Steinmeier, haben Sie eine zweite FDP im Koffer irgendwo?","text_id":"111","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871415,"end":"2009-09-25 23:07:11","comments_counter":0},{"id":"124","text":"Nein ich bin ebenso gewiss, es wird nicht Schwarz-Gelb geben am Wahltag. Und zweitens: Gro\u00dfe Koalitionen sollten die Ausnahme in einer Demokratie bleiben. Gleichwohl sehe ich jetzt keinen Anlass, mich von dem zu distanzieren, was ich mitgetragen habe. Sage aber gleichwohl, wir sind unter unseren M\u00f6glichkeiten geblieben. Und f\u00fcr die Zukunft braucht dieses Land eine andere Politik. Braucht eine andere Politik mit einer starken Sozialdemokratie. Ja. Wenn ich Ihnen eines sage, Demokratie wird ohne sozialen Ausgleich, f\u00fcr den wir stehen, nicht auf Dauer funktionieren. Und hier ist einiges aus den Fugen geraten in den letzten Monaten. Grade deshalb brauchen wir eine starke Sozialdemokratie und was die FDP angeht, ist doch eine \u00e4hnliche Situation, Frau Illner, wie vor f\u00fcnf Jahren mit der CDU. Ich habe das wohin ja nochmal geschildert mit dem Leipziger Programm der CDU. Das war eine marktradikale... \nSie sollten mich ja gar nicht fragen, Sie sollten mich ja nur ausreden lassen.","text_id":"46","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871418,"end":"2009-09-25 23:28:30","comments_counter":0},{"id":"72","text":"Jetzt sind wir schon wieder bei den M\u00e4nnern, trauen Sie sich selbst kein Urteil zu?","text_id":"42","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252871427,"end":"2009-09-25 23:29:00","comments_counter":0},{"id":"188","text":"Das fragen wir Frau Merkel gleich. Die Frage war ... \nWas mich n\u00e4mlich noch interessieren w\u00fcrde, Sie haben eben doch selber gesagt, die SPD ist unter Ihren M\u00f6glichkeiten geblieben. Das kann man wohl sagen, bei den Landtagswahlen lagen Sie zwischen 12 und 25%, sowas in der Gr\u00f6\u00dfenordnung und jetzt bei der Bundestagswahl, rein arithmetisch gesehen wenn man mal aufaddiert, kommen Sie mit den Gr\u00fcnen auch gerade mal nur auf 35% - das hei\u00dft, Sie br\u00e4uchten einen dritten Koalitionspartner. Sie sagen, die Linken sind es nicht. W\u00e4ren es die Linken ohne Oskar Lafontaine?","text_id":"112","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871475,"end":"2009-09-25 23:29:15","comments_counter":0},{"id":"126","text":"Nein, das hat mit Oskar Lafontaine nur bedingt zu tun. Ich gebe zu, nat\u00fcrlich spielen solche personellen \u00dcberh\u00e4nge eine Rolle bei der Bewertung der Linkspartei. Aber es ist nicht.. es ist nicht die entscheidende Frage. Nat\u00fcrlich spielt das eine Rolle, ich habe das wohin ein einer anderen Stelle schon einmal angemerkt, Gregor Gysi und Oskar Lafontaine sind beide aus Funktionen geflogen, geflohen, in denen Verantwortung drohte. Das ist zun\u00e4chst einmal kein gutes Beispiel in der Politik. Zweitens: Ich als Au\u00dfenminister habe das vier Jahre beobachtet, und ich habe das von der Regierungsbank aus beobachtet, dass keine einzige Verantwortung keine einzige verantwortungsvolle Position in der Au\u00dfenpolitik eingenommen worden ist, im Gegenteil, sogar ein dezidiert antieurop\u00e4ischer Kurs von der Links-Partei gefahren wurde. Das ist der Grund, weshalb ich gesagt habe, das geht auf Bundesebene nicht.","text_id":"47","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871494,"end":"2009-09-25 23:34:01","comments_counter":0},{"id":"190","text":"Nein, und Sie sagen: \"Nur \u00fcber meine Leiche\". Und da wissen wir ja aber auch, dass es in der SPD relativ schnell gehen kann.","text_id":"114","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871545,"end":"2009-09-25 23:09:12","comments_counter":0},{"id":"75","text":"Meinetwegen auch das, aber ich habe in keine Aktien oder in Fonds investiert. Insofern habe ich auch keine \u00c4nderung meiner Verm\u00f6genslage oder Anlage vor. Insofern betrifft das Opel nicht. Also Sie k\u00f6nnen sicher sein, was Opel angeht, bin ich zuversichtlich. Und ich geh\u00f6re zu den Menschen die sagen, jetzt ist uns etwas gelungen, nach langem Streit, und jetzt k\u00f6nnen wir uns da vielleicht dar\u00fcber freuen, dass - was viele bezweifelt haben - dass ein Investor gefunden wird, die vier deutschen Standorte aufrechterhalten bleiben und die gro\u00dfe Mehrzahl der Arbeitspl\u00e4tze auch. Dass wir da hingekommen sind, ist gut. Wenn Sie mir erlauben, dann w\u00fcrde ich allerdings...","text_id":"26","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871553,"end":"2009-09-25 21:54:23","comments_counter":0},{"id":"241","text":"Ach Frau Illner, ich kenne die SPD sehr lange, ich glaube in 35 Jahren, bin ich Mitglied und ich kenne die inneren Diskussionen, wei\u00df wann es Spannungen und Reibungen gibt. Das was ich gesagt habe zur Koalition mit einer Linkspartei auf der Bundesebene, haben wir nicht nur diskutiert und ich habe es gesagt und es steht im Regierungsprogramm drin, keine Zweifel man opponiert dagegen... ","text_id":"400056","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871553,"end":"2009-09-25 23:35:02","comments_counter":0},{"id":"191","text":"Frau Merkel, glauben Sie ihm? \nDas w\u00e4re die Frage: Glauben Sie ihm, dass es kein Rot-Rot-Gr\u00fcn gibt? ","text_id":"115","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871575,"end":"2009-09-25 23:09:57","comments_counter":0},{"id":"230","text":"So richtig kann ich ihm nicht glauben, weil es ja um die SPD als Ganzes geht und Herr Steinmeier hat Frau Ypsilanti nicht verhindern k\u00f6nnen und ihr Verhalten, Herr Steinmeier hat nicht verhindern k\u00f6nnen, dass man versucht hat, eine erfolgreichen Bundespr\u00e4sidenten abzuw\u00e4hlen mit Hilfe der Stimmen der Linken und deshalb bin ich einfach skeptisch. Ich nehm das alles zu Kentnis, ich nehm, dass alles zur...","text_id":"199090909","node_id":"11","deleted":"0","start":1252871576,"end":"2009-09-25 23:36:32","comments_counter":0},{"id":"127","text":"Ich muss mich doch nicht in der Demokratie daf\u00fcr entschuldigen, dass wir mit einer eigenen Kandidatin antreten Frau Merkel.\n","text_id":"48","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871594,"end":"2009-09-25 23:36:47","comments_counter":0},{"id":"242","text":"Lassen Sie mich einfach zu Ende reden. Ich nehme das alles zur Kenntnis, Sie brauchen sich \u00fcberhaupt nicht daf\u00fcr zu entschuldigen, dass Sie mit einer eigenen Kandidatin antreten, Sie m\u00fcssen sich nur entschuldigen, dass Sie das h\u00f6chste Amt im Staat mit Hilfe der Linkspartei erringen wollten und das ist ein Punkt, den ich halt f\u00fcr ein Mangel am Glaubw\u00fcrdigkeit halte, wenn es jetzt weiter geht. Herr Struck sagt, 2013 k\u00f6nnte es mit den Linken eine Koalition geben, dann sage ich ganz einfach eine Garantie haben wir nicht, dass es nicht in der Legistaturperiode schon kommt und vielleicht ist das dann gegen Herrn Steinmeier, aber garantieren kann man das nicht.","text_id":"199090911","node_id":"11","deleted":"0","start":1252871596,"end":"2009-09-25 23:38:02","comments_counter":0},{"id":"77","text":"Der Sinn und Zweck f\u00fcr deutsche Steuergelder ist, dass die deutschen Standorte erhalten bleiben und die Mehrzahl der Arbeitspl\u00e4tze. Das kann gelingen und ich glaube das wird gelingen, auf Grundlage eines Konzeptes, zu dem wir uns ja nicht aus Leichtsinn entschlossen haben und dar\u00fcber entschieden haben, sondern das wir uns vorher sehr sehr genau angeguckt haben. Das war das tragf\u00e4higste Konzept f\u00fcr eine Zukunft von Opel. Ich bin froh dar\u00fcber, dass General Motors das genauso gesehen hat und sich f\u00fcr diesen Partner entschieden hat. Das war ein langes Ringen Herr Limburg. Ich darf daran erinnern, dass ich in diesem langen Ringen beteiligt war. Und wenn Sie nach den Unterschieden fragen zwischen den Beiden, die hier vorne stehen und sie mich in gen\u00fcgender Weise sehen, dann sage ich Ihnen, denken Sie einfach mal zur\u00fcck an den Januar und den Februar, denken Sie zur\u00fcck und stellen sich vor, Schwarzgelb h\u00e4tte regiert, dann w\u00e4re Opel heute mausetot.","text_id":"27","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871631,"end":"2009-09-25 21:55:24","comments_counter":0},{"id":"192","text":"Sie k\u00e4mpfen f\u00fcr Schwarz-Gelb. Allein ein Drittel der Deutschen w\u00fcnscht sich diese Tigerenten-Konstellation ... oder Koalition k\u00f6nnte man sagen, w\u00fcnscht sich Schwarz-Gelb.\nHaben Sie ne Erkl\u00e4rung daf\u00fcr, warum? Warum die Menschen Angst davor haben?","text_id":"116","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871632,"end":"2009-09-25 23:12:27","comments_counter":0},{"id":"231","text":"Der Redlichkeitshalber m\u00fcssten Sie jetzt sagen, wie sich die Menschen andere Koalitionen w\u00fcnschen und diese W\u00fcnsche liegen auch nicht h\u00f6her. Es ist so, dass das einen ziemlich hohen Prozentsatz schon darstellt, das ist eine Koaltion von Union und FDP, ich hab das lieber, das man das auspricht, mit einer starken Union, die auch f\u00fcr das Miteinander von wirtschaftlicher Vernunft und sozialer Balance sorgt und ich glaube, dass das unserem Land sehr sehr gut tun k\u00f6nnte und ich k\u00e4mpfe darin f\u00fcr eine starke Union von CDU und CSU.","text_id":"1090909","node_id":"11","deleted":"0","start":1252871646,"end":"2009-09-25 23:38:32","comments_counter":0},{"id":"193","text":"Wir h\u00f6ren immer wieder was von starken Parteien, die Zeitkonten sehen auch relativ stark aus. Mit 32 Minuten 36 f\u00fcr Angela Merkel, 32:26 f\u00fcr Frank-Walter Steinmeier - eine allerletzte Frage w\u00fcrde ich gerne schon dazu wissen, noch Antwort von Ihnen, bevor wir zu den Schluss-Statements kommen. Wenn Sie sagen, wir sind eine Volkspartei, eine starke, aber wie gro\u00df muss man eigentlich sein, um diesen Titel tats\u00e4chlich noch zu verdienen, mit gerade mal 35 oder gerade mal 20%. \nGanz kurze Antwort bitte, wenn es geht. ","text_id":"117","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871680,"end":"2009-09-25 23:38:47","comments_counter":0},{"id":"238","text":"Eine Volkspartei hat den Anspruch, alle Menschen anzusprechen, von denen die heute keine Arbeit haben \u00fcber die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, bis zu denen, die Unternehmer sind, von den Jungen bis zu den \u00c4lteren in unserem Land. Das ist unser Anpruch in der Mitte der Gesellschaft zu stehen - Ich glaube die CDU und die CSU erf\u00fcllen diesen Anspruch sehr erfolgreich und das sieht man ja auch immer wieder wenn man sich die Wahlergebnisse jetzt zum Beispiel in Sachsen auch anschaut. Und bei allem was uns unzufrieden gemacht hat bei den Landtagswahlergebnissen will ich vielleicht doch nochmal darauf hinweisen, dass die Unterschiede zwischen SPD und Union an der Stelle auch beachtlich sind.","text_id":"156665","node_id":"11","deleted":"0","start":1252871704,"end":"2009-09-25 23:39:32","comments_counter":0},{"id":"78","text":"Was w\u00fcrden wie heute Abend ohne Manager machen?","text_id":"45","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252871710,"end":"2009-09-25 22:28:03","comments_counter":0},{"id":"234","text":"Ja, ich hab das Wort nicht erfunden, ich finde das auch immer bei so ernsten Fragen... ich meine es geht hier um die Zukunft unseres Landes, muss das nochmal sagen und nicht um irgendwelche Spiele und da ist die Frage: wie kommt dieses Land aus dieser Krise und mir ist das bitterernst, weil die Frage ob wir das schaffen, wie wir das schaffen, wie schnell wird das schaffen, davon h\u00e4ngen Millionen von Arbeitspl\u00e4tzen ab und deshalb sage ich, das die Union sich daf\u00fcr einsetzen wird, das dieses Land vorankommt.","text_id":"18876","node_id":"11","deleted":"0","start":1252871741,"end":"2009-09-25 23:39:48","comments_counter":0},{"id":"194","text":"Ich hab ein neues Wort gelernt, und zwar Tigerenten-Koalition, wer ist denn der Tiger und die Ente, \u00fcberlege ich mir die ganze Zeit da.","text_id":"118","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871741,"end":"2009-09-25 23:36:02","comments_counter":0},{"id":"195","text":"Dann darf Herr Steinmeier uns nochmal kurz erkl\u00e4ren warum die SPD noch ne Volkspartei ist, wenn sie so ganz knapp vor der Linken liegt ...","text_id":"119","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871771,"end":"2009-09-25 23:32:16","comments_counter":0},{"id":"131","text":"Ich h\u00f6re immer in diesen Fragen auch bei Herrn Kloeppel von ihm, so ein bisschen frohlocken dar\u00fcber, dass es mit dem Volksparteien angeblich zu Ende geht. Ich finde, wir verleugnen ein bisschen unsere eigene Geschichte. Ich meine, die Volksparteien, die Geschichte der Volksparteien hat dieser deutschen Nachkriegsdemokratie gut getan, hat ihr Stabilit\u00e4t verliehen. Es hat einen Differenzierungsprozess gegeben. Es sind jetzt mehr Parteien im Parlament. Damit ist sozusagen die Restverteilungsmasse f\u00fcr die klassischen Volksparteien kleiner geworden. Aber die SPD wird den Anspruch nicht aufgeben, ein Politikangebot f\u00fcr die gesamte Gesellschaft zu entwickeln. Das ist kein Nachteil, wenn eine Partei wie die SPD f\u00fcr das Ganze denkt und sich nicht zu einer Klientel-Partei entwickelt.","text_id":"49","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871775,"end":"2009-09-25 23:39:17","comments_counter":0},{"id":"196","text":"Und es ist nach wie vor sehr ausgeglichen auf Ihren Zeitkonten - wir sind kurz vor Schluss und h\u00f6ren an dieser Stelle als Erstes das Statement des Herausforderers Frank-Walter Steinmeier. ","text_id":"120","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871817,"end":"2009-09-25 23:17:58","comments_counter":0},{"id":"239","text":"Ja liebe B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger,\nich will ehrlich sein, wir sind mitten in der Krise und wir sind noch nicht \u00fcber dem Berg. Ich bin fest davon \u00fcberzeugt, wir k\u00f6nnen aus dieser Krise herauskommen, unsere Volkswirtschaft ist stark und die Menschen werden helfen, dass wir diese Krise \u00fcberwinden. Die Frage ist nur: welche Richtung nehmen wir bei dem Weg aus dieser Krise und dazu werden Sie eine Entscheidung treffen am 27. September, eine Entscheidung, nicht eine Schicksalswahl f\u00fcr die Parteien, aber eine Wahl, eine Entscheidung \u00fcber die Richtung von Politik, die Zukunft des Landes und Ihre pers\u00f6nliche Zukunft. Die eine Richtung ist die von Schwarz-Gelb. Schwarz-Gelb wird bedeuten, dass diejenigen, die zu den Verursachern der Krise geh\u00f6ren nicht f\u00fcr die Folgekosten zur Verantwortung gezogen werden, Schwarz-Gelb wird bedeuten, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander geht, Schwarz-Gelb wird bedeuten, dass eine R\u00fcckkehr in die Atmokraft stattfindet. Das ist nicht mein Weg. Das ist kein sozialdemokratischer Weg. Ich steh daf\u00fcr, dass jeder, der arbeitet, aus seinem Einkommen auch leben kann. Ich steh daf\u00fcr, das Gesundheit f\u00fcr jeden zur Verf\u00fcgung steht - ganz unabh\u00e4ngig davon, wie er versichert wird, dass keine Unterschiede stattfinden. Und ich steh daf\u00fcr, dass es beim Ausstieg aus der Atomenergie bleibt. \nMeine Damen und Herren, machen Sie sich die Bedeutung dieser Entscheidung klar, weil meine feste \u00dcberzeugung ist, Demokratie wird ohne sozialen Ausgleich auf Dauer nicht funktionieren. Deshalb will ich eine Regierung f\u00fchren, die sozial denkt und die daf\u00fcr sorgt, dass auch Vernunft und Verantwortung in die Wirtschaft zur\u00fcckkehrt. Ich will Arbeit f\u00fcr Morgen und ich will Ausstieg aus der Atomkraft. Das ist mein Weg, meine Damen und Herren, ich bitte Sie um Ihre Unterst\u00fctzung und nat\u00fcrlich auch um Ihre Stimme f\u00fcr die SPD.","text_id":"2147483647","node_id":"14","deleted":"0","start":1252871854,"end":"2009-09-25 23:40:18","comments_counter":0},{"id":"197","text":"Frau Bundeskanzlerin, das letzte Wort geht an Sie.","text_id":"121","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252871968,"end":"2009-09-25 23:21:14","comments_counter":0},{"id":"240","text":"Liebe B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger,\nich m\u00f6chte mich zuerst bedanken f\u00fcr das Vertrauen, was Sie mir in den vergangen Jahren geschenkt haben. Das hat mir sehr geholfen, insbesondere in schwierigen Situationen. In den vergangenen 12 Monaten haben wir es geschafft die Krise in den Griff zu bekommen, auch deshalb, weil, und das war mir sehr wichtig, das Verbindende immer im Vordergrund gestanden hat gegen\u00fcber dem Trennenden.\nAber die Zeiten, die jetzt kommen sind alles andere als einfach. Wir brauchen einen handlungsf\u00e4higen Staat und f\u00fcr einen handlungsf\u00e4higen Staat brauchen wir klare politische Verh\u00e4ltnisse, das geht nur mit einer starken Union von CDU und CSU. Wir wollen erstens, das Familien in unserem Lande eine Chance haben. Kinder, Eltern und Gro\u00dfeltern: sie gemeinsam definieren die Zukunft f\u00fcr ein generationengerechtes Land. Wir wollen ein Mehr an Bildung und Forschung, damit unser Land auch wirklich voran kommt, denn das Wissen der Menschen, das ist der Schatz unseres Landes. \nUnd wir wollen, und das ist das Allerwichtigste, Arbeit. Arbeitspl\u00e4tze sichern und  neue Arbeitspl\u00e4tze schaffen, ich glaube Arbeit f\u00fcr alle,  das ist m\u00f6glich, das k\u00f6nnen wir hinbekommen. In der sozialen Marktwirtschaft muss es gelingen, das die Starken etwas leisten k\u00f6nnen, damit den Schwachen geholfen wird. In der sozialen Marktwirtschaft ist es so, dass Arbeit und Umwelt nicht in einem Gegensatz stehen und das wollen wir voranbringen. Eine Politik f\u00fcr Familien, f\u00fcr Bildung, f\u00fcr Umwelt und vor allem f\u00fcr Arbeit, das verspreche ich Ihnen und daf\u00fcr bitte ich um Ihre Unterst\u00fctzung und Ihre zwei Stimmen f\u00fcr die Union und damit auch f\u00fcr mich als Bundeskanzlerin. Gemeinsam k\u00f6nnen wir viel erreichen. Davon bin ich \u00fcberzeugt.","text_id":"18919819","node_id":"11","deleted":"0","start":1252871970,"end":"2009-09-25 23:40:33","comments_counter":0},{"id":"198","text":"Vielen Dank Frau Merkel, vielen Dank Herr Steinmeier, die Zeitkonten sind wieder fast ausgeglichen und damit gehen jetzt 90 Minuten TV-Duell zu Ende, es gibt keine Verl\u00e4ngerung, aber meine Damen und Herren, Sie haben in 2 Wochen die Wahl, nutzen Sie die Chance, wir w\u00fcnschen Ihnen allen einen sch\u00f6nen guten Abend.\n\n(Auf Wiedersehen.)\n(Keine Verl\u00e4ngerung, keine Verletzten)","text_id":"122","node_id":"100000","deleted":"0","start":1252872076,"end":"2009-09-25 23:33:46","comments_counter":0},{"id":"89","text":"  Das klingt nicht sehr zuversichtlich!","text_id":"52","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252872539,"end":"2009-09-25 23:34:47","comments_counter":0},{"id":"141","text":"(Zwischenruf Kl\u00f6ppel: Aber das ist in der Durchschnittsfamilie vielleicht 50, 60 Euro im Monat?)","text_id":"78","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252876204,"end":"2009-09-25 23:35:47","comments_counter":0},{"id":"148","text":"Und wieder sind Sie ausgeglichen ...","text_id":"85","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252877087,"end":"2009-09-25 23:34:31","comments_counter":0},{"id":"189","text":"Personeller \u00dcberhang?","text_id":"113","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252878390,"end":"2009-09-25 23:34:16","comments_counter":0},{"id":"180","text":"Ja, also, ich hab aber auch sehr viele Gemeinsamkeiten gesehen, Herr Steinmeier, und deswegen meine Frage an die Bundeskanzlerin: Ist es nicht tats\u00e4chlich so, dass Sie am Ende mit Schwarz-Rot auch prima weitermachen? Dass Sie dann mit Steinmeier weiter als Au\u00dfenminister haben? Und dass das dann auch eine Sache ist, mit der Sie ganz gut leben k\u00f6nnen? ","text_id":"104","node_id":"100000","deleted":"1","start":1252884651,"end":"2009-09-25 22:52:23","comments_counter":0},{"id":"207","text":"52% - tut Ihnen das weh - nach vier Jahren?","text_id":"42","node_id":"11","deleted":"1","start":1252890354,"end":"2009-09-25 22:21:17","comments_counter":0}];